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Donnerstag, 26. April 2018

Pesto Cracker




Zum Apéro vor einem feinen Essen mit Gästen oder vor dem Fernseher wird in unserem Haushalt gerne mal gesnackt. Pommes Chips haben wir zwar eher selten zu Hause, aber Salzbrezel stehen hoch im Kurs. Salziges Gebäck kann man aber auch gut selber machen, und vor allem lassen sich mit einem einfachen Zutatenwechsel immer wieder neue Geschmacksvarianten kreieren. Ganz am Ende dieses Posts schreibe ich dir deshalb ein paar Ideen hin, was du an den Pesto Crackern alles abändern könntest. Wandelbare Rezept sind einfach die besten!

Mit diesem Rezept - obwohl er überhaupt kein Pesto mag - konnte ich auch meinen Mann schnell um den Finger wickeln. Beim Stichwort "Vollkorn" ist er nämlich sofort mit im Boot, weil es sich einfach mit etwas besserem Gewissen snackt. Auch die fein würzige Note hat ihn vollends überzeugt, denn er liebt Rosmarin. Daher musste ich dieses Mal besonders aufpassen, dass ich noch genügend Cracker für schöne Fotos übrig hatte, weil er ständig wieder welche wegfutterte. Nach der Fotosession war dann auch klar, wer die letzten abgegriffen hat 😄 .


Zutaten
  • 200g Vollkornmehl (z. B. Dinkel)
  • 0.5 TL Salz
  • Pfeffer (10 Umdrehungen mit der Pfeffermühle)
  • 1 TL getrockneter Rosmarin, fein zerstossen oder gehackt
  • 50g kalte Butter, in Stücken
  • 50g grünes Pesto
  • 50ml Wasser
  • zum Toppen:
    - 3-4 Prisen Salz (evt. grobkörniges wählen)
    - wenig Öl, am besten Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • zum Servieren:
    - Dippsauce nach Wunsch


Zubereiten und Backen
  1. In einer Schüssel Mehl, Salz, Pfeffer und Rosmarin mischen.
  2. Kalte Butter dazugeben und alles mit den Händen zu einer krümeligen Masse verreiben.
  3. Pesto und Wasser dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig zusammenfügen. In Frischhaltefolie verpacken und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. Teig herausnehmen und auf wenig Mehl 2mm dünn ausrollen. Beliebige Formen ausstechen oder - wenn's schnell gehen muss - mit dem Teigrad in Rechtecke schneiden. Cracker mit wenig Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und wenn möglich nochmals 10 Minuten kühl stellen.
  5. Cracker mit wenig (!) Öl bestreichen und (grobkörnigem) Salz bestreuen.
  6. Backen: ca. 20 Minuten bei 180°C (Umluft), Ofenmitte, bis die Cracker leicht gebräunt und fest sind.
  7. Cracker herausnehmen, auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen. Anschliessend bis zum Gebrauch in einer Keksdose aufbewahren; am besten schmecken die Cracker ab dem zweiten Tag, sie können problemlos 1-2 Wochen (trocken!) aufbewahrt werden. Tipp: Zum Servieren eine Dippsauce dazu reichen, die geschmacklich zur gewählten Würzung passt. Mein Mann isst die Cracker allerdings am liebsten pur, ohne Dipp.


Tipps zum Variieren
Stichwort Mehl: wähle ein Mehl, das dir schmeckt. Vor allem Weizen- und Dinkelvollkornmehl sind sehr geeignet, aber auch Vollkorn-Mehrkornmehle
(= Mehlmischungen) funktionieren gut. Sollen die Cracker nicht so dunkel und körnig werden, kannst du natürlich auch Halbweiss- oder Weissmehle nutzen. Evt. verringert sich dadurch die Wassermenge etwas, also gib' die 50ml Wasser am besten nicht auf ein Mal dazu, sondern Schritt für Schritt.
Beim Würzen kannst du aus dem Vollen schöpfen: getrocknete Kräuter wie Oregano oder Thymian schmecken super, du kannst sie auch mit Rosmarin mischen. Zum oder anstelle von Pfeffer kannst du beispielsweise mit Paprika arbeiten. Auch hier gilt: rein kommt, was dir schmeckt.
Das Pesto darf selbstgemacht oder gekauft sein. Ich habe die Cracker schon mit Fertig-Pesto mit und ohne Käse gemacht, schmeckt beides sehr gut. Zur Abwechslung wählst du rotes Pesto, das Ergebnis ist auch total fein.
Wenn du noch ein paar allerletzte Kalorien sparen möchtest, kannst du die Cracker vor dem Backen auch mit wenig Wasser anstelle von Öl bestreichen und dann leicht salzen. Schön sehen die Cracker übrigens auch aus, wenn du die Oberfläche mit einer Gabel einstichst. Anstelle von (grobkörnigen) Salz kannst du die Cracker nach dem Bestreichen auch mit Sesam, Kümmel oder Kräutern bestreuen. Du magst es gerne käsig? Dann versuch' es mal mit Reibkäse als Topping.





