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Samstag, 17. Juni 2017

Piña Colada Loaf / Piña Colada Cake




Ich glaube keine andere Kombination schreit so laut "Sommer" und "Inselparadies" wie die Kombination von Ananas und Kokosnuss. Deshalb, um etwas aromatische Abwechslung in die Kastenkuchenreihe zu bringen, habe ich mich der beiden herzlich gerne angenommen. Vielleicht bist du auf den ersten Blick auf die Zutatenliste irritiert, warum ich Dosen-Ananas verwende. Nun, die Ananas enthält ein Enzym - das Bromelain - welches Eiweiss verdauend wirkt. Auf unsere Verdauung zum Beispiel hat dies einen durchaus positiven Effekt. Aber mischt man frische Ananas mit Milchprodukten wie Joghurt oder Quark, wird das Milcheiweiss eben auch zersetzt und dabei entsteht ein ziemlich unangenehmer, bitterer Geschmack. Da Bromelain nicht hitzestabil ist, wird es durch erwärmen zerstört. Deshalb brauchst du keine Angst vor üblen Geschmacksüberraschungen zu haben, wenn du Dosen-Ananas verwendest. Beim Einmachen und Konservieren wird nämlich mit Wärme gearbeitet. Ja, natürlich gehen dabei auch kostbare Vitamine flöten. Aber mal ehrlich: auch der Kuchen wird beim Backen erhitzt, und zwar ziemlich lange. Die lebenswichtigen Vitalstoffe holst du dir daher sowieso lieber mit Rohkost. Du weisst schon: 5 am Tag. Oder so 😊.

Dieser Cake schmeckt also herrlich exotisch und transportiert dich geschmacklich direkt in die Tropen. Saftig und herzhaft kokosnussig hat er uns nicht nur frisch, sondern auch noch 1-2 Tage später überzeugt. Allzu lange kann er dann aber doch nicht mehr aufbewahrt werden, da Kokosraspel eher austrocknend auf Gebäck wirken. Da der Cake so lecker ist, wird er aber bestimmt innert "nützlicher" Frist aufgegessen sein 😋.


Zutaten für eine Kastenform von 25cm Länge
  • 125g weiche Butter
  • 175g Zucker
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 4 EL Ananassaft, pasteurisiert
    Tipp: wenn keine Kinder mitessen kannst du auch 4 EL Rum oder, das finde ich ausgewogener, 2 EL Rum und 2 EL Ananassaft verwenden. Hast du keinen Ananassaft, verwendest du ganz einfach Wasser, auch möglich für die ganze Menge Flüssigkeit.
  • 300g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150g Kokosraspel
  • 180g Joghurt Nature (zur Not funktioniert das Rezept auch mit Magerquark)
  • 200g Ananas aus der Dose, gut abgetropft und in kleine Würfel geschnitten
  • zum Bestäuben: wenig Puderzucker


Zubereiten und Backen
  1. Die Kastenform mit Butter ausreiben und Mehl bestäuben (und in den Kühlschrank stellen), oder vollständig mit Backpapier auslegen.
  2. In einer Schüssel Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren.
  3. Eier nacheinander dazugeben und weiterrühren, bis die Masse heller wird.
  4. Ananassaft, rsp. Rum-Ananassaftmischung oder Wasser, dazugeben und kurz unterrühren.
  5. Mehl, Backpulver und Kokosraspel in einer separaten Schüssel mischen, dann zusammen mit dem Joghurt zur Ei-Masse geben und zügig darunterrühren, dann die Ananaswürfel dazugeben und alles gut vermischen.
  6. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Tipp: nicht erschrecken, der Teig ist durch den grossen Anteil Kokosraspel eher fest, das ist normal.
  7. Backen: ca. 70-75 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), untere Ofenhälfte, letzte 15 Minuten der Backzeit mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe!
  8. Kuchen herausnehmen und 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. 
  9. Vor dem Servieren mit wenig Puderzucker bestäuben. Tipp: für das Fotofinish kannst du zusätzlich etwas klein gewürfelte Ananas auf dem Kuchen verteilen, oder aber den Kuchen mit weisser Schokoglasur einstreichen - passt ebenfalls gut.



 

Freitag, 26. Mai 2017

Piña Colada Glace




Beim Heidelbeer Quark Glace-Rezept habe ich erklärt, dass du enzymhaltige Früchte wie Ananas, Kiwi und Papaya nicht mit Milchprodukten mischen solltest, weil sonst ein unangenehm bitterer Geschmack entsteht. Wie bekommt man denn nun aber ein cremiges Glace aus der fein exotisch schmeckenden Ananas? Entweder man kombiniert sie mit Banane für mehr Cremigkeit, wie z. B. beim Tutti Frutti Glace, oder man nimmt Kokosmilch. Und daraus entsteht genau dieses herrlich feine Piña Colada Glace. Zubereitet ist es wieder ultraschnell - nur durch die widerspenstige Ananashülle musst du dich kämpfen, ansonsten stehen dir keine komplizierten Arbeitsschritte bevor. Und beim Geniessen heisst es dann "Augen zu und ab auf die Insel"!


