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Sonntag, 17. Dezember 2017

Mandarinen Orangen Panna cotta




Bist du noch am Überlegen, wie du dein liebevoll geplantes Weihnachtsmenü abschliessen könntest? Dann hätte ich dir wie jedes Jahr eine einfache und feine Idee, die du toll vorbereiten kannst und dir damit viel Stress in der Küche ersparst. Der Ofen bleibt dieses Mal kalt, dafür kocht sich das Panna cotta fast von alleine. Mit feinem Mandarinen-Orangen-Aroma ist es wunderbar winterlich-weihnachtlich, und die hübsche Geléeschicht bildet sich beim Abkühlen ganz von alleine. Sieht hübsch aus, oder? Was du benötigst, sind gute Puddingförmchen, damit das Stürzen dann auch problemlos gelingt. Auch wenn die wackeligen Dinger recht filigran wirken, vertragen sie aber beherztes Klopfen beim Rauslösen ohne Probleme.

Für die Fotosession habe ich das Dessert klein und fein gelassen. Wenn du aber ein spektakuläres Finale planst, dann kombiniere das Panna cotta doch vielleicht mit einem feinen Schoggiguetzli (in den passenden Farben dekoriert) oder einem Marronischnittchen. Denn zu fruchtiger Orange und Mandarine passen schokoladige oder nussige Komponenten einfach grossartig. Und ja, natürlich kannst du das Panna cotta auch nur mit Mandarinen oder Orangen zubereiten. Mhm - grosser Auftritt mit wenig Aufwand. Solche Desserts lob' ich mir 😊 !


Zutaten für 4 Puddingförmchen von je ca. 125ml Inhalt
Tipp: Praktische Puddingförmchen bekommst du zum Beispiel in der Migros, bei Betty Bossi oder in gut sortieren Haushaltabteilungen von diversen Warenhäusern. Auch flexible Silikonförmchen eignen sich für Panna cotta hervorragend, vor allem weil sich die lustig wackelnden Küchlein gut stürzen lassen. Anstelle von kleinen Förmchen kannst du natürlich auch eine grosse Form wählen und das Panna cotta zum Servieren in Scheiben schneiden.
Tipp: kaufe 1-2 Mandarinen oder 1 Orange mehr auf Vorrat ein. Wichtig ist nämlich, dass die Säfte zusammen 2.5 dl ergeben, so hättest du etwas Spielraum um bei Bedarf noch etwas mehr auszupressen.
  • 2 Bio-Mandarinen oder -Clementinen, abgeriebene Schale und Saft (ergibt etwa 1.5 dl Saft)
  • 1 Bio-Orange, nur Saft (ergibt etwa 1 dl Saft)
  • 1.5 dl Vollrahm / Sahne vollfett
  • 4 EL Zucker
  • 4 Blatt Gelatine, 5-10 Minuten in kaltes Wasser eingelegt
  • zur Dekoration:
    - 1 dl Vollrahm / Sahne vollfett, steif geschlagen
    - 2 Bio-Orangen, nur herausgelöste Fruchtfilets
    - Glitzer und Gloria nach Belieben 😄 


Zubereiten und Fertigstellen
  1. Puddingförmchen mit kalten Wasser ausspülen bereit stellen. 
  2. Alle Zutaten von Mandarinensaft bis und mit Zucker in einer kleinen Pfanne unter gelegentlichem Rühren aufkochen.
  3. Gelatineblätter ausdrücken, zur kochenden Masse geben und mit dem Schwingbesen vollständig auflösen.
  4. Masse durch ein Sieb in die bereitgestellten Puddingförmchen giessen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen, am besten auf dem kalten Balkon.
  5. Dann die Panna cotta zudecken (Deckel aufsetzen oder mit etwas Frischhaltefolie bedecken) und für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  6. Vor dem Servieren die Panna cotta auf die gewünschten Teller stürzen. Falls du die Teller schon hübsch vordekoriert hast, dann stürze die Panna cotta auf eine separate Platte und transportiere sie dann vorsichtig mit einem Spatel auf die Teller, um sie dort zu platzieren.
  7. Mit Orangenfilets, Schlagrahm / Schlagsahne und (essbarem!) Glitzer und Gloria dekorieren.




Sonntag, 10. Dezember 2017

Schoggi Guetzli




Dieses Jahr habe ich nicht so viele neue Guetzlirezepte für dich, da ich ausnahmsweise kein grosses Assortiment backe. Wir stecken gerade mitten im Umzugsstress und daher verzichte ich auf mein traditionelles Guetzli-Wochenende, an dem ich mich mit zig Rezepten und noch mehr neuen Ideen in die Backstube stelle und gefühlt erst nach 48 Stunden wieder rauskomme 😊 . Doch ein Rezept, das ich schon mehrere Jahre gebacken habe, möchte ich dir dennoch vorstellen.

Es ist keine Eigenkreation, sondern ich bin vor langer Zeit auf der Swissmilk-Homepage darauf gestossen. Original heissen sie "Pfeffer Schoggi Guetzli", doch sind sie einfach richtig feine schokoladige Kleinigkeiten. Ich habe sie schon unterschiedlich glasiert und dekoriert, und sie passen einfach in jede bunt gefüllte Guetzli Dose noch mit rein. Dank der sorgfältig ausbalancierten Gewürze wirkt das Schokoladenaroma besonders harmonisch, auch wenn gar keine echte Tafelschokolade drin steckt. Und ach ja: der Teig ist vielleicht beim allerersten Mal ausrollen noch etwas brüchig, aber er ist so schön kompakt dass sich problemlos alle Formen - auch filigrane - ausstechen lassen. Also kein Gefummel und Ärger mit weichem Teig. Dieser ist und schmeckt einfach toll!


Zutaten
  • 175g weiche Butter
  • 300g Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • 2 Eier
  • 1/3 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 Messerspitze Muskatnuss
  • 1 Prise Gewürznelkenpulver
  • 400g Mehl
  • 100g Kakaopulver
  • für die Dekoration:
    - 1 Beutel dunkle Kuchen-, rsp. Schokoladenglasur
    - Nonpareilles, Glitzerperlen o.ä. nach Belieben


Zubereiten und Backen
  1. Butter, Zucker, Salz und Eier in einer Schüssel rühren, bis die Masse heller ist.
  2. Gewürze, Mehl und Kakaopulver vermischen, zur Buttermasse geben, gründlich verrühren und zu einem Teig zusammenfügen.
  3. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. Teig auf wenig Mehl ca. 7mm dick ausrollen, beliebige Guetzliformen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Vor dem Backen 10 Minuten kühl stellen. Tipp: der kühle Balkon bietet sich jetzt besonders an!
  5. Backen: 8-10 Minuten bei 200°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  6. Blech herausnehmen, Guetzli behutsam auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen.
  7. Kuchen-, rsp. Schokoladenglasur nach Anleitung schmelzen, die Schoggi Guetzli nach Wunsch damit bestreichen und, solange die Glasur noch feucht ist, Dekor aufstreuen. 