Montag, 2. April 2018

Haferflocken Cookies mit Bananen und Cranberries von "Cakes, Cookies and more"


© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Heute ist eine Bloggerin in meiner Backstube zu Gast, der ich schon sehr lange folge. Tamara's Blog "Cake, Cookies and more" habe ich schon ganz zu Beginn meiner Bloggerzeit entdeckt, und ich stöbere bis heute regelmässig rein und begutachte die vielen feinen Rezepte. Doch Tamara verführt nicht nur mit Süssem und Herzhaftem (schaut euch vor allem Tamara's Brote an!!), sondern berichtet auch aus ihrem Familienalltag, von Ausflügen und Reisen. Jetzt, da wir selbst zur Familie geworden sind, sind diese Beiträge natürlich doppelt spannend für uns. Ihr heute mitgebrachtes Rezept spielt mir beim Alltag mit Baby auch gleich in die Karten, weil es ohne viele Zutaten ganz schnell gemacht und dazu noch ganz schön gesund ist. Ich würde sagen: der optimale Snack beim Stillen! Vielen herzlichen Dank liebe Tamara dass du bei mir zu Gast bist und uns mit einem feinen Cookie-Rezept verwöhnst!

"Liebe Barbara
Ich wünsche euch alles Liebe und Gute zur Geburt eures Sohnes. Geniesst jede Minute, die ihr zusammen habt, denn ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass die Zeit mit Kids ganz schnell vorbei geht und sie schnell gross werden...

Als Gastbeitrag habe ich für dich feine Haferflocken Cookies mit Bananen und Cranberries mitgebracht. Die feinen, gesunden Cookies kommen, dank den reifen Bananen, ohne Zusatz von Haushaltszucker aus und sind trotzdem schön süss. Die Haferflocken sorgen für einen schönen Crunch und die Cranberries für einen leicht säurerlichen Ausgleich. Ich mag die Cookies besonders gerne, wenn die Zeit etwas stressig ist und ich keine Zeit für ein richtiges Frühstück habe, oder einen schnellen gesunden Snack für zwischendurch brauche.

En Guete!"


© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Zutaten für ca. 24 Cookies
  • 150g Haferflocken
  • 4 EL Cashewmus
  • 2 sehr reife Bananen
  • 4 EL Cranberries


Zubereiten und Backen 
  1. Die Bananen zusammen mit dem Cashewmus zerdrücken und gut miteinander verrühren. Haferflocken dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Die Cranberries ebenfalls unter die Masse rühren.
  2. Mit einem Esslöffel je 12 flache Cookies auf zwei mit Backpapier belegte Bleche formen, etwas glatt streichen.
  3. Backen: beide Backbleche gleichzeitig ca. 20 Minuten bei 160°C (Umluft). Tipp: die Cookies im Auge behalten, damit sie nicht zu dunkel werden.
  4. Cookies herausnehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und möglichst frisch geniessen.

 

© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Sonntag, 10. Dezember 2017

Schoggi Guetzli




Dieses Jahr habe ich nicht so viele neue Guetzlirezepte für dich, da ich ausnahmsweise kein grosses Assortiment backe. Wir stecken gerade mitten im Umzugsstress und daher verzichte ich auf mein traditionelles Guetzli-Wochenende, an dem ich mich mit zig Rezepten und noch mehr neuen Ideen in die Backstube stelle und gefühlt erst nach 48 Stunden wieder rauskomme 😊 . Doch ein Rezept, das ich schon mehrere Jahre gebacken habe, möchte ich dir dennoch vorstellen.

Es ist keine Eigenkreation, sondern ich bin vor langer Zeit auf der Swissmilk-Homepage darauf gestossen. Original heissen sie "Pfeffer Schoggi Guetzli", doch sind sie einfach richtig feine schokoladige Kleinigkeiten. Ich habe sie schon unterschiedlich glasiert und dekoriert, und sie passen einfach in jede bunt gefüllte Guetzli Dose noch mit rein. Dank der sorgfältig ausbalancierten Gewürze wirkt das Schokoladenaroma besonders harmonisch, auch wenn gar keine echte Tafelschokolade drin steckt. Und ach ja: der Teig ist vielleicht beim allerersten Mal ausrollen noch etwas brüchig, aber er ist so schön kompakt dass sich problemlos alle Formen - auch filigrane - ausstechen lassen. Also kein Gefummel und Ärger mit weichem Teig. Dieser ist und schmeckt einfach toll!