Zutaten für ca. 5dl Glace-Masse
  • 250ml Kokosmilch
  • 1/2 reife Ananas (ca. 250g)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Erythrit oder 1-1.5 EL Zucker (Tipps zum Süssen findest du hier)
  • wenn du magst: ein paar Kokosraspel zum entweder in die Eis-am-Stiel-Formen streuen bevor du die Masse einfüllst, oder zum die Glace bestreuen wenn sie leicht angetaut sind.


Zubereiten
  1. Alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab pürieren, oder direkt im Standmixer / Blender pürieren.
  2. Abschmecken und Süsse / Säure überprüfen.
  3. Masse in Eis-am-Stiel-Formen abfüllen und gefrieren.


Nur für Erwachsene - ein Geheimtipp für die nächste Grillparty?
Für echtes Piña Colada Glace mit Schuss kannst du die Hälfte oder die ganze Menge des Zitronensafts durch Rum austauschen, musst aber evt. das Erythrit, rsp. den Zucker etwas erhöhen - abschmecken ist angesagt. Nach dem Durchfrieren hast du dann quasi "Cocktail am Stiel". Cool!




Samstag, 26. März 2016

Grosi Anna's Rüeblitorte




Vor einiger Zeit habe ich ein sehr nettes Feedback von der Leserin Yvonne Ernst zu einem meiner Rezepte erhalten. Solche Zuschriften freuen mich immer riesig, denn was ist ein Rezepteblog, wenn niemand nachbäckt was da so veröffentlicht wird?! Jedenfalls hat sie mir im Gegenzug eines ihrer Rezepte weitergeben und mir erlaubt, es auch auf meinem Blog zu veröffentlichen. Sie schrieb mir unter anderem folgendes:
Ich möchte dir gerne das Rüeblichueche Rezept von meinem Grosi weitergeben. Ich weiss, es ist "nur" ein Rüeblichueche, aber ich finde es das beste Rezept überhaupt für einen Solchen. (...) Es würde mich wahnsinnig freuen, wenn das Rezept von meinem Grosi nicht verloren ginge. (...) Bei mir ist das Nachbacken immer mit so vielen Erinnerungen an mein Grosi gespickt; das macht den Rüeblichueche noch mehr zu etwas ganz Besonderem.
Ihre Zeilen haben mich sehr berührt, und deshalb möchte ich diesem grossartigen Rezept unbedingt einen Platz geben. Denn der Kuchen ist wirklich wunderbar! Yvonne's Grosi Anna Hug besass früher noch keine Waage, deshalb mass sie die Zutaten mit Tassen ab. Der Einfachheit halber habe ich für euch die Zutaten gewogen, am Rezept habe ich aber überhaupt nichts geändert - es ist genau so, wie es Yvonne's Grosi früher gebacken hat. Ich empfehle euch unbedingt dieses Rezept auszuprobieren. Die Kokosnuss - auf den ersten Blick ins Rezept recht ungewöhnlich für eine Schweizer Rüeblitorte - schmeckt ganz zart durch ohne aufdringlich zu sein, und der Kuchen ist wunderbar saftig und gleichmässig in der Konsistenz. Passend zu Ostern gab es bei uns ein paar Zuckereili dazu, zu einem anderen Anlass passen aber auch die obligaten Marzipanrüebli oder sonstige Zuckerdekorationen. Und zu guter Letzt möchte ich dir, liebe Yvonne, nochmals herzlich für deine Nachricht und dieses wunderbare Familienrezept danken!



Zutaten für eine Springform von 24-26cm Durchmesser
(für eine kleine Springform von 18-20cm Durchmesser Zutaten auf 3 Eier herunterrechnen)
  • 5 Eigelb
  • 50g weiche Butter
  • 1 Zitrone, ganzer Saft und abgeriebene Schale
  • 2 EL Kirsch
  • 260g Puderzucker
  • 180g Mehl
  • 1/2 Beutel Backpulver
  • 100g gemahlene (nach Wunsch geschälte) Mandeln
  • 70g Kokosraspel
  • 260g geschälte Karotten, an der Bircherraffel gerieben
  • 5 Eiweiss
  • 1 Prise Salz
  • Für die Glasur:
    - 150g Puderzucker
    - 1 EL Zitronensaft
    - 1 EL Kirsch
    - 1 EL Wasser
  • Für die Dekoration:
    Nach Wunsch gemahlene Mandeln / Kokosraspel für die Dekoration der Kuchenseite, Zuckereili / Marzipan-karotten oder andere Dekoelemente für die Kuchenoberfläche.


