Freitag, 26. Mai 2017

Piña Colada Glace




Beim Heidelbeer Quark Glace-Rezept habe ich erklärt, dass du enzymhaltige Früchte wie Ananas, Kiwi und Papaya nicht mit Milchprodukten mischen solltest, weil sonst ein unangenehm bitterer Geschmack entsteht. Wie bekommt man denn nun aber ein cremiges Glace aus der fein exotisch schmeckenden Ananas? Entweder man kombiniert sie mit Banane für mehr Cremigkeit, wie z. B. beim Tutti Frutti Glace, oder man nimmt Kokosmilch. Und daraus entsteht genau dieses herrlich feine Piña Colada Glace. Zubereitet ist es wieder ultraschnell - nur durch die widerspenstige Ananashülle musst du dich kämpfen, ansonsten stehen dir keine komplizierten Arbeitsschritte bevor. Und beim Geniessen heisst es dann "Augen zu und ab auf die Insel"!


Zutaten für ca. 5dl Glace-Masse
  • 250ml Kokosmilch
  • 1/2 reife Ananas (ca. 250g)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Erythrit oder 1-1.5 EL Zucker (Tipps zum Süssen findest du hier)
  • wenn du magst: ein paar Kokosraspel zum entweder in die Eis-am-Stiel-Formen streuen bevor du die Masse einfüllst, oder zum die Glace bestreuen wenn sie leicht angetaut sind.


Zubereiten
  1. Alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab pürieren, oder direkt im Standmixer / Blender pürieren.
  2. Abschmecken und Süsse / Säure überprüfen.
  3. Masse in Eis-am-Stiel-Formen abfüllen und gefrieren.


Nur für Erwachsene - ein Geheimtipp für die nächste Grillparty?
Für echtes Piña Colada Glace mit Schuss kannst du die Hälfte oder die ganze Menge des Zitronensafts durch Rum austauschen, musst aber evt. das Erythrit, rsp. den Zucker etwas erhöhen - abschmecken ist angesagt. Nach dem Durchfrieren hast du dann quasi "Cocktail am Stiel". Cool!




Donnerstag, 25. Mai 2017

Heidelbeer Quark Glace




Dieses Glace habe ich schon unzählige Male gemacht - es war mein Favorit während meiner Low Carb Phase, denn mit Erythrit anstelle von Zucker liefert ein solches Glace wirklich sehr wenig Kohlenhydrate, dafür gutes Eiweiss. Das Rezept kannst du ohne Aufwand schnell variieren. Zum Beispiel indem du Himbeeren oder Brombeeren anstelle der Heidelbeeren wählst. Oder du mischst verschiedene Beeren zusammen. Oder du halbierst die Quarkmenge und mischst in die eine Hälfte Himbeeren, in die andere Heidelbeeren. Abwechselnd eingefüllt nicht nur ein feines, sondern auch ein hübsches Glace! Auch den Magerquark kannst du ersetzen. Mit Halbfett- oder gar Rahmquark bekommt das Glace zwar etwas mehr Kalorien, wird dafür aber auch cremiger. Und wenn du möchtest, kannst du eine Hand voll Beeren auch nur mit einer Gabel quetschen und dann salopp untermischen. Ich persönlich mag die pürierte Version lieber, aber auch hier gilt einmal mehr: du entscheidest, wie es dir am allerbesten schmeckt!


Zutaten für ca. 4dl Glace-Masse
  • 250g Heidelbeeren
  • 250g Magerquark
  • 4 EL Erythrit oder 2-3 EL Zucker (Tipps zum Süssen findest du hier)


Zubereiten
  1. Heidelbeeren pürieren und durch ein Sieb in eine Schüssel streichen. Tipp: du kannst das "durch's Sieb streichen" auch weglassen wenn's pressiert, die Glaces werden aber kerniger/körniger.
  2. Magerquark und Erythrit dazugeben und alles mit dem Schwingbesen zu einer glatten Masse verrühren.
  3. Abschmecken und Süssgrad überprüfen.
  4. Masse in Eis-am-Stiel-Formen abfüllen und gefrieren.


Nebenbei bemerkt:
Selbstverständlich kannst du auch anderes Obst pürieren und daraus Quark-Glace machen. Aprikosen, Nektarinen, Mango... es eignen sich fast alle Obstsorten, ausser - und das ist wichtig - Ananas, Kiwi und Papaya. Diese Früchte enthalten natürliche Enzyme, die das Eiweiss im Quark quasi "verdauen". Dabei entsteht ein bitterlicher Geschmack, der den Glacegenuss ziemlich vermiest.




Tutti Frutti Glace




Weiter geht's mit einer vollen Ladung Früchte auf Eis - tutti frutti ist angesagt! Dieses Eis schmeckt so richtig fein exotisch, und das beste ist, dass du es ganz einfach deinem Gusto entsprechend anpassen kannst. Wie wäre es zum Beispiel mit Mango anstelle der Ananas, oder mit Limettensaft anstelle von Orangensaft? Die Cremigkeit des Glaces liefert die Banane, deshalb würde ich diesen Bestandteil als gesetzt betrachten. Aber Achtung: die Banane ist mit ihrem Aroma sehr dominant. Wenn du den Anteil erhöhst, wird schnell alles nur noch nach Banane schmecken. Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil - je nachdem wie sehr du Bananen liebst 😊. Ein grosser Vorteil der Banane: sie bringt natürliche Süsse mit. Vielleicht kannst du die Süsse in diesem Rezept sogar ganz weglassen. Deshalb erneut meine Empfehlung: gut abschmecken. Auf geht's!


Zutaten für ca. 5dl Glace-Masse
  • 200g reifes, gewürfeltes Ananas-Fruchtfleisch
  • 1/2 Banane, ca. 50g Fruchtfleisch
  • 1.5-2 Orangen, nur ausgepresster Saft (ca. 1.5dl)
  • 1.5 EL Erythrit oder 0.5-1 EL Zucker (Tipps zum Süssen findest du hier)
  • 0.5 TL Vanillepaste (z. B. von Migros), kann auch weggelassen werden


Zubereiten
  1. Alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab pürieren, oder direkt im Standmixer / Blender pürieren.
  2. Abschmecken und Süsse / Säure überprüfen.
  3. Masse in Eis-am-Stiel-Formen abfüllen und gefrieren.