Zutaten
  • 175g weiche Butter
  • 300g Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • 2 Eier
  • 1/3 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 Messerspitze Muskatnuss
  • 1 Prise Gewürznelkenpulver
  • 400g Mehl
  • 100g Kakaopulver
  • für die Dekoration:
    - 1 Beutel dunkle Kuchen-, rsp. Schokoladenglasur
    - Nonpareilles, Glitzerperlen o.ä. nach Belieben


Zubereiten und Backen
  1. Butter, Zucker, Salz und Eier in einer Schüssel rühren, bis die Masse heller ist.
  2. Gewürze, Mehl und Kakaopulver vermischen, zur Buttermasse geben, gründlich verrühren und zu einem Teig zusammenfügen.
  3. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. Teig auf wenig Mehl ca. 7mm dick ausrollen, beliebige Guetzliformen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Vor dem Backen 10 Minuten kühl stellen. Tipp: der kühle Balkon bietet sich jetzt besonders an!
  5. Backen: 8-10 Minuten bei 200°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  6. Blech herausnehmen, Guetzli behutsam auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen.
  7. Kuchen-, rsp. Schokoladenglasur nach Anleitung schmelzen, die Schoggi Guetzli nach Wunsch damit bestreichen und, solange die Glasur noch feucht ist, Dekor aufstreuen. 



 

Donnerstag, 16. November 2017

Nutella Cookies




Mit Cookies lassen sich Gross und Klein immer wieder verführen. Kaum eine/r lehnt so ein kleines Stück vom süssen Glück ab, sei es zum Kaffee oder einfach so zwischendurch. Für meine heutige Cookie-Kreation wollte ich mal wieder eine klassische amerikanische Konsistenz erzielen: beim Biss leicht knusprig, aber beim Essen herrlich "chewy". Wenn du noch immer nicht recht weisst, was dieses "chewy" bedeutet, dann musst du diese Cookies wohl oder übel selber backen 😊 . Das solltest du aber eigentlich sowieso, denn ohne grossen Aufwand sind sie schnell gemacht und einfach lecker. Auch Kids helfen hier gerne mit, denn nach der Ruhezeit dürfen die Cookies von Hand geformt werden. Und mit einer grossen Portion Nutella im Teig lohnt sich das Backen allemal. Mhm, handtellergross und so fein, da hätte ich eigentlich wissen müssen, dass ich gleich die doppelte Menge backen sollte...


Zutaten für 22 grosse Cookies
  • 110g weiche Butter
  • 190g Zucker
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 0.5 TL Salz
  • 130g Nutella (oder andere Nuss-Nougat-Creme)
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 0.5 TL Stärke (z. B. Maizena)
  • 0.5 TL Backpulver
  • 0.5 TL Natron (sorgt für den "chewy" Biss, alternativ durch Backpulver ersetzen)


Zubereiten und Backen
  1. Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel cremig rühren.
  2. Nutella dazugeben und gründlich darunterrühren.
  3. Ei ebenfalls dazugeben und alles verrühren.
  4. Mehl, Stärke, Backpulver und Natron vermischen, zur Masse geben und alles zu einem losen Teig vermischen. Dann den Teig direkt in der Schüssel mind. 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  5. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und jeweils ca. 1 EL der Masse mit den Händen zu Kugeln formen, mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Tipps: meine Kugeln waren je ca. 30g schwer. Sie laufen anschliessend schön auseinander, also backe lieber ein Blech mehr als dass du zum Schluss einen einzigen, dafür blechgrossen Cookie bekommst 😄 .
  6. Backen: 11-12 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte, bis die Cookies schön gebräunt sind. Tipp: die Cookies sind zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich weich. Mit einer Bratschaufel kannst du den Rand aber behutsam anheben um sicher zu gehen, dass der Boden noch nicht zu dunkel wurde.
  7. Cookies herausholen, ganz vorsichtig mit dem Backpapier auf ein Gitter ziehen und vollständig auskühlen lassen.