Zubereiten und Backen
  1. Springform mit Butter ausreiben und Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
  2. Eigelb und weiche Butter in einer Schüssel einige Minuten cremig schlagen, dann Zitronensaft und -schale und Kirsch dazugeben.
  3. In einer separaten Schüssel Puderzucker, Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln und Kokosraspel mischen und zusammen mit den geriebenen Karotten zur Eigelb-Butter-Masse geben, gründlich unterrühren.
  4. Eiweiss mit der Prise Salz steif schlagen, zur Teigmasse geben und behutsam von Hand mit einem Gummischaber unterheben bis alles gerade so vermischt ist, dann den Teig in die Springform füllen.
  5. Backen: 55-60 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), untere Ofenhälfte. Stäbchenprobe!
  6. Kuchen herausnehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Dann die Springform vorsichtig lösen und den Kuchen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
  7. Für die Glasur alle Zutaten zu einem geschmeidigen Guss verrühren und anschliessend die Torte damit überziehen. Nach Wunsch gemahlene Mandeln / Kokosraspel sowie Zuckereili, Marzipankarotten oder anderes anbringen solange die Glasur noch feucht ist.


Perfekt zum Vorbereiten
Diese Rüeblitorte ist so wunderbar saftig, dass sie auch am zweiten Tag wie frisch aus dem Ofen schmeckt :) . Perfekt wenn du Gäste erwartest und schon am Vorabend alles vorbereiten möchtest.



Dienstag, 15. Dezember 2015

schwarz-weisse Kokoskugeln mit Schuss




Vor einigen Wochen bin ich auf den zauberhaften Seiten von Marlene von Marlene's Sweet Things auf einen Aufruf gestossen. Sie hat eine Wichtelaktion für Back- und DIY-Blogger ins Leben gerufen und zum gegenseitigen Geschenke austauschen eingeladen. Mit grosser Vorfreude meldete ich mich an und war gespannt, wen ich denn beschenken darf. Der Zufall hat mir Marlene selbst zugelost, und dann begann das grosse Rätseln, was ich ihr denn Hübsches und Feines in die Ostschweiz schicken könnte. Ich packte je die frischgebackenen Lieblingsguetzli von meinem Mann und mir ein, füllte ein Glas mit einer Backmischung für Himbeer Schoko Cookies und legte eine Portion selbstgemachte Berner Nidletäfeli dazu. Die Vorgabe von 3-5 Geschenken wollte ich für Marlene voll ausreizen und überlegte mir noch etwas Pralinenartiges. Da mir Marlene von keinen Allergien, Unverträglichkeiten und Abneigungen geschrieben hat, dachte ich mir "noch etwas mit Schuss gehört ins Päckli". Und so ist die Idee zu diesen Kokoskugeln entstanden. Sie sind aussen schön knackig und innen zart, haben eine gute Portion Eierlikör drin, ohne dass er alles überdeckt, und Kokosnuss... ja Kokosnuss passt sowieso immer :) . Wenn du jetzt, ein paar Tage vor Weihnachten, noch nach einer schnellen und leckeren Idee für ein selbstgemachtes Geschenk suchst, dann bist du hier genau richtig.

Du bist neugierig, was Marlene mir geschickt hat? Da kann ich dich völlig verstehen, und gerne verrate ich dir, was mein grossartiger Wichtel für wunderbare leckere und schöne Sachen für mich verpackt hat. Ab sofort begleitet mich eine supercoole Stofftasche mit der Aufschrift "the answer is always cupcakes". Jep - passt absolut zu mir :) ! Eine Mischung für heisse Chai Schokolade lag dem Paket auch bei, die ich zukünftig aus der wunderschönen Herz-Teetasse geniesse (wie du so eine Tasse selbst gestaltest siehst du hier). Purer Soulfood steckt im grossen Glas: Apfel Zimt Milchreis, mhm (wenn du so eine Mischung auch verschenken möchtest, hier findest du die Anleitung dazu). Und schlussendlich lag noch eine Schachtel White Choco Crossies with Cranberrys drin (Marlene's Rezept findest du hier). Ich kipp' um vor Verzückung! Liebe Marlene, an dieser Stelle noch einmal ganz ganz herzlichen Dank für die vielen wunderschönen Sachen. Ich schicke dir einen dicken Schmatzer durch das World Wide Web und wünsche dir schon jetzt ein zauberhaftes, glückliches Weihnachtsfest!