 

Montag, 4. Dezember 2017

Advents Cake mit Datteln




Advent, Advent, ein Lichtlein brennt - und dazu geniessen wir eine feine Tasse Weihnachtstee und - natürlich - ein gutes Stück Kuchen. Auch während der Vorweihnachtszeit macht der klassische Kastenkuchen eine gute Figur, z. B. wenn er mit aromatischen Datteln und feinen Gewürzen daher kommt. Auch Orangen passen wunderbar zu den saftigen Trockenfrüchten, deshalb habe ich die beiden für dieses Rezept gleich kombiniert. Dank etwas Magerquark im Teig bleibt der Kuchen herrlich saftig, auch am zweiten Tag. Viel länger würde ich den Cake aber nicht aufbewahren, ausser du frierst ihn (frisch gebacken und ausgekühlt) stückweise ein. Das habe auch ich mal wieder gemacht, deshalb siehst du auf den Bildern keine Puderzuckerglasur, sondern nur etwas "süssen Staub" auf dem Kuchen. Eigentlich würde ich ersteres aber bevorzugen, gerade zu diesem Cake, weshalb ich dir im Rezept die Glasur aufgeführt habe.

Auch dieses Rezept lässt sich wieder ganz einfach abwandeln, dazu findest du ganz am Ende ein paar Ideen und Tipps. Von Herzen wünsche ich dir einen guten und lichterfüllten Wochenstart 💫 !


Zutaten für eine kleine Kastenform von 20cm Länge
Für eine Kastenform von 30cm Länge die Zutaten erst :2, dann x3 rechnen (das ergibt dann z. B. 3 Eier), die Backzeit kann sich um ein paar Minuten verlängern.
  • 120g entsteinte getrocknete Datteln
  • 1 Bio-Orange: 3 EL Saft und 1/3 abgeriebene Schale
  • 100g weiche Butter
  • 140g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 160g Magerquark
  • 1 Vanilleschote, nur ausgekratztes Mark (oder 0.5 TL Vanillepulver)
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 2 EL Milch
  • 200g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • für die Glasur:
    - 100g Puderzucker
    - 2-3 EL Orangensaft


Zubereiten und Backen
  1. Kastenform mit Butter ausreiben und mit Mehl bestäuben, oder vollständig mit Backpapier auskleiden.
  2. Datteln hacken und mit 3 EL Orangensaft und Orangenschale vermischen. Mischung 15 Minuten ziehen lassen, währenddessen 1-2x umrühren, damit die Flüssigkeit vollständig aufgesaugt wird. Tipp: Trockenfrüchte zu hacken kann eine recht klebrige Angelegenheit sein. Wenn du ein glattes Messer wählst und es mit etwas Sonnenblumenöl einreibst, gelingt das Hacken aber ganz leicht.
  3. Weiche Butter, Zucker und Salz in einer Schüssel cremig rühren.
  4. Eier dazugeben und weiterrühren, bis die Masse heller ist.
  5. Magerquark, Vanillemark oder -pulver, Zimtpulver und Milch dazugeben und kurz unterrühren.
  6. Mehl und Backpulver mischen, dann zusammen mit der Dattel-Mischung zum Teig geben und alles gründlich verrühren.
  7. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, etwas glatt streichen und backen.
  8. Backen: ca. 50-55 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), untere Ofenhälfte. Stäbchenprobe!
  9. Kuchen herausnehmen und in der Form ca. 15 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  10. Für die Glasur Puderzucker und Orangensaft mit einem Schneebesen vermischen und den ganzen Kuchen damit einstreichen. Alternativ kannst du den Kuchen auch nur mit Puderzucker bestäuben.


Variieren bis zu deinem ganz persönlichen Lieblingsrezept!
Du magst es mit Schuss und es sitzen weder Kinder noch Schwangere am Tisch? Dann ersetze den Orangensaft sowohl bei den Datteln wie auch in der Glasur entweder durch süssen Orangenlikör (Orangecello), Grand Marnier oder Cointreau, je nach dem was du am liebsten magst. Anstelle der Datteln kannst du auch Orangeat, getrocknete Cranberries oder andere zum Advent passende Trockenfrüchte wählen. Zum Advent passt ausserdem auch Lebkuchengewürz - wähle diese Gewürzmischung anstelle des Zimtpulvers und dein Cake schmeckt gleich etwas anders. Da es sich hier um einen Rührkuchen handelt, kannst du auch Muffins daraus backen. Die Menge mit 2 Eiern sollte etwa für 10-12 Muffins reichen, die Backzeit schätze ich mit ca. 25 Minuten ein. Auch hier gilt natürlich: Stäbchenprobe!



 

Dienstag, 28. November 2017

Schoggibänzen - Grittibänzen mit Schoggi - Schoko-Stutenkerle




Am kommenden Sonntag ist erster Advent, und damit beginnt nun also wirklich ganz offiziell die Vorweihnachtszeit. Vielleicht hast du schon die ersten Guetzli gebacken, bist schon am Kreieren des perfekten Weihnachtsmenüs. Und vielleicht hast du auch schon die ersten Grittibänzen gebacken. Aber hast du auch schon mal Schoggibänzen gemacht? Mhm, eine feine Variante des beliebten Adventsklassikers, und mit einem kleinen Anteil Crème Fraîche im Teig herrlich saftig und geschmeidig. Natürlich lassen sich aus diesem Rezept auch Hasen, Igel, Knöpfe oder andere Formen backen, falls du ein anderes Mal unter dem Jahr wieder auf diesen Post stösst. Aber als süsse Kerlchen glänzen die Schoggibänzen einfach gleich nochmals so herzig 💕 .

Ganz am Ende des Post verrate ich dir, wie du die Bänzen - auch klassische Grittibänzen natürlich - vorbereiten kannst und für den frischen Verzehr dann nur noch aufzubacken brauchst. Das ist die Lösung für alle, die nicht erst zum Zvieri, sondern bereits zum Znüni dem süssen Adventgebäck frönen möchten 😊 .


Zutaten für 6 Schoggibänzen
  • 500g Mehl (z. B. Zopf- oder helles Dinkelmehl)
  • 1 Beutelchen Trockenhefe
  • 3 EL Zucker, je nach gewünschter Süsse
  • 1.5 gestrichene TL Salz
  • 2.5dl Milch
  • 90g Crème Fraîche (rsp. Sauerrahm)
  • 100g grob gehackte Zartbitterschokolade oder fixfertige, backfeste Schoggiwürfeli
  • zum Bestreichen:
    - 1 Ei, verklopft