Lust auf eine Extraportion Schokolade? Oder was ganz anderes?
Auch für dieses Cookie-Rezept hätte ich dir noch ein paar Variationsmöglichkeiten. Wenn du's schokoladig magst, dann mische noch etwa 100-150g grob gehackte Zartbitterschokolade oder backfeste Schoggiwürfeli unter den Teig. Auch grob gehackte Nüsse passen zur Nuss-Nougat-Creme; wie wäre es mit grob gehackten Haselnüssen? Anstelle von Nuss-Nougat-Creme würde ich dieses Rezept auch mit Erdnussbutter oder Ovomaltine-Crunchy-Cream wagen (was im Kühlschrank fest wird, sollte eigentlich gut funktionieren). Kreiere deinen ganz eigenen Cookie-Liebling!



 

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Amaranth Kürbis Cookies




Endlich mal wieder ein ganz neues Cookie Rezept aus meiner Backstube! Ich mag ja meine amerikanisch angehauchten Basisrezepte sehr, aber zwischendurch muss es einfach ein neues Aroma, eine neue Konstistenz oder gleich beides sein. Vor kurzem habe ich mich in der Migros App für ein Testpaket von Alnatura "beworben" und bekam prompt ein Päckli mit drei kostenlosen Produkten zugeschickt. Mit Dinkellocken und Belugalinsen habe ich gekocht, und den gepufften Amaranth haben wir schon gekannt - mein Mann fügt ihn häufig seinem morgendlichen Müesli hinzu. Das Pseudogetreide ist glutenfrei, eiweissreich und besonders gut bekömmlich. Und in Verbindung mit etwas Vollkornmehl lassen sich damit richtig feine Cookies backen, die das Gewissen nicht ganz so schwer belasten 😉 . Braucht es noch mehr Argumente?

Diese "Soft-Cookies" sind saftig-zart und innen weich. Ich würde ihre Konsistenz irgendwo in der Mitte zwischen Cookie und Muffin ansiedeln, was meinen Mann und mich sehr begeistert hat. Deshalb werde ich sicher weiter an dieser Art Cookies tüfteln und ausprobieren, was sich sonst noch alles verbacken lässt. Bis dahin wünsche ich dir mit diesen kleinen Leckerbissen ganz viel Genuss und ganz ehrlich: der Teig ist so ultraeinfach und -schnell gemacht, da gibt es wahrlich keine Ausreden mehr. Wie du aus dem Cookie-Rezept deine ganz eigene Variation backen kannst, erfährst du zudem ganz am Ende dieses Posts.


Zutaten für 10 grosse Cookies (gebacken ca. 8cm Durchmesser)
  • 50g Amaranth gepufft (gibt es sowohl im Coop wie auch in der Migros, ich habe Alnatura aus der Migros verwendet)
  • 90g Vollkornmehl; natürlich funktioniert auch helles Mehl 😊
  • 10g Maisstärke (z. B. Maizena)
  • 1.5 TL Backpulver
  • 1 TL Zimtpulver
    Anstelle von Zimtpulver kannst du auch dein Lieblings-Kürbisgewürz nehmen, oder Zimt- und Ingwerpulver im Verhältnis 3:1 mischen und eine
    Prise Muskatnuss dazugeben. Wenn du Zimt überhaupt nicht ausstehen
    kannst, dann lässt du ihn einfach weg, könntest dafür ca. 20g mehr Zucker
    hinzugeben für ein intensiveres Aroma.
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Vanillepulver oder ausgekratztes Mark von 1 Vanilleschote
  • 100g Zucker
  • 50g flüssige Butter
  • 1 Ei
  • 100g Kürbisfleisch (z. B. Butternut oder Hokkaido), an der Bircherraffel gerieben
  • zur Deko:
    - wenig Zartbitterschokolade oder dunkle Schokoglasur



Zubereiten und Backen
  1. Alle Zutaten von Amaranth bis und mit Zucker in einer Schüssel gut vermischen.
  2. Butter, Ei und Kürbisfleisch dazugeben und alles gründlich mixen.
  3. Teigmischung für 30-60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Tipp: dieser Cookieteig wird trotz Kühlung nicht fest, also nicht erschrecken!
  4. Von der Teigmischung jeweils einen gehäuften Esslöffel entnehmen und mit einem Teelöffel als runde "Häufchen" auf ein mit Backpapier belegtes Blech schaben. Dabei genügend Abstand einberechnen, da die Cookies beim Backen sonst ineinanderlaufen würden.
  5. Backen: ca. 16-18 Minuten bei 160°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Die Cookies sind durch, wenn sich ihr Rand leicht bräunt und du sie mit einer Bratschaufel problemlos anheben kannst um ihren Boden zu überprüfen, der natürlich nicht zu dunkel werden soll.
  6. Cookies herausnehmen, vorsichtig auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen.
  7. Zur Deko die Zartbitterschokolade oder Schokoglasur schmelzen und über die Cookies sprenkeln.