Zutaten für ca. 50-60 schwarz-weisse Kokoskugeln mit Schuss
  • 100g weisse Schokolade oder weisse Kuvertüre
  • 30g Butter
  • 40ml Eierlikör
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 25g Kokosraspel
  • zum Wälzen: 25g Kokosraspel
  • zum Überziehen: 150g dunkle Kuvertüre / Zartbitterschokolade oder 1 Beutel dunkle Kuchenglasur
  • zum Dekorieren: 10-20g Kokosraspel


Zubereiten
  1. Weisse Schokolade / Kuvertüre und Butter in einer Pfanne unter Rühren behutsam schmelzen. Tipp: weisse Schokolade ist bedeutend empfindlicher als Milch- oder Zartbitterschokolade. Wenn du sie überhitzt, wird sie grieselig und ist nicht mehr zu gebrauchen.
  2. Eierlikör dazugeben und unterrühren.
  3. Zum Schluss den Vanillezucker und die 25g Kokosraspel darunterrühren, alles in eine Schüssel geben und mind. 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
  4. 25g Kokosraspel zum Wälzen in einen tiefen Teller oder in ein rundes Backblech geben.
  5. Aus der festgewordenen Masse mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen, mit den Händen rasch zu Kugeln von etwa 2cm Durchmesser formen und in die Kokosraspel legen.
  6. Kugeln kurz in den Kokosraspeln wälzen und dann erneut zwischen den Händen rollen. Jetzt kleben die Kugeln nicht mehr und können überzogen werden.
  7. Dunkle Kuvertüre, Zartbitterschokolade oder Kuchenglasur nach Packungsanleitung im Wasserbad oder in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen. Tipp: auch hier lohnt es sich, die Schokolade nicht zu überhitzen, denn dann behält sie ihren Glanz nach dem Trocknen.
  8. Kokoskugeln mit einer Gabel oder einer Pralinengabel in die Schokolade tauchen, herausheben und abtropfen lassen, anschliessend vorsichtig auf eine mit Backpapier belegte Unterlage setzen. Bevor die Glasur trocknen kann, wenig Kokosraspel über die Kugeln streuen. Tipp: anstelle dieser Deko kannst du die Kugeln nach dem Tauchen in Schokolade / Kuvertüre natürlich auch über ein Gitter rollen, damit Spitzchen entstehen. Entscheide du, welches Finish dir am besten gefällt.
  9. Kugeln vollständig trocknen lassen und bis zum Verzehr (oder bis zum Verschenken) im Kühlschrank aufbewahren.



 

Freitag, 21. August 2015

Brombeer Kokos Kuchen




Heute offenbare ich euch einen Kuchentraum par excellence - jedenfalls für alle Kokosliebhaber. Wenn du Kokosmakronen genau so gerne magst wie ich, dann solltest du diesen Kuchen unbedingt nachbacken. Er ist fluffig und exotisch, mit lieblich-süssen Brombeeren gespickt... Hach ich könnte gleich wieder die Küchenmaschine anwerfen :) . Die Zubereitung ist nicht wirklich schwer, wenn du die steif geschlagenen Eiweisse schön zärtlich unterhebst. Die mögen es nämlich gar nicht, wenn zu doll geschlagen wird, also Küchenmaschine aus und zum Hand-Programm wechseln. Ein weiter Vorteil - nebst dem, dass der Kuchen einfach grossartig schmeckt: wenn du den Kuchen gut einpackst, bleibt er problemlos 2-3 Tage frisch und saftig. Ein weiter Kuchen also für die Abteilung "Lässt sich prima vorbereiten". Gutes Geniessen!


Zutaten für eine Springform von 18-20cm Durchmesser
(für eine Springform von 24-26cm Durchmesser Zutaten verdoppeln)
  • 4 Eiweisse
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 90g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 65g Mehl
  • 75g Kokosraspel
  • 125g Brombeeren, gewaschen und abgetropft
  • etwas Puderzucker für die Dekoration


Zubereiten und Backen
  1. Die Springform komplett mit Backpapier auslegen oder mit Butter ausreiben.
  2. Eiweisse und Salz in einer Schüssel steif schlagen, 1 EL Zucker hinzugeben und kurz weiterschlagen.
  3. Mehl und Kokosraspel in einer zweiten Schüssel vermischen.
  4. In einer dritten Schüssel weiche Butter und 100g Zucker solange rühren, bis die Masse hell und cremig ist. Dann das steif geschlagene Eiweiss, die Mehl-Kokosmischung und 2/3 der Brombeeren lagenweise dazugeben und von Hand mit einem Gummischaber vorsichtig darunterziehen. Tipp: diese Masse steht auf Schonprogramm - bitte nicht zu kräftig und lange rühren, damit das Eiweiss fluffig bleibt und der Kuchen locker und luftig wird.
  5. Anschliessend die Teigmasse in die Springform füllen und die übrigen Brombeeren hübsch verteilt in den Teig stecken.
  6. Backen: ca. 35-40 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Stäbchenprobe; es soll keine Flüssigkeit mehr am Stäbchen kleben bleiben.
  7. Kuchen herausnehmen und etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschliessend die Springform lösen und den Kuchen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
  8. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.