Zubereiten und Backen
  1. Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.
  2. Milch und Crème Fraîche dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Tipp: der Teig soll schön glatt und geschmeidig sein. Ist er zu trocken, gibst du esslöffelweise noch etwas mehr Milch dazu. Ist er zur klebrig, gibst du teelöffelweise noch etwas mehr Mehl dazu.
  3. Teig platt drücken, die gehackte Schokolade rsp. die Schoggiwürfeli darauf geben, Teig zusammenfalten und zügig einigermassen gleichmässig verkneten. Dann den Teig zugedeckt in einer Schüssel ca. 40 Minuten gehen lassen, kurz durchkneten, dann nochmals 40 Minuten gehen lassen.
  4. Teig auf die Tischplatte geben und in 6 gleich grosse Teile teilen. Tipp: meine Teile waren alle ca. 166g schwer.
  5. Jedes Teil erst zu einem länglichen ovalen Körper formen, dann den Kopf bilden und mit einem scharfen Messer Arme und Beine einschneiden und auseinanderziehen. Tipp: da die "Hände" die dünnsten Teile sind, lege ich die Armenden immer einmal um, damit die Hände etwas dicker und beim Backen nicht zu dunkel werden.
  6. Schoggibänzen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals 20 Minuten gehen lassen (währenddessen den Ofen vorheizen, dabei ein feuerfestes Töpfchen mit Wasser in den Ofen/auf den Ofenboden stellen). Anschliessend mit dem verklopften Ei 2x bestreichen.
  7. Backen: ca. 20-25 Minuten bei 180°C, Ofenmitte. Die Schoggibänzen sollen goldbraun sein und hohl klingen, wenn man auf ihre Rückseite klopft. Tipp: hat dein Ofen eine "Feuchtigkeit-im-Ofen-halten"-Funktion, dann aktiviere diese zum Backen der Grittibänzen.
  8. Schoggibänzen herausnehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und möglichst frisch geniessen.  


Schoggibänzen vorbereiten? Ja, das geht!
Frisch gebacken schmecken Gritti- und Schoggibänzen einfach am allerbesten; das hat süsses Hefegebäck irgendwie an sich. Doch was tun, wenn man schon morgens zum Znüni einen süssen Kerl servieren oder verspeisen möchte, aber nicht schon um 5.30 Uhr aus den Federn möchte? Ich empfehle dir folgendes: stelle am Vortag (oder max. 2 Wochen vorher) den Teig her wie oben beschrieben, halte dich an die Ruhezeiten, forme die Schoggibänzen und schiebe sie ganz normal in den Ofen. Nach etwa 12-15 Minuten Backzeit, also nachdem die Bänzen aufgegangen sind, aber bevor sie ihre schön goldbraune Kruste bekommen, holst du sie aus dem Backofen und lässt sie auf einem Kuchengitter abkühlen. Sobald sie nur noch lauwarm sind, packst du sie einzeln in Gefrierbeutel, verschliesst diese gut und steckst sie in den Tiefkühler. Wenn du dann frische Bänzen aufbacken möchtest, heizt du den Ofen auf 200°C vor (Ober- und Unterhitze), legst die tiefgefrorenen Bänzen auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backst sie etwa 7-8 Minuten fertig. Nach etwas Abkühlzeit sind die frisch gebackenen Schoggikerle zum Verzehr bereit.  



 

Donnerstag, 23. Februar 2017

Chai Taler




Es gibt zwei Wörter, mit denen du mich den ganzen Winter über sofort um den Finger wickeln kannst: Chai Latte. Ich liebeliebeliebe Chai Latte! Nach vielem Testtrinken muss ich mich allerdings outen: am allerbesten schmeckt mir der Chai Latte bei Starbucks. Ich bestelle ihn immer ohne Wasser, also nur mit Chai-Extrakt und (laktosefreier) Milch, dann ist er herrlich würzig, intensiv zimtig (Ziiiiiimt 😋 ) und richtig geschmeidig. Die Bestellung beim Kaffeeriesen geht in Originalton dann etwa so: "I'll have a grande, no water, 100 percent Chai Latte with lactosefree milk, for here, please." Den cremigen Milchschaum schlürfe löffle ich dann erst genüsslich oben weg, bevor ich meinen würzigen Favoriten Schluck für Schluck ganz bewusst geniesse. Ja, beim Chai-Latte-Trinken komme ich echt in einen Geniesserzustand, spüre wie mich die Wärme der Gewürze von Kopf bis Fuss durchströmt und fröne dem allerschönsten Fernweh, weil mich Starbucks auch immer an unsere vielen Reisen durch die weite Welt erinnert.

Nach diesem Loblied erstaunt es mich eigentlich selbst, dass ich noch gar nie mit Chai-Tee oder -Gewürzmischung gebacken habe. Aber immerhin: ein megaleckeres Rezept für selbstgemachten Chai-Sirup findest du in meinen Seiten, und den kann ich dir von Herzen empfehlen. Vielleicht schmeckt der daraus selbstgemachte Chai Latte nicht ganz so perfekt wie bei Starbucks, aber um Welten besser als in den allermeisten Restaurants, die auch eine Art Chai Latte - besser bekannt als "leicht gewürzte warme Milch" - servieren 😆 .

Aber zurück zum Thema: es ist höchste Zeit für ein erstes einfaches Chai Taler-Rezept, das auch Chai-Einsteigern schmecken wird und perfekt zu Kaffee und Tee passt. Du kannst dafür deinen eigenen Lieblings-Chai-Tee nutzen. Egal ob aus Grossverteiler, Drogerie, Reformhaus oder Teelädeli; inzwischen findest du überall feine Chai-Mischungen. Zu Hause trinke ich Chai Tee übrigens für gewöhnlich pur, also nur mit heissem Wasser aufgebrüht. Meine persönlichen Favoriten: Chai und Sweet Chai von Alnatura (erhältlich in der Migros) und Yogi Tee Classic (erhältlich im Coop, in Drogerien und Reformhäusern).


Zutaten für ca. 60 Stück
  • 170g weiche Butter
  • 130g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 340g Mehl
  • 4-5 Chai-Tee-Portionenbeutel (soll 2 leicht gehäufte EL Chai-Gewürz ergeben)
  • für die Glasur
    - 5 Chai-Tee-Portionenbeutel
    - 100g Puderzucker
    - 2-3 EL Hagelzucker zum Bestreuen


Zubereiten und Backen
  1. Als erstes die 4-5 Chai-Tee-Portionenbeutel öffnen, die Gewürze im Cutter fein mahlen oder im Mörser fein zerstossen und dann unter das Mehl mischen.
  2. In einer Schüssel Butter, Zucker und Salz cremig rühren.
  3. Eier nacheinander dazugeben und weiterrühren, bis die Masse heller ist.
  4. Mehl-Chai-Mischung dazugeben, untermischen und alles zu einem glatten Teig zusammenfügen. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Tipp: wenn du es eilig hast, kannst du auch nach 30 Minuten weiterfahren, aber ähnlich wie beim Lebkuchenteig entwickeln sich die Gewürze intensiver, wenn du sie etwas wirken lässt.
  5. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf wenig Mehl ca. 5mm dünn ausrollen. Taler oder beliebige andere Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Tipp: noch schneller geht's, wenn du bei Punkt 4 den Teig in zwei gleich grosse Rollen von ca. 5-6cm Durchmesser formst, sie satt eingewickelt in den Kühlschrank legst, und anschliessend anstelle des Ausrollens und Ausstechens die gut durchgekühlten Rollen einfach nur noch in 5mm dünne Scheiben schneidest.
  6. Backen: ca. 10 Minuten bei 200°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  7. Taler herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
  8. Für die Glasur Wasser aufkochen und in ca. 0.5dl davon die 5 Chai-Tee-Portionenbeutel 10 Minuten ziehen lassen, so dass eine kleine Menge starker Chai-Tee entsteht. Etwa 2-3 EL Chai-Tee mit dem Puderzucker zu einer Glasur verrühren und die Guetzli damit bestreichen. Nach Wunsch Hagelzucker auf die noch feuchte Glasur streuen. Tipp: besonders glänzend wird die Glasur, wenn du die Taler noch heiss vom Backen mit der Glasur bestreichst. Dann musst du dich aber mit dem Aufstreuen des Hagelzuckers etwas beeilen, weil die Glasur recht schnell trocknet.