"Bake your own cookie" - varrieren und abwechseln
Dieses Rezept kannst du sehr gut verändern. So kannst du z. B. anstelle von gepufftem Amaranth auch gepufftes Quinoa verwenden. Anstelle von Kürbisfleisch könnte ich mir auch geriebene Karotten, Zucchetti oder Äpfel vorstellen, Zucchetti und Äpfel aber leicht ausgedrückt, da sie mehr Feuchtigkeit enthalten. Wenn du es besonders schokoladig magst, dann würde sicher auch 50-100g gehackte Schokolade in die Teigmasse passen - dunkle wie auch weisse. Und / oder anstelle der dunklen Schokoglasur dekorierst du die fixfertigen und ausgekühlten Cookies entweder mit Puderzucker- oder weisser Schokoglasur. Übrigens kannst du die grossen Cookies natürlich auch kleiner backen. Die Backzeit wird sich dadurch um ein paar Minuten verkürzen, daher empfehle ich dir die Cookies nach 10 Minuten Backzeit gut durchs Ofenfenster zu beobachten.





Montag, 24. April 2017

knusprige Karamellhafer Cookies




Meine letzte Ladung Cookies ist schon eine ganze Weile her, also war es vergangenes Wochenende wieder einmal Zeit für zwei Bleche süsses Glück. Bei dieser Gelegenheit habe ich dann auch noch unseren allerletzten Schoggi-Osterhasen "veredelt", denn Schokostückchen passen einfach in jedes Cookie-Rezept. Aber trotzdem schon soviel im Voraus: selbstverständlich kannst du die Schokolade auch weglassen, wenn du es lieber pur magst oder an Ostern die totale Schoggi-Überdosis hattest 😊 .

Jedenfalls gibt es auf meinem Blog ja schon so einige "chewy" Cookie Rezepte, deshalb habe ich mir für diese Kleinen richtiges Knacken und Knuspern gewünscht. Und da mich die Haferflocken im Vorratsschrank so schön angelacht haben - noch ganz unknusprig - habe ich sie in ein knackiges Karamellkleid gehüllt. So sind die Cookies wirklich herrlich knusprig geworden, und sie schmecken nicht zu süss, sind fein ausgewogen. Die Karamellhafer Cookies sind übrigens ohne Probleme mehrere Tage haltbar - wenn denn der Vorrat solange reicht - und deshalb der perfekte Inhalt für deine Keksdose.


Zutaten für ca. 30 Cookies
  • 150g Zucker (Portion 1)
  • 1 Prise Salz (Portion 1)
  • 150g Haferflocken fein
  • 150g weiche Butter
  • 100g Zucker (Portion 2)
  • 1 Prise Salz (Portion 2)
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 170g Mehl
  • 0.5 TL Backpulver
  • 0.5 TL Zimtpulver
  • 100g dunkle Schokolade / Zartbitterschokolade, gehackt


Zubereiten und Backen
  1. Als erstes den Karamellhafer zubereiten: Zucker (Portion 1) und Salz (Portion 1) in eine fettfreie weite Chromstahlpfanne geben und bei mittlerer bis hoher Stufe haselnussbraun karamellisieren. Achtung: geschmolzener Zucker wird wahnsinnig heiss, also komm' ja nicht in Versuchung etwas von der Masse zu probieren, hier heisst es Hände weg. Behalte die Pfanne ausserdem ständig im Auge damit das Karamell nicht zu dunkel wird und verbrannt, sonst wird es nämlich bitter.
    Dann die Haferflocken in einem Rutsch dazugeben, gründlich mit dem Karamell vermischen, sofort auf ein Backpapier verteilen und vollständig auskühlen lassen. Sobald die Masse ausgekühlt ist: alles in einen Frischhaltebeutel geben und mit dem Wallholz zerkrümeln.
  2. Nun die weiche Butter, den Zucker (Portion 2), die Prise Salz (Portion 2) und den Vanillezucker in einer Schüssel 1-2 Minuten verrühren.
  3. Das Ei dazugeben und weiterrühren, bis die Masse heller ist.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und gehackte Schokolade mischen und zusammen mit dem zerkrümelten Karamellhafer zur Butter-Ei-Masse geben. Alles zu einem klebrigen Teig vermengen.
  5. Aus dem Teig etwa baumnussgrosse Kugeln formen (meine waren je ca. 26g schwer), mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit dem Handballen etwas flacher drücken (ca. Mittelfinger dick).
  6. Backen: ca. 12-13 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  7. Cookies aus dem Ofen nehmen, vorsichtig mit einer Bratschaufel auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen.