Dienstag, 30. Juni 2015

Wassermelonen Kokos Torte




Pünktlich zum Beginn der Sommerferienzeit stehen die ersten Hitzetage vor der Tür: hallo Hochsommer! Herrlich, wer sich jetzt an den See, den Fluss oder ins Freibad legen und die Sonne (gut geschützt) geniessen kann. Anstelle von üppigen Kuchen und Küchlein gönnt man sich lieber ein kühles Eis oder einen erfrischenden Fruchtsaft-Cocktail. Oder aber ein Stück dieser leichten Sommertorte. Die Kombination von fruchtig-leichter Wassermelone und exotischer Kokosnuss entführt Biss für Biss in tropische Paradiese. Sie ist nicht zu süss, der Boden luftig locker. Und die Zubereitungszeit von Teig und Füllung ist um ein Viiiiielfaches kürzer als die Wartezeit beim Backen und Kühlstellen - kein schweisstreibendes Rühren und Kneten nötig. Diese Torte ist Sommer pur, also lass' die Sonne in dein Herz :) ! Wenn du die restliche Hälfte der Wassermelone in einen scharfen Schlankmacher-Drink verwandeln möchtest, dann schau auch gleich noch bei cookinesi.com vorbei.


Zutaten für eine Springform von ca. 18-20cm Durchmesser
(für eine Springform von 24-26cm Durchmesser Zutaten verdoppeln)
  • 1 Hälfte einer kleinen kernarmen/-losen Wassermelone
  • zusätzlich für den Tortenboden
    - 1 Ei
    - 50g Zucker
    - 1 Prise Salz
    - 50ml neutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
    - 1 EL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
    - 75g Mehl
    - 1 gestrichener TL Backpulver
  • zusätzlich für die Tortenmasse
    - 3 Blatt Gelatine
    - 50g Mascarpone
    - 150g Magerquark
    - 1 EL Saft und 1 EL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
    - 3 EL Kokosraspel
    - 20g Puderzucker
  • zusätzlich zum Dekorieren
    - 1 EL Kokosraspel
    - nach Wunsch geschlagener Rahm/geschlagene Sahne (siehe "Tipp" bei Schritt 6)


Zubereiten, Backen und Fertigstellen
  1. Als erstes mit einem Kugelausstecher Halbkugeln aus dem Fruchtfleisch der halben Wassermelone ausstechen, "durchlöcherte" Oberfläche abschneiden und erneut Halbkugeln ausstechen, bis genügend für die Tortendeko erreicht sind. Anschliessend das "durchlöcherte" Fruchtfleisch pürieren, durch ein Sieb streichen und den Saft beiseite stellen. Tipp: natürlich kannst du anstelle der Halbkugeln auch Würfel schneiden, wenn du keinen Kugelausstecher hast.
  2. Die Springform mit Butter ausreiben oder Backpapier auslegen.
  3. Für den Tortenboden Ei mit Zucker und Salz 5-10 Minuten schaumig schlagen. Dann das Pflanzenöl, die Zitronenschale und 50ml des beiseite gestellten Wassermelonensafts unterrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver mischen, zur Teigmasse sieben und alles behutsam unterheben. Die Teigmasse in die Springform füllen und backen: 15-20 Minuten bei 180°C, Ofenmitte. Stäbchenprobe! Kuchenboden herausnehmen, nach einigen Minuten Springform entfernen und Kuchenboden vollständig auskühlen lassen. Evt. vor dem Füllen Ränder und/oder Oberfläche nach Wunsch begradigen.
  4. Für die Füllung Gelatineblätter 5-10 Minuten in kaltes Wasser einlegen. In einer Schüssel alle übrigen Zutaten der Tortenmasse von Mascarpone bis und mit Puderzucker und zusätzlich 3 EL des beiseite gestellten Wassermelonensafts gut mit einem Schwingbesen verrühren. Dann Wasser in einer kleinen Pfanne zum Kochen bringen. Gelatineblätter ausdrücken, in einer separaten Schüssel mit 2 EL des siedenden Wassers auflösen, dann 1 EL der Tortenmasse dazugeben und gut unterrühren, anschliessend alles zur Tortenmasse giessen und dort gründlich unterrühren.
  5. Tortenboden auf eine geeignete Platte stellen, einen Tortenring (oder mit Klarsichtfolie ausgekleideter Springformenrand) um den Boden stellen und die Tortenmasse einfüllen. Torte zugedeckt 3-4 Stunden kühl stellen.
  6. Zum Schluss den Tortenring / den Springformenrand vorsichtig lösen, die Wassermelonen-Halbkugeln auf der Torte verteilen und mit Kokosraspel bestreuen. Tipp: wenn dir die Torte so zu "nackt" aussieht, kannst du die Tortenseite mit etwas geschlagenem Rahm / geschlagenr Sahne einstreichen und mit Kokosraspeln bestreuen, evt. zwischen die Wassermelonen-Halbkugeln ein paar Rahm-/Sahnetuffs spritzen.