 

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Champagner Sterne




10... 9... 8... Der Countdown bis Silvester läuft. Steht bei dir eine grosse Party an, oder feierst du mit den Allerliebsten im exklusiven Kreis? Mein Mann und ich geniessen erst ein ruhiges und romantisches Dinner for Two und dann geht's ab ins Getümmel in die Stadt, wo wir liebe Leute treffen und im Kollektiv ins neue Jahr rutschen 😊 . Auch wenn Silvester nicht mehr dieses aufregende Fest wie in Teenager- und Tweenagerzeiten ist, ist es dennoch ein spezieller Anlass und bietet Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Und ich bin wirklich sehr, sehr dankbar dafür, was uns das 2016 alles beschert hat. Vor allem dankbar, dass alle meine Liebsten gesund sind, und dass ich selbst gesund bin. Ich hoffe auch dein Jahr war voller Gesundheit, Liebe und Glück, für dich und deine liebsten Mitmenschen.

Um das 2016 zu feiern und auf ein glückliches und gesundes 2017 anzustossen habe ich ein ganz besonderes Dessert kreiert, und tatsächlich kommt es verhältnismässig hochprozentig daher. Mein letztes Rezept im 2016 ist daher nichts für Kinder und alle, die auf Alkohol verzichten müssen oder wollen. Es sei denn, du wählst einen alkoholfreien Schaumwein - dann steht dem Genuss natürlich absolut nichts im Weg! Ich habe für meine Kreation einen Moscato spumante d'Asti genommen, da mein Mann und ich keine grossen Weintrinker sind und es lieber etwas süsser mögen. Aber für dein Silvesterdessert entscheidet ganz alleine dein Gusto. Für deine Planung: die Biskuitsterne und den Fruchsirup kannst du problemlos schon am Vortag zubereiten und zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Übrige Biskuitsterne kannst du gut einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt verwenden. Ganz am Ende des Rezepts findest du übrigens noch zwei Anregungen, wie du aus diesem Rezept entweder eine Torte oder eine Roulade / Biskuitrolle zaubern kannst.

So, und jetzt wünsche ich dir und deinen Allerliebsten einen unbeschwerten Endspurt Richtung Silvester und von Herzen einen gelungenen, glücklichen und gesunden Start in ein schönes und erfolgreiches neues Jahr.

Alles Liebe, deine Barbara 💓


Zutaten für 4 Sterne-Desserts
  • für den Mandelbiskuit (reicht für 6 Desserts)
    - 4 Eigelbe
    - 4 Eiweisse
    - 80g und 2 EL Zucker
    - 1 TL Vanillezucker
    - 1 EL heisses Wasser
    - 1 Prise Salz
    - 100g geschälte gemahlene Mandeln
  • für die Champagner-Creme
    - 60g Zucker
    - 2.5dl Champagner / Schaumwein
    - 0.5dl Wasser
    - wenig abgeriebene Bio-Orangenschale
    - 4 Blatt Gelatine, 5 Minuten in kaltes Wasser eingelegt
    - 2.5dl Vollrahm / Sahne
    - 1 Beutelchen Rahmhalter / Sahnesteif
  • Fruchtsirup (reicht für 6 Desserts)
    -
    ausgelöstes Fruchtfleisch von 4 kleinen Passionsfrüchten (ergibt ca. 100g)
    - 1 Bio-Orange, nur ausgepresster Saft (ergibt ca. 1.5dl)
    - 150g Zucker
  • Sonstiges / Deko
    - 4-8 EL Champagner / Schaumwein zum Tränken
    - Puderzucker wenn gewünscht
    - 1-2 Orangen, filetiert, wenn gewünscht
    - essbarer Glitzer, Zuckerperlen oder andere Dekoelemente nach Wunsch


Zubereiten
  1. Mandelbiskuit backen: Eigelbe mit 80g Zucker, Vanillezucker und heissem Wasser einige Minuten schaumig schlagen. Eiweisse mit der Prise salz steif schlagen, 2 EL Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen bis die Masse glänzt. Eiweissmasse mit gemahlenen Mandeln lagenweise zur Eigelbmasse geben und alles von Hand mit dem Gummischaber sorgfältig darunterziehen. Dann die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech (Masse von meinem Backblech: 40x34cm) streichen und sofort backen: ca. 7-8 Minuten bei 220°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Biskuit herausnehmen, auf ein frisches Backpapier stürzen, mit einem feuchten Lappen über das obere Backpapier streichen und es vorsichtig abziehen. Dann den Biskuit mit dem heissen Backblech zudecken und vollständig auskühlen lassen; so bleibt es schön elastisch und saftig. Nach dem vollständigen Auskühlen mind. vier grosse Sterne und nach Belieben viele kleine Sterne zur Dekoration ausstechen.
  2. Champagner-Creme zubereiten: Zucker, Champagner / Schaumwein, Wasser und abgeriebene Orangenschale in einer Pfanne unter Rühren auf 50-60°C erhitzen bis der Zucker vollständig gelöst ist. Gelatineblätter ausdrücken und nacheinander gründlich in der heissen Champagner-Flüssigkeit auflösen, dann die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Schüssel giessen und 1 Stunde kühl stellen. Dann den Rahm / die Sahne mit dem Rahmhalter / dem Sahnesteif steif schlagen, zur Champagnermasse geben (keine Angst, es ist normal wenn diese noch flüssig ist), und behutsam mit dem Gummischaber unterheben. Nochmals 30 Minuten kühl stellen, wieder mit dem Gummischaber umrühren, dann ein letztes Mal 30 Minuten kühl stellen. Jetzt ist die Masse bereit für das Abfüllen in einen Dressierbeutel mit einer Tülle deiner Wahl.
  3. Fruchtsirup zubereiten: alle Zutaten in einer Pfanne unter Rühren zum Kochen bringen, dann 5-10 Minuten köcheln lassen, bis die Masse sirupartig eingedickt ist. Anschliessend den Sirup durch ein Sieb streichen und vollständig abkühlen lassen.


Dessert zusammensetzen
  1. Mandelbiskuit-Sterne auf die Teller verteilen und mit je 1-2 EL Champagner / Schaumwein tränken. Tipp: diesen Schritt kannst du auch weglassen wenn du es nicht allzu "alkoholisch" magst.
  2. Champagner-Creme mit dem Dressierbeutel nach Wunsch auf die Sterne spritzen.
  3. 1-2 EL Fruchtsirup über jeden Champagnerstern träufeln lassen, evt. auch etwas davon auf den Teller fliessen lassen.
  4. Orangenfilets (wenn gewünscht) dazu legen und das Dessert mit Puderzucker, Glitzerstaub, Perlen oder anderen Dekoelementen aufhübschen, sofort servieren und geniessen.