Donnerstag, 23. Februar 2017

Chai Taler




Es gibt zwei Wörter, mit denen du mich den ganzen Winter über sofort um den Finger wickeln kannst: Chai Latte. Ich liebeliebeliebe Chai Latte! Nach vielem Testtrinken muss ich mich allerdings outen: am allerbesten schmeckt mir der Chai Latte bei Starbucks. Ich bestelle ihn immer ohne Wasser, also nur mit Chai-Extrakt und (laktosefreier) Milch, dann ist er herrlich würzig, intensiv zimtig (Ziiiiiimt 😋 ) und richtig geschmeidig. Die Bestellung beim Kaffeeriesen geht in Originalton dann etwa so: "I'll have a grande, no water, 100 percent Chai Latte with lactosefree milk, for here, please." Den cremigen Milchschaum schlürfe löffle ich dann erst genüsslich oben weg, bevor ich meinen würzigen Favoriten Schluck für Schluck ganz bewusst geniesse. Ja, beim Chai-Latte-Trinken komme ich echt in einen Geniesserzustand, spüre wie mich die Wärme der Gewürze von Kopf bis Fuss durchströmt und fröne dem allerschönsten Fernweh, weil mich Starbucks auch immer an unsere vielen Reisen durch die weite Welt erinnert.

Nach diesem Loblied erstaunt es mich eigentlich selbst, dass ich noch gar nie mit Chai-Tee oder -Gewürzmischung gebacken habe. Aber immerhin: ein megaleckeres Rezept für selbstgemachten Chai-Sirup findest du in meinen Seiten, und den kann ich dir von Herzen empfehlen. Vielleicht schmeckt der daraus selbstgemachte Chai Latte nicht ganz so perfekt wie bei Starbucks, aber um Welten besser als in den allermeisten Restaurants, die auch eine Art Chai Latte - besser bekannt als "leicht gewürzte warme Milch" - servieren 😆 .

Aber zurück zum Thema: es ist höchste Zeit für ein erstes einfaches Chai Taler-Rezept, das auch Chai-Einsteigern schmecken wird und perfekt zu Kaffee und Tee passt. Du kannst dafür deinen eigenen Lieblings-Chai-Tee nutzen. Egal ob aus Grossverteiler, Drogerie, Reformhaus oder Teelädeli; inzwischen findest du überall feine Chai-Mischungen. Zu Hause trinke ich Chai Tee übrigens für gewöhnlich pur, also nur mit heissem Wasser aufgebrüht. Meine persönlichen Favoriten: Chai und Sweet Chai von Alnatura (erhältlich in der Migros) und Yogi Tee Classic (erhältlich im Coop, in Drogerien und Reformhäusern).


Zutaten für ca. 60 Stück
  • 170g weiche Butter
  • 130g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 340g Mehl
  • 4-5 Chai-Tee-Portionenbeutel (soll 2 leicht gehäufte EL Chai-Gewürz ergeben)
  • für die Glasur
    - 5 Chai-Tee-Portionenbeutel
    - 100g Puderzucker
    - 2-3 EL Hagelzucker zum Bestreuen


Zubereiten und Backen
  1. Als erstes die 4-5 Chai-Tee-Portionenbeutel öffnen, die Gewürze im Cutter fein mahlen oder im Mörser fein zerstossen und dann unter das Mehl mischen.
  2. In einer Schüssel Butter, Zucker und Salz cremig rühren.
  3. Eier nacheinander dazugeben und weiterrühren, bis die Masse heller ist.
  4. Mehl-Chai-Mischung dazugeben, untermischen und alles zu einem glatten Teig zusammenfügen. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Tipp: wenn du es eilig hast, kannst du auch nach 30 Minuten weiterfahren, aber ähnlich wie beim Lebkuchenteig entwickeln sich die Gewürze intensiver, wenn du sie etwas wirken lässt.
  5. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf wenig Mehl ca. 5mm dünn ausrollen. Taler oder beliebige andere Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Tipp: noch schneller geht's, wenn du bei Punkt 4 den Teig in zwei gleich grosse Rollen von ca. 5-6cm Durchmesser formst, sie satt eingewickelt in den Kühlschrank legst, und anschliessend anstelle des Ausrollens und Ausstechens die gut durchgekühlten Rollen einfach nur noch in 5mm dünne Scheiben schneidest.
  6. Backen: ca. 10 Minuten bei 200°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  7. Taler herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
  8. Für die Glasur Wasser aufkochen und in ca. 0.5dl davon die 5 Chai-Tee-Portionenbeutel 10 Minuten ziehen lassen, so dass eine kleine Menge starker Chai-Tee entsteht. Etwa 2-3 EL Chai-Tee mit dem Puderzucker zu einer Glasur verrühren und die Guetzli damit bestreichen. Nach Wunsch Hagelzucker auf die noch feuchte Glasur streuen. Tipp: besonders glänzend wird die Glasur, wenn du die Taler noch heiss vom Backen mit der Glasur bestreichst. Dann musst du dich aber mit dem Aufstreuen des Hagelzuckers etwas beeilen, weil die Glasur recht schnell trocknet.