Ganz ohne Backen und weitere Variationen
Wenn du vor lauter Hitze den Backofen gar nicht erst einschalten magst, kannst du anstelle dieses locker-fluffigen Tortenbodens einen Krümel-Tortenboden herstellen. Ein Rezept findest du beim Raspberry Cheesecake - für diese Torte würden allerdings 150g Haferkekse + 70g Butter reichen, je nach Geschmack mit 1 EL Zucker und/oder Kokosraspel vermischt. Wenn du die Füllung noch etwas "pimpen" möchtest und du die zusätzlichen Kalorien nicht scheust, kannst du ca. 1dl Rahm/Sahne unterheben. Dazu stellst du die Füllung wie oben beschrieben her und stellst sie für ca. 15-20 Minuten in den Kühlschrank, bis sie an den Rändern beginnt, fest zu werden. Währenddessen schlägst du den Rahm / die Sahne sehr steif, evt. mit etwas Rahmhalter / Sahnesteif. Wenn du die Füllung aus dem Kühlschrank nimmst rühst du sie kurz durch, hebst vorsichtig den steifen Rahm / die steife Sahne unter und füllst sie dann auf den Tortenboden.




Sonntag, 27. April 2014

Mango-Kokos-Muffins mit Schokostückchen




Die heutigen Muffins haben es in sich: fruchtig-saftige Mango, tropische Kokosnuss und bitter-süsse dunkle Schokolade. Daraus wird ein luftiges Gebäck, aber kein filigraner Cupcake. Diese Muffins geben was her und passen deshalb eher zum Pausenkaffee und -tee als zum krönenden Abschluss eines ganzen Menüs. Üppig sind sie nicht, man kann auch gerne zwei Stück verdrücken, aber es ist nicht unbedingt ein elegantes Stück Kuchen für die edle Desserttafel. Zwischendurch darf es aber auch mal rustikal sein, oder? Deshalb wird die Mango nicht fein gehackt, sondern in groben Stücken gelassen. Geschmacklich sind diese Muffins absolut toll und wecken Fernweh nach Sonne, Strand und Meer - ein echter Lichtblick an einem verregneten Sonntag :) .


Zutaten für etwa 10 Muffins
  • 130g Mango-Fruchtfleisch, in Würfel/Stücke geschnitten
  • 50g Kokosrapsel
  • 70g dunkle Schokolade, grob gehackt
  • 65ml Öl (Tipps dazu findest du unter "rund ums Backen")
  • 75g Zucker
  • 1.5 TL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 90ml Milch
  • 1 Zitrone, wenig abgeriebene Schale
  • 210g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron (notfalls tut es auch dieselbe Menge Backpulver)
  • 1/4 TL Salz


Zubereiten und Backen
  1. Ein Muffinsblech mit Butter ausstreichen und Mehl bestäuben, oder mit Papierbackförmchen belegen.
  2. Mangostücklein in einer Schüssel mit Kokosraspel mischen. Tipp: die Mangostücklein sollen schön umhüllt werden, so sinken sie beim späteren Backen nicht alle auf den Muffinboden.
  3. Öl mit Zucker und Vanillezucker in einer zweiten Schüssel gut verrühren.
  4. Ei dazu geben und gut verrühren, dann die Milch dazu giessen und kurz weiterrühren.
  5. Mehl, Zitronenschale, Backpulver, Natron und Salz gut mischen, dann zur Teigmasse geben und mit einem Teigspatel gerade so verrühren. Mango-Kokos-Mischung und gehackte Schokolade abwechslungsweise auf die Teigmasse geben und kurz untermischen.
  6. Den Teig gleichmässig in die Vertiefungen füllen. Tipp: man merkt gut, dass dieser Teig eher schwer ist. Die Muffins gehen dementsprechend nicht ganz so stark auf und man kann die Vertiefungen mit gutem Gewissen zu 3/4 füllen.
  7. Backen: ca. 20 Minuten bei 180°, Ofenmitte. Stäbchentest!
  8. Muffins kurz im Blech abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


Tipp
Auch wenn ich mich mit diesem Tipp immer wiederhole :) : Muffins kann man toll einfrieren. Ganz ausgekühlt in einen Gefrierbeutel geben und tiefkühlen. Bei Bedarf könnt ihr die Muffins stückweise rausholen und innert 30 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen.