Alternative Ideen
Anstelle der Dessert-Sterne kannst du auch ein Champagner-Törtchen aus diesem Rezept zaubern. Setze dazu einfach jeweils zwei Champagner-Sterne aufeinander und voilà: ein Törtchen für Zwei. Natürlich kannst du die Biskuitmasse auch in einer Springform backen und eine grosse Torte daraus machen, ich schätze eine Springform von 24-26cm sollte sich dafür gut eignen (ohne Gewähr - ausprobieren ist angesagt, ausserdem verlängert sich durch die zusätzliche Dicke die Backzeit). Von der Champagner-Creme würde ich dir dann allerdings die 1.5- oder sogar 2fache Menge empfehlen, damit du genügend Füllung für zwei Lagen bekommst.
Auch eine Biskuitrolle / Roulade lässt sich aus diesem Rezept zaubern: anstelle dem Sterne-Ausstechen tränkst du den gesamten ausgekühlten Biskuit erst mit etwas Champagner / Schaumwein, verstreichst dann den Fruchtsirup auf der ganzen Fläche, gibst anschliessend die Champagner-Creme (und nach Wunsch filetierte Orangenstücke) darauf und rollst alles zur Roulade / Biskuitrolle auf. Dann bestäubst du die Roulade / Biskuitrolle entweder mit Puderzucker oder gibst geschmolzene weisse Kuvertüre darüber.
Viel Spass beim Variieren und Geniessen!




 

Freitag, 23. Dezember 2016

süss gefüllte Stern-Pastetli




Nur noch einmal schlafen und dann ist heilig Abend. Hui, die Adventszeit 2016 ist so richtig an mir vorbeigerauscht. Dennoch habe ich sie in vollen Zügen genossen; mit viel Kerzenlicht, Weihnachtsmärkten, einer grossen Truhe voller Guetzli und - last but not least - mit vielen lieben Menschen aus der Familie und dem Freundeskreis. Deshalb mag ich die Weihnachtszeit so gerne; auch wenn wir es das ganze Jahr tun könnten, geniessen wir in diesen Tagen und Wochen alles ganz bewusst und sind dankbar für alles Schöne in unserem Leben. Und als Festtagsmenü darf man darum auch etwas besonders stimmungsvolles kredenzen. Als letzte Idee vor Weihnachten, oder für deine Silvesterparty, stelle ich dir heute meine neuste Dessert-Kreation vor: süss gefüllte Stern-Pastetli.

Zugegeben, die Anleitung sieht nach viel Aufwand aus. ABER: du kannst jedes einzelne Element, die alle so aufwändig gar nicht sind, bis zu einem Tag im Voraus zubereiten und kurz vor dem Servieren nur noch zusammensetzen. So hast du mehr Zeit für deine Gäste und steckst nicht in der Küche fest. Als Planungshilfe schreibe ich dir bei jedem Einzelschritt einen Tipp zur Vorbereitung dazu. Ausserdem entscheidest du, ob alle Komponenten kalt serviert werden, oder ob du z. B. das Kompott warm in die Pastetli füllst. Du willst deine eigene Kreation daraus zaubern oder brauchst einen Tipp, wie es noch einfacher geht? Ganz am Ende der Rezepte findest du eine zusätzliche Ideensammlung.

So. Und jetzt? Jetzt wünsche ich dir von Herzen wundervolle, zauberhafte und harmonische Weihnachtsfeiertage, viel Zeit mit deinen allerliebsten Menschen bei stimmungsvollem Kerzenschein und ganz viel Genuss und herrliche Leckereien.

Alles Liebe, deine Barbara


Zutaten für 6 komplette Dessert-Teller
  • für die sechs Stern-Pastetli
    - 2 rechteckig ausgewallte Blätterteige (ca. 25 x 42cm)
    - 1 Eigelb, leicht verquirlt
  • für die Gewürz-Vanillesauce
    - 1.5dl Rahm / Sahne
    - 1.5dl Milch
    - 2 Vanilleschoten, nur ausgekratztes Mark (oder 1 TL Vanillepulver)
    - 0.5 TL Zimtpulver
    - 2 Messerspitzen gemahlener Kardamom (kann auch weggelassen werden)
    - 2-3EL Zucker
    - 1 Prise Salz
    - 2 TL Maisstärke (z. B. Maizena)
  • für das Mango-Kompott
    - 2 reife Mangos, geschält und in kleine Würfeli geschnitten
    - 1.5 Bio-Orange, nur Saft
    - 1-2 EL Zucker, nach Belieben
  • für die Deko
    - 1dl Rahm, steif geschlagen (oder mehr nach Belieben)
    - etwas Puderzucker


Stern-Pastetli zubereiten
  1. Blätterteig auslegen, evt. auf 2mm Dicke weiter auswallen, 6 grosse Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  2. Aus dem restlichen Teig (evt. neu ausgerollt) 12 grosse Sterne ausstechen und aus jedem grossen einen kleineren Stern ausstechen. Sechs von den 12 kleinen Sternen ebenfalls auf das Backblech legen (Dekoration), die restlichen immer wieder zum Teig kneten.
  3. Jeweils 2 der entstandenen Stern-Pastetli-Ränder mit wenig Wasser auf die grossen ganzen Sterne kleben; jedes Pastetli besteht also aus 1 ganzem Sternboden und 2 ausgestanzten Sternrändern. Stern-Pastetli etwa 20-30 Minuten kühl stellen.
  4. Die Ränder der Pastetli und die kleinen Deko-Sterne mit Eigelb bestreichen.
  5. Backen: 20 Minuten bei 200°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte, bis die Pastetli goldbraun sind. Tipp: die kleinen Deko-Sterne musst du vielleicht schon nach 15 Minuten aus dem Ofen fischen da sie schneller bräunen.
  6. Stern-Pastetli herausnehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Tipp: auch die Mitte der Sterne geht beim Backen etwas auf. Damit du genügend Platz für die Füllung bekommst, kannst du mit einer Gabel vorsichtig einstechen und den aufgegangenen Teig etwas runterdrücken. 
Tipp zum Vorbereiten: Blätterteig schmeckt frisch gebacken am besten. Du kannst die Pastetli aber am Vortag bis und mit Schritt 3 vorbereiten und mit Frischhaltefolie bedeckt in den Kühlschrank stellen. 2-3 Stunden vor dem grossen Auftritt musst du sie dann nur noch bestreichen und backen.


