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Montag, 2. April 2018

Haferflocken Cookies mit Bananen und Cranberries von "Cakes, Cookies and more"


© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Heute ist eine Bloggerin in meiner Backstube zu Gast, der ich schon sehr lange folge. Tamara's Blog "Cake, Cookies and more" habe ich schon ganz zu Beginn meiner Bloggerzeit entdeckt, und ich stöbere bis heute regelmässig rein und begutachte die vielen feinen Rezepte. Doch Tamara verführt nicht nur mit Süssem und Herzhaftem (schaut euch vor allem Tamara's Brote an!!), sondern berichtet auch aus ihrem Familienalltag, von Ausflügen und Reisen. Jetzt, da wir selbst zur Familie geworden sind, sind diese Beiträge natürlich doppelt spannend für uns. Ihr heute mitgebrachtes Rezept spielt mir beim Alltag mit Baby auch gleich in die Karten, weil es ohne viele Zutaten ganz schnell gemacht und dazu noch ganz schön gesund ist. Ich würde sagen: der optimale Snack beim Stillen! Vielen herzlichen Dank liebe Tamara dass du bei mir zu Gast bist und uns mit einem feinen Cookie-Rezept verwöhnst!

"Liebe Barbara
Ich wünsche euch alles Liebe und Gute zur Geburt eures Sohnes. Geniesst jede Minute, die ihr zusammen habt, denn ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass die Zeit mit Kids ganz schnell vorbei geht und sie schnell gross werden...

Als Gastbeitrag habe ich für dich feine Haferflocken Cookies mit Bananen und Cranberries mitgebracht. Die feinen, gesunden Cookies kommen, dank den reifen Bananen, ohne Zusatz von Haushaltszucker aus und sind trotzdem schön süss. Die Haferflocken sorgen für einen schönen Crunch und die Cranberries für einen leicht säurerlichen Ausgleich. Ich mag die Cookies besonders gerne, wenn die Zeit etwas stressig ist und ich keine Zeit für ein richtiges Frühstück habe, oder einen schnellen gesunden Snack für zwischendurch brauche.

En Guete!"


© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Zutaten für ca. 24 Cookies
  • 150g Haferflocken
  • 4 EL Cashewmus
  • 2 sehr reife Bananen
  • 4 EL Cranberries


Zubereiten und Backen 
  1. Die Bananen zusammen mit dem Cashewmus zerdrücken und gut miteinander verrühren. Haferflocken dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Die Cranberries ebenfalls unter die Masse rühren.
  2. Mit einem Esslöffel je 12 flache Cookies auf zwei mit Backpapier belegte Bleche formen, etwas glatt streichen.
  3. Backen: beide Backbleche gleichzeitig ca. 20 Minuten bei 160°C (Umluft). Tipp