Montag, 14. April 2014

Küken Cake Balls




Alles ist schon in Osterstimmung: die Regale in den Supermärkten sind randvoll mit Schokohasen, am Wochenende war schon Stau vor dem Gotthard-Tunnel und das Frühlingswetter zeigt sich von der schönsten Seite. Gelegenheit also für eine weitere Idee für eure Ostertafel. Ich dachte dieses Mal an Küken statt an Hasen und probierte mich mal an Cake Balls aus. Der Unterschied zu Cake Pops ist ziemlich klein: Cake Balls haben keinen Stiel. Deshalb kann man diese Küken auch hübsch auf Servietten, ins Osternest oder neben ein Schälchen Dessertcreme setzen. Damit das Federkleid der Küken nicht so glatt wirkt, habe ich die Balls nach dem Überziehen mit Glasur noch in Kokosflocken gewälzt. Die lassen sich problemlos einfärben und bringen Farbe auf den Ostertisch. Und weil er so gut mit Kokosnuss harmoniert, habe ich als Grundlage einen einfachen Schokocake genommen. Übrigens habe ich kürzlich noch einen tollen Tipp von einer lieben Arbeitskollegin aufgeschnappt, die ihre Cake Pops jeweils mit Mascarpone Frosting zubereitet. Bei Cupcakes verwende ich auch ab und zu Mascarpone im Frosting, bei den Cake Pops blieb ich aber immer beim Philadelphia Frischkäse. Geschmacklich ist Mascarpone neutraler als Frischkäse und deshalb auch in den Cake Pops top, unbedingt ausprobieren :) !


Zutaten
  • 1 Schokoladencake, vollständig ausgekühlt
    Wenn es um Schokocake geht werde ich nie müde, dieses Rezept von Betty Bossi zu empfehlen: Mutter's Schokoladencake. Er gelingt immer und ist schokoladig-lecker. Wer keine Zeit hat zu backen, kann natürlich auch auf einen fixfertigen Kuchen aus dem Supermarkt zurückgreifen.
  • Für das Frosting:
    - 60g weiche Butter
    - 70g Puderzucker
    - 140g Mascarpone
  • Für die Dekoration:
    - Candy oder Colour Melts in Gelb und Weiss
    - ca. 200-300g Kokosflocken (je nach dem wieviele Küken ihr zubereiten möchtet)
    - flüssige Lebensmittelfarbe in Gelb
    - Marzipan oder Rollfondant in Orange und Rot
    - Zuckeraugen (z. B. von hier) oder weisse und dunkle Schokoglasur, um Augen aufzuspritzen
    - evt. Lebensmittelkleber


Zubereiten und Dekorieren
Eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung für Cake Pops mit vielen Tipps und Tricks, die auch für Cake Balls gelten, findet ihr beim Rezept zu den Schokoladen Cake Pops. Hier gebe ich einfach noch einmal die wichtigsten Schritte an, die für die Cake Balls wichtig sind:
  1. Den Schokoladen-Cake mit den Händen sehr fein in eine Schüssel krümeln. Etwaige harte Ränder des Cakes vorgängig wegschneiden.
  2. Wenn gewünscht die Kokosflocken mit flüssiger gelber Lebensmittelfarbe verrühren und -kneten. Dazu braucht man keine teuren Pastenfarben - die handelsüblichen Lebensmittelfarben aus dem Grossverteiler tun es auch. Ich habe z. B. Dr. Oetker Back- und Speisefarbe benutzt, und das Gelb hat wirklich sehr schön gefärbt. Anschliessend Kokosflocken trocknen lassen.
  3. Frosting: weiche Butter und Puderzucker in einer Schüssel gut verrühren, dann Mascarpone dazugeben und kurz zu einer geschmeidigen Masse weiterrühren. Tipp: Mascarpone ist etwas empfindlicher als anderer Frischkäse wie z. B. Philadelphia und soll deshalb nicht zu lange gerührt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann den Mascarpone von Hand unter die Butter-Puderzucker-Masse rühren.
  4. Nun löffelweise vom Frosting zum zerkrümelten Cake geben. Die Masse soll gut formbar werden wie Knete, darf aber nicht zu feucht werden, weil die Bälle sonst auseinanderfallen. Anschliessend aus dieser Cake-Masse baumnussgrosse Kugeln formen und im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten fest werden lassen. Dann die Kugeln wieder aus dem Kühlschrank nehmen für den nächsten Schritt.
  5. Normalerweise würde man nun für Cake Pops die Stiele mit Candy oder Colour Melt Glasur in die Bälle stecken. Da man für Cake Balls die Stiele sowieso zum Ende wieder rausnimmt, habe ich diesen Schritt weggelassen und die Balls einfach so aufgespiesst. Das bedeutet aber auch, dass man beim anschliessenden Eintauchen besonders vorsichtig sein muss, damit die Bälle nicht von den Stielen fallen.
  6. Inzwischen die Candy oder Colour Melt Glasur nach Vorschrift schmelzen. Die Cake Balls mit Glasur überziehen und gut abtropfen lassen, bis nur noch eine dünne Schicht Glasur zurückbleibt. Anschliessend in den Kokosflocken wälzen, rsp. mit Kokosflocken bestreuen und in Styropor/Sagex stecken zum Trocknen. Anschliessend die Stiele durch leichtes und vorsichtiges Drehen lösen und herausziehen. Tipp: einer meiner Lieblings-Backshops Kitschcakes hat neu Colour Melts von Renshaw an Lager (hier zu finden). Weil ich schon vom Rollfondant der Marke Renshaw begeistert bin, musste ich die kleinen Kübelchen natürlich gleich ausprobieren und kann sie echt nur loben. Ich kam zwar auch mit den Candy Melts von Wilton und Kollegen gut klar, man musste aber je nach Farbton doch mal mit Kokosfett nachhelfen, damit sie schön flüssig wurden. Die Colour Melts hingegen werden innert kürzester Zeit wunderbar geschmeidig, lassen sich schön glatt rühren und trocknen gut. Das kleine Kübelchen ist Mikrowellen geeignet und deshalb braucht man die Colour Melts gar nicht erst umfüllen zum Schmelzen. Einfacher gehts fast nicht!
  7. Dekoration: aus orangem und/oder rotem Rollfondant/Marzipan Schnäbel, Kämme und Füsse formen und mit etwas Lebensmittelkleber oder Candy-/Colour-Melt Glasur an den Küken befestigen. Genau gleich mit den Zuckeraugen verfahren, oder erst weisse, dann dunkle Schokoladenglasur als Augen aufspritzen.