Gewürz-Vanillesauce vorbereiten(Selbstverständlich kannst du auch ein anderes Lieblingsrezept für Vanillesauce oder -creme nutzen.)
  1. 1.5dl Rahm / Sahne, 1dl der Milch und Gewürze in einer kleinen Pfanne aufkochen, von der Herdplatte ziehen.
  2. Zucker, Salz und Maisstärke in der restlichen Milch (0.5dl) auflösen, gut verrühren damit sich keine Klümpchen bilden, dann zur heissen Rahm-Milchmischung giessen und die Pfanne wieder auf die Herdplatte schieben. Uunter Rühren nochmals aufkochen.
  3. Auf kleine Stufe zurückschalten und unter gelegentlichem Rühren ca. 5 Minuten eindicken, anschliessend auskühlen lassen. Tipp: beim Abkühlen bildet sich eine zähe Haut auf der Oberfläche. Um dies zu vermeiden legst du eine Frischhaltefolie direkt auf die Vanillesauce, so bleibt alles schön geschmeidig. Beim Auskühlen dickt die Vanillesauce ausserdem noch etwas nach.
Tipp zum Vorbereiten: da die Vanillesauce keine Eier enthält kannst du sie problemlos am Vortag fertig zubereiten und bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Befüllen rührst du sie mit einem Schwingbesen geschmeidig oder erwärmst sie kurz in der Mikrowelle oder in der Pfanne (nicht mehr kochen!).


Mango-Kompott zubereiten
  1. Mango-Würfeli, Orangensaft und Zucker nach Belieben in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen.
  2. Auf mittlere Hitze zurückschalten und unter gelegentlichem Rühren ca. 10-15 Minuten weich köcheln.
  3. Ausgekühlt oder noch warm weiterverwenden.
Tipp zum Vorbereiten: auch das Kompott kannst du am Vortag fixfertig zubereiten, abkühlen lassen und dann zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Kurz vor dem Füllen kannst du das Kompott in der Mikrowelle oder in der Pfanne wieder erwärmen, oder du servierst es kalt.


Desserts zusammensetzen
  1. Leere Stern-Pastetli auf Teller setzen und in jede Vertiefung 1-2 TL Gewürz-Vanillesauce geben, dann das Mango-Kompott einfüllen und einen kleinen Blätterteigstern auflegen. Alles nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Tipp: vom Kompott darf gerne auch etwas Flüssigkeit mit in die Pastetli, da sie dann das Aroma aufnehmen und schön weich werden :) .
  2. Restliches Mango-Kompott und steif geschlagenen Rahm / steif geschlagene Sahne hübsch neben die Stern-Pastetli anrichten.


Ideensammlung für Zeitersparnis und eigene Kreationen
Wenn du auf die Kombination von Heiss und Kalt stehst hätte ich dir folgenden Tipp, wie du das Dessert noch schneller zubereitet hast: anstelle der Gewürz-Vanillesauce füllst du eine halbe Kugel Vanilleeis in die Pastetli und gibst dann das warme Kompott darüber. Herrlich!
Wunderbar schmecken die Sternen-Pastetli auch mit Quitten-, Birnen-, Apfel- oder Kirschenkompott anstelle der Mango. Und wenn nur Erwachsene am Tisch sitzen kannst du das Kompott auch mit einem Esslöffel Hochprozentigem anreichern. Für die Mango eignen sich z. B. Cointreau oder Grand Marnier.




Montag, 19. Dezember 2016

Amaretti




In wenigen Tagen ist schon Weihnachten - hast du alle Geschenke parat? Wenn nicht hätte ich dir heute noch eine Last-Minute-Idee aus der eigenen Backstube, die aromatischer nicht sein könnte und wirklich einfach ist. Einzig beim Backen ist eine gute Beobachtungsgabe gefragt damit die wunderbaren Amaretti nicht anbrennen.

Grundsätzlich gibt es ja verschiedene Arten von Amaretti - mal ganz abgesehen davon dass man sie inzwischen auch abgewandelt z. B. als Schokolade- oder Orangenamaretti kaufen (oder backen 😊) kann. Es gibt die kleinen, durch und durch knusprigen Amarettini, die man oft zum Kaffee serviert bekommt oder zu einem superleckeren Cheesecake-Boden mahlen kann. Und dann sind da noch die Amaretti morbidi; die weichen, Makronen ähnlichen und grossen Amaretti. Sie sind aussen zart knusprig und warten mit einem feuchten und herrlich Mandel-aromatischen Inneren auf. Genau solche Amaretti entstehen aus meinem heutigen Rezept. Und wenn du noch nie Amaretti genossen hast und deshalb wegen des weichen Inneren verunsichert bist: das muss so. Unbedingt!

Traditionell verpacktes Amaretti
Bildquelle: www.lavanda.ch/delikatessen-shop/süsses-salziges/
Die gebackenen Amaretti kannst du in einer Keksdose problemlos zwei Wochen aufbewahren. Sollten sie zu hart geworden sein legst du einfach ein Stück Apfel mit in die Dose und schwupps werden sie wieder zart. Zum Verschenken kannst du die Amaretti ganz traditionell einzeln wie ein Bonbon in Back- oder Sandwichpapier einwickeln (farbiges Backpapier findest du zum Beispiel bei Bakeria), in einen Cellophan-Beutel füllen oder in eine Keksdose/ein Keksglas stapeln.


Zutaten für ca. 20 Stück
  • 280g geschälte gemahlene Mandeln
  • 140g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Prisen Salz
  • 2 Eiweisse
  • 2.5 TL Amaretto (ital. Mandel-Likör, alternativ 6-8 Tropfen Bittermandel-Aroma)
  • Zum Wälzen: 50g Puderzucker 


Zubereiten und Backen
  1. Gemahlene Mandeln in einen Cutter / Food Processor geben und feiner mahlen, dann den Zucker, Vanillezucker und das Salz dazugeben und nochmals kurz weitermahlen, bis alles gut durchmischt ist. Tipp: wenn du keinen Cutter besitzt kann evt. eine gut gereinigte Kaffeemühle zum Einsatz kommen, oder du lässt das Mahlen weg. Die Amaretti werden zwar etwas gröber, sind aber dennoch superlecker.
  2. In einer Schüssel die Eiweisse schaumig schlagen. Tipp: achte darauf die Eiweisse nicht steif, sondern wirklich nur schaumig zu schlagen, d. h. die Masse ist immer noch etwas flüssig.
  3. Amaretto oder Bittermandel-Aroma dazugeben und kurz weiterrühren.
  4. Mandel-Zucker-Mischung ebenfalls dazugeben und von Hand mit einem Teigschaber behutsam unterheben bis ein klebriger Teig entsteht.
  5. Mit einem Teelöffel ungefähr baumnussgrosse Portionen abstechen, rasch zu Kugeln formen, dann rundherum in Puderzucker wälzen und mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Tipp: die Kugeln müssen nicht perfekt rund sein, und gerade vor dem Wälzen sind sie auch noch recht weich. Sobald du sie aber im Puderzucker gewälzt hast kannst du sie gut greifen und auf das Backblech legen.
  6. Amaretti ungefähr 6-8 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen.
  7. Anschliessend backen: 12-13 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Tipp: beobachte die Amaretti zum Schluss ganz genau, denn der Puderzucker unter den Amaretti karamellisiert und verbrennt schliesslich, wenn die Amaretti zu lange im Ofen bleiben. Das Ergebnis wären schwarze Amaretti-Böden - kein Hochgenuss...
  8. Amaretti herausnehmen, sofort vorsichtig mit dem Backpapier auf ein Abkühlgitter ziehen (sonst bräunt der Boden weiter) und vollständig auskühlen lassen.