 

Sonntag, 8. Januar 2017

Funky Monkey Cookies




Schon liegt die erste Woche im neuen Jahr hinter uns und plötzlich hat uns der Winter fest im Griff. Am Wochenende mag ich tanzende Schneeflocken besonders; erst - dick eingepackt - ein Spaziergang über frisch verschneite Wege und zu Hause dann eine wärmende Tasse heisse Schokolade mit frisch gebackenen Cookies. Das perfekte Sonntags-Programm! Für meine heutige Portion Cookies habe ich ein Produkt von Coop verwendet, das ich am ersten Schweizer Food Blog Day im November 2016 kennengelernt habe. Die Funky Monkey Trockenfrüchte-Nuss-Mischung enthält Baumnüsse, geröstete Mandeln, Bananenchips und getrocknete Sauerkirschen. Ein wunderbarer Mix in der perfekten Grösse für eine Ladung Cookie-Teig. Natürlich kannst du aber auch genau die Zutaten nutzen, die du am liebsten magst oder die du noch vorrätig hast. Vielleicht lagern noch ein paar angefangene Nuss- und Trockenfrüchtebeutel von der Weihnachtsbäckerei in deinen Küchenschränken? Oder ein nicht zu Ende gegessenes Pack Studentenfutter von der letzten Herbstwanderung? Mit diesem Rezept verwertest du alle Zutaten zu herrlichen Cookies. Gib dem Food Waste also keine Chance - back' mehr Kekse 😊 !


Zutaten für 24-26 Stück
  • 100g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Mark von 1/2 Vanilleschote oder 1/4 TL Vanillepulver
  • 1 Ei
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 120g Trockenfrüchte-Nuss-Mischung (z. B. Karma Funky Monkey von Coop)
  • 80g Zartbitterschokolade


Zubereiten und Backen
  1. Als erstes die Trockenfrüchte-Nuss-Mischung und die Zartbitterschokolade grob hacken und mit dem Mehl und dem Backpulver in einer Schüssel mischen.
  2. In einer anderen Schüssel die weiche Butter mit Zucker, Salz und Vanillemark oder -pulver einige Minuten cremig rühren.
  3. Ei dazugeben und weiterrühren, bis die Masse etwas heller wird.
  4. Mehlmischung ebenfalls dazugeben, gut untermischen und alles zu einem Teig zusammenfügen.
  5. Jetzt den Teig 30 Minuten zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen - du kannst ihn aber auch bis zu 12 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
  6. Mithilfe von einem Tee- oder Esslöffel etwa baumnussgrosse Stücke abstechen, zu Kugeln formen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, dann etwas flach drücken. Tipp als Anhaltspunkt: meine Cookies haben ungebacken 22-24g gewogen, aus dem Teig sind exakt 26 Stück entstanden. Du kannst die Cookies natürlich auch grösser formen, die Backzeit verlängert sich dann um 1-2 Minuten.
  7. Backen: 12 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  8. Blech rausholen, kurz warten bis sich die Cookies verfestigen und dann alle mit einer Bratschaufel oder ähnlichem auf ein Gitter zum Auskühlen transportieren.


Was hast du alles noch vorrätig?
Anstelle dem Karma Funky Monkey Mix (wiegt 120g) kannst du alle möglichen Nüsse - auch gebrannte - nutzen. Was Trockenfrüchte anbelangt: nicht nur getrocknete Beeren und Ähnliches wie Sultaninen, Rosinen oder Kirschen kannst du verwenden, auch klein geschnittene getrocknete Äpfel, Pflaumen oder Feigen und vieles mehr. Kandierte Früchte bringen mehr Süsse, naturbelassene weniger. Anstelle von 80g Zartbitterschokolade kannst du auch Milch- oder weisse Schokolade in den Cookieteig kneten, oder du lässt die Schokolade ganz weg und nimmst mehr Nüsse und/oder Trockenfrüchte.