Problemlos vorzubereiten
Genau wie Cake Pops kann man auch diese Cake Balls wunderbar vorbereiten. So geratet ihr am Ostersonntag nicht in Stress und könnt die Zeit mit euren Gästen geniessen. Cake Balls sind gekühlt gelagert gute 3-4 Tage haltbar.





Samstag, 21. Dezember 2013

Schoggi-Kokos-Knusperli

 


Den krönenden Abschluss dieser Guetzli-Woche macht eines meiner absoluten Lieblingsguetzli. Sie schmecken herrlich schokoladig-kokosnussig, sind wunderbar knusprig und machen auch optisch was her. Für alle, die sich schon vor einer aufwändigen Dekoration fürchten: keine Panik! Die Deko dieser Guetzli ist extrem einfach und mit einem Minimum an Geduld für jeden machbar. Nun hoffe ich, dass ich euch heute und in den vergangenen sechs Tagen einiges an süsser Guetzli-Inspiration bieten konnte. Ich freue mich sehr, wenn ihr weiterhin in meiner Backstube vorbeischaut und mit mir der süssen Sünde frönt. Viel Vergnügen beim Nachbacken und bis zum nächsten Post!


Zutaten
  • 125g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 150g Zucker
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 50g klein gehackte Zartbitterschokolade (nicht raspeln!)
  • 50g Kokosnussraspel
  • 250g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • für die Deko: 1/2 Beutel dunkle Schokoladenkuchenglasur/-kuvertüre, ca. 30g Kokosnussraspel


Teig zubereiten, Guetzli formen und backen
  1. Butter in einer Schüssel weich rühren bis sich Spitzchen bilden.
  2. Ei, Zucker, Vanillezucker und Salz beigeben, rühren bis die Masse heller ist.
  3. Gehackte Schokolade dazumischen.
  4. Kokosnussraspel, Mehl und Backpulver mischen, der Masse beigeben und alles zu einem Teig zusammenfügen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  5. Teig auf wenig Mehl ca. 5mm dick ausrollen. Beliebige Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nochmals für 10-15 Minuten kühl stellen.
  6. Backen: 12-14 Minuten bei 180°C, Ofenmitte. Tipp: bei diesem Rezept empfehle ich dir, die Guetzli nach zehn Minuten Backzeit gut zu beobachten. Sie bräunen manchmal sehr schnell, vor allem bei filigranen Guetzliformen, und werden dann SEHR knusprig.


Dekoration
Für die Dekoration müssen die Guetzli vollständig ausgekühlt sein. Dunkle Schokoladenglasur/-kuvertüre nach Vorschrift im Beutel schmelzen. Währenddessen Guetzli nebeneinander auf einem Backpapier auslegen, Kokosraspel in einer Schale bereitstellen. Wenn die Glasur richtig dünnflüssig ist schneidest du eine ganz kleine Ecke des Beutels auf, damit die Glasur fein herauslaufen kann. Nun die Glasur über die Guetzli hin- und herschwenken, und solange die Schokolade noch flüssig ist die Kokosraspel darüberstreuen. Nach dem Trocknen der Glasur die Guetzli kurz umdrehen und überschüssige Kokosraspel abfallen lassen, anschliessend in einer gut verschliessenden Dose aufbewahren.