 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Erdnuss-Cupcakes mit Karamellsauce




Vorgestern zog der liebe Samichlaus um die Häuser und hat alle artigen Kinder und glückliche Erwachsene mit einem Sack voll Nüsse beschenkt. Sack voll Nüsse? Was die Kinder - und die meisten Erwachsenen ebenso 😉 - viel mehr interessiert sind Schokolade, Bonbons, Lebkuchen und Kekse, die ebenfalls in einem guten Chlaus-Sack stecken. Übrig bleibt ein Haufen Erdnüsse (der ethisch korrekte Name der von uns Schweizern sogenannten "spanischen Nüssli"), mit dem man ausser snacken vor dem Fernseher nicht so recht was anfangen weiss. Deshalb meine Idee für dich: back' doch Erdnuss-Cupcakes! Zugegebenermassen ist das heutige Rezept nicht gerade als Diät-freundlich. Aber hey, wir haben Adventszeit, und da darf auch mal nach Herzenslust geschlemmt werden. Und niemand sagt, dass du alle Cupcakes alleine verdrücken musst. Am besten schlemmt es sich sowieso im Kollektiv, oder etwa nicht?

Vom Geschmack her war mir beim Austüfteln recht schnell klar, dass zu den Erdnüssen ein leichter (!) Hauch Salz dazugehört, und dass Karamellsauce das perfekte i-Tüpfchen wird. Alternativ kannst du aber auch Schokoladensauce über die Rahm- / Sahnehäubchen giessen (ein ruckzuck-Rezept findest du hier), oder gehackte, vielleicht sogar karamellisierte Erdnussstücken darüber streuen.

Viel Spass beim Ausprobieren - die Kombination von Erdnuss und Karamell ist einfach zum Reinliegen!


Zutaten für 9 Cupcakes
  • 125g weiche Butter
  • 125g brauner Rohzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 0.5 TL Salz
  • 2 Eier
  • 2 EL Milch
  • 75g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100g geschälte, ungesalzene Erdnüsse, gemahlen
    Tipp: mit Schale gewogen sind dies etwa 175g. Am besten geht das Zerkleinern der Erdnüsse im Cutter / Food Processor, bis die Erdnüsse die Konstistenz von gemahlenen Mandeln aus dem Grossverteiler haben. Solltest du zuwenig Erdnüsse übrig haben, kannst du den fehlenden Teil mit gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen abdecken.
  • Für das Rahm- / Sahnehäubchen:
    - 2.5dl Vollrahm / -sahne
    - evt. 1 Beutelchen Rahm- / Sahnefestiger
  • Für die Karamellsauce:
    - 3 EL Wasser
    - 100g Zucker
    - 25g Butter
    - 100ml Vollrahm / -sahne
    - 1 Prise Salz


Zubereiten und Backen der Cupcakes
  1. Vertiefungen eines Muffins-Blech mit Butter ausreiben und Mehl bestäuben, oder mit Papierbackförmchen auslegen.
  2. Weiche Butter, Roh- und Vanillezucker und Salz in einer Schüssel einige Minuten schaumig schlagen.
  3. Eier und Milch dazugeben und weiterrühren bis die Masse heller ist.
  4. Mehl, Backpulver und gemahlene Erdnüsse vermischen, dazugeben und gründlich unterrühren.
  5. Teig gleichmässig in 9 Vertiefungen des Muffins-Blech verteilen.
  6. Backen: ca. 20 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Stäbchenprobe!
  7. Cupcakes rausnehmen, 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann herauslösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Tipp: die Küchlein kannst du ohne Probleme schon am Vortag zubereiten. Wenn du sie nach dem vollständigen Auskühlen gut verpackst, schmecken sie am nächsten Tag immer noch herrlich frisch und saftig.


Karamellsauce zubereiten (ergibt ca. 1.5-2dl Sauce)
Diese Karamellsauce hält sich noch heiss in sterilisierte Glasflaschen abgefüllt und im Kühlschrank gelagert einige Wochen. Wenn du also die doppelte Portion zubereitest, hast du gleich vorgesorgt für die nächsten Desserts, denn die Sauce passt auch wunderbar zu Eis, über Kuchen (z. B. Apfelkuchen!) und sogar über Porridge (aka Haferbrei) oder Milchreis.
  1. Als erstes ganz wichtig: bitte sei stets vorsichtig beim Karamellisieren von Zucker. Zucker wird wahnsinnig heiss und Spritzer sind deshalb gefährlich. Verwende wenn immer möglich langstieliges Werkzeug, und probiere die Sauce erst nach dem Abkühlen, damit du deine Zunge nicht verbrennst. Stelle ausserdem alle nötigen Zutaten abgewogen bereit, damit du zügig arbeiten kannst und die Pfanne nicht aus den Augen lassen musst.
  2. Zucker und Wasser in eine Pfanne geben und unter Rühren aufkochen. Sobald die Masse kocht: auf mittlere Hitze zurückdrehen, NICHT mehr weiterrühren und den Zucker goldbraun karamellisieren lassen. Dies dauert etwa 13-15 Minuten, und die Bräunung beginnt ab ca. 8 Minuten Kochdauer. Tipp: Damit die Karamellisierung schön gleichmässig verläuft, kannst du die Pfanne ab und zu leicht hin- und herbewegen. Behalte die Pfanne ausserdem immer im Auge, damit das Karamell nicht zu dunkel wird, denn das Resultat wird sonst bitter und kein wirklicher Genuss.
  3. Pfanne von der Platte wegnehmen und die Butter mit einem Schwingbesen unterrühren, bis alles geschmolzen ist. Vorsicht vor Spritzern!
  4. Rahm / Sahne und Salz dazugeben und ebenfalls mit dem Schwingbesen gründlich unterrühren. Tipp: die Karamellsauce ist jetzt noch recht flüssig und du kannst sie problemlos in gewünschte Behältnisse abfüllen. Dickflüssig wird die Sauce dann beim Abkühlen. Tipp: wenn du die Karamellsauce im Kühlschrank lagerst und sie zu dickflüssig ist zum Ausgiessen, erwärmst du sie leicht im Wasserbad bis sie wieder flüssig ist.


Cupcakes fertigstellen
  1. Rahm / Sahne mit Sahnefestiger richtig steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit gewünschter Tülle füllen, anschliessend hübsch auf die vollständig ausgekühlten Cupcakes dressieren.
  2. Karamellsauce über das Rahm- / Sahnehäubchen giessen.
  3. Cupcakes sofort servieren und geniessen. 





 

Samstag, 26. November 2016

Sablés mit Pistazienwirbel




Gerade rechtzeitig zum ersten Adventssonntag eröffne ich auch in meiner Backstube heute die Guetzlisaison. So früh mag ich allerding noch keine Zimtsterne und Spitzbuben backen. Schliesslich geht es noch ein paar Wochen bis Weihnachten, und es wäre ja zu schade wenn wir dann schon die Nase voll von Weihnachtguetzli hätten. Daher starte ich mit einem schnellen, einfachen und mürben Sablé, das aber alles andere als langweilig daher kommt. Mit seinem zartgrünen Wirbel sorgt es nämlich für Abwechslung und Farbtupfer in jeder Guetzlischale, und das ganz ohne aufwändiges nach-dem-Backen-dekorieren. Kaum habe ich die erste Ladung auf das Abkühlgitter transportiert hat mein Mann denn auch schon ungefragt das erste "Versuecherli" abgestaubt. Mit Pistazien treffe ich bei ihm einfach immer ins Schwarze! Da Sablés aber jeweils noch etwas Durchziehen schmecken sie erst ab dem zweiten Tag so richtig perfekt... wenn du denn so lange warten magst :) .

Ich wünsche dir ganz viel Spass beim Weihnachtsbacken und einen wunderbaren ersten Advent!


Zutaten für ca. 60 Sablés
  • 175g weiche Butter
  • 1 TL Vanillezucker
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Milch
  • 250g Mehl
  • für die Füllung:
    - 100g geschälte, ungesalzene Pistazien
    - 30g weisse Schokolade
    - 3-4 EL Rahm / Sahne


Zubereiten und Backen
  1. Butter, beide Zucker, Salz und Milch in einer Schüssel solange rühren bis die Masse heller wird.
  2. Mehl dazugeben und daruntermischen, dann alles zu einem Teig zusammenfügen. Teig flach drücken, in Frischhaltefolie packen und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Tipp: den Teig kannst du ohne Probleme schon 1-2 Tage im Voraus zubereiten.
  3. Für die Füllung die Pistazien mit dem Cutter fein zerkleinern, bis sie etwa die gleiche Konsistenz wie gemahlene Mandeln aus dem Grossverteiler haben. Die weisse Schokolade an der Bircherraffel fein reiben. Tipp: da weisse Schokolade etwas weicher ist als dunkle, kannst du sie vor dem Reiben für 15-20 Minuten in den Tiefkühler legen damit es etwas flotter von der Hand geht. Pistazien und weisse Schokolade vermischen, dann soviel Rahm / Sahne dazurühren bis die Masse streichbar wird.
  4. Sabléteig aus dem Kühlschrank nehmen, in zwei ungefähr gleich grosse Portionen teilen und auf wenig Mehl 4mm dick zu Rechtecken ausrollen. Meine Rechtecke waren ungefähr 18-20cm breit, die Länge hat variiert :). Tipp: natürlich könntest du auch ein ganz langes Rechteck auswallen, aber wenn du in zwei Portionen arbeitest geht das Aufrollen bedeutend einfacher.
  5. Füllung gleichmässig auf die Rechtecke verstreichen, dabei jeweils auf einer langen Seite einen Rand von ca. 1cm frei lassen. Dann den Teig vorsichtig und satt zu dieser Seite hin aufrollen. Beide Rollen in Frischhaltefolie einpacken und wieder mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Rollen herausnehmen und sofort mit einem scharfen Messer gleichmässige ca. 4-5mm dicke Scheiben abschneiden, dabei die Rolle immer wieder etwas weiterrollen, damit sie schön rund bleibt. Sablés auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und backen. Tipp: die ungleichmässig gefüllten Anschnitte der Rolle kannst du mitsammt der Füllung verkneten, zu 4-5mm dicken Plätzchen drücken und mitbacken; die perfekten "Versuecherli"!
  7. Backen: ca. 9-10 Minuten bei 200°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  8. Sablés herausnehmen, vorsichtig auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen.


Variieren und deine Lieblings-Sablés kreieren
Wenn du keinen Cutter hast, oder Pistazien nicht magst - echt jetzt?!? :) - kannst du anstelle der Pistazien natürlich auch andere gemahlene Nüsse verwenden. Auch die weisse Schokolade kannst du durch Milch- oder Zartbitterschokolade austauschen. Da vor allem Zartbitterschokolade weniger süss ist, magst du vielleicht noch 1 EL Zucker zur Füllung dazugeben - abschmecken ist angesagt. Wenn du etwas mehr Kontrast magst, kannst du dem Basisteig 2 EL Schokoladepulver oder 1 EL Kakaopulver (mit dem Mehl gemischt) hinzufügen, und schon hast du ein Schoko-Sablé gezaubert. Du siehst, hier gibt es ganz viele Möglichkeiten dein Lieblingsguetzli herauszutüfteln. Viel Spass dabei!




Samstag, 19. Dezember 2015

Passionsfrucht Orangen Parfait im Schokokeksstern




Mit grossen Schritten geht es auf Weihnachten zu, und vielleicht verwöhnst auch du während den Festtagen liebe Mitmenschen mit einem feinen Essen. Für viele sind die Spaghetti Bolognese zu diesem Anlass nicht genug - es soll mindestens ein 3-Gänge-Menü sein, festlich und besonders. Etwas das man nicht alle Tage isst. Haken an diesem Vorhaben: der Gastgeber oder die Gastgeberin steht stundenlang in der Küche
und läuft Gefahr, auch während des Besuchs von Familie und Freunden nicht viel mitzubekommen. Doch das muss nicht sein. Du kannst z. B. ohne Probleme ein besonderes Weihnachtsdessert servieren, das deinen Gästen Ah's und Oh's entlocken wird, ohne dass du sie dafür sich alleine überlassen musst. Das heutige Dessert eignet sich perfekt dafür. Du findest das Rezept aber nicht hier, sondern bei der lieben Schokoladen Fee.

Hä? Kein Rezept? Und wer ist die Schokoladen Fee? Also, ganz von vorne. Die Schokoladen Fee ist Alex, rsp. Alex ist die Schokoladen Fee. Sie betreibt einen deutschen Food-Blog mit süssen und herzhaften Rezepten, mit und ohne Schokolade. Für den Dezember hat sie einen Adventskalender auf die Beine gestellt und jeden Tag einen neuen Gastblogger / eine neue Gastbloggerin eingeladen, ein Weihnachtsrezept vorzustellen. Und heute am Tag 19 bin ich dran. Ich habe diese besondere Gelegenheit genutzt, mal etwas ganz anderes zu machen. Gefrorenes findest du bis jetzt nämlich noch nicht auf meinem Blog. Ohne etwas Gebackenes geht's aber in meiner Backstube nicht - Nomen est Omen ;) . Deshalb habe ich essbare Schalen aus schokoladigem Guetzliteig kreiert. So verbindet sich ein erfrischendes, fruchtig-leichtes Parfait mit knusprigen Schokoschalen, das nicht schwer aufliegt und der krönende Abschluss von deinem Weihnachtsessen sein könnte.

Jetzt möchtest du bestimmt ein Blick auf das Rezept werfen, oder? Na dann, auf auf zur Schokoladen Fee, wo du das gesamte Rezept mit allen Erklärungen und Tipps, sowie Bilder von der Zubereitung findest. So kann nichts mehr schief gehen: 1-2 Tage vorher zubereiten und am Tag X nur noch wenige Minuten für das Zusammenstellen und Dekorieren investieren. Fertig ist das Weihnachtsdessert mit dem Wow-Effekt.