Montag, 19. Dezember 2016

Amaretti




In wenigen Tagen ist schon Weihnachten - hast du alle Geschenke parat? Wenn nicht hätte ich dir heute noch eine Last-Minute-Idee aus der eigenen Backstube, die aromatischer nicht sein könnte und wirklich einfach ist. Einzig beim Backen ist eine gute Beobachtungsgabe gefragt damit die wunderbaren Amaretti nicht anbrennen.

Grundsätzlich gibt es ja verschiedene Arten von Amaretti - mal ganz abgesehen davon dass man sie inzwischen auch abgewandelt z. B. als Schokolade- oder Orangenamaretti kaufen (oder backen 😊) kann. Es gibt die kleinen, durch und durch knusprigen Amarettini, die man oft zum Kaffee serviert bekommt oder zu einem superleckeren Cheesecake-Boden mahlen kann. Und dann sind da noch die Amaretti morbidi; die weichen, Makronen ähnlichen und grossen Amaretti. Sie sind aussen zart knusprig und warten mit einem feuchten und herrlich Mandel-aromatischen Inneren auf. Genau solche Amaretti entstehen aus meinem heutigen Rezept. Und wenn du noch nie Amaretti genossen hast und deshalb wegen des weichen Inneren verunsichert bist: das muss so. Unbedingt!

Traditionell verpacktes Amaretti
Bildquelle: www.lavanda.ch/delikatessen-shop/süsses-salziges/
Die gebackenen Amaretti kannst du in einer Keksdose problemlos zwei Wochen aufbewahren. Sollten sie zu hart geworden sein legst du einfach ein Stück Apfel mit in die Dose und schwupps werden sie wieder zart. Zum Verschenken kannst du die Amaretti ganz traditionell einzeln wie ein Bonbon in Back- oder Sandwichpapier einwickeln (farbiges Backpapier findest du zum Beispiel bei Bakeria), in einen Cellophan-Beutel füllen oder in eine Keksdose/ein Keksglas stapeln.


Zutaten für ca. 20 Stück
  • 280g geschälte gemahlene Mandeln
  • 140g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Prisen Salz
  • 2 Eiweisse
  • 2.5 TL Amaretto (ital. Mandel-Likör, alternativ 6-8 Tropfen Bittermandel-Aroma)
  • Zum Wälzen: 50g Puderzucker 


Zubereiten und Backen
  1. Gemahlene Mandeln in einen Cutter / Food Processor geben und feiner mahlen, dann den Zucker, Vanillezucker und das Salz dazugeben und nochmals kurz weitermahlen, bis alles gut durchmischt ist. Tipp: wenn du keinen Cutter besitzt kann evt. eine gut gereinigte Kaffeemühle zum Einsatz kommen, oder du lässt das Mahlen weg. Die Amaretti werden zwar etwas gröber, sind aber dennoch superlecker.
  2. In einer Schüssel die Eiweisse schaumig schlagen. Tipp: achte darauf die Eiweisse nicht steif, sondern wirklich nur schaumig zu schlagen, d. h. die Masse ist immer noch etwas flüssig.
  3. Amaretto oder Bittermandel-Aroma dazugeben und kurz weiterrühren.
  4. Mandel-Zucker-Mischung ebenfalls dazugeben und von Hand mit einem Teigschaber behutsam unterheben bis ein klebriger Teig entsteht.
  5. Mit einem Teelöffel ungefähr baumnussgrosse Portionen abstechen, rasch zu Kugeln formen, dann rundherum in Puderzucker wälzen und mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Tipp: die Kugeln müssen nicht perfekt rund sein, und gerade vor dem Wälzen sind sie auch noch recht weich. Sobald du sie aber im Puderzucker gewälzt hast kannst du sie gut greifen und auf das Backblech legen.
  6. Amaretti ungefähr 6-8 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen.
  7. Anschliessend backen: 12-13 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Tipp: beobachte die Amaretti zum Schluss ganz genau, denn der Puderzucker unter den Amaretti karamellisiert und verbrennt schliesslich, wenn die Amaretti zu lange im Ofen bleiben. Das Ergebnis wären schwarze Amaretti-Böden - kein Hochgenuss...
  8. Amaretti herausnehmen, sofort vorsichtig mit dem Backpapier auf ein Abkühlgitter ziehen (sonst bräunt der Boden weiter) und vollständig auskühlen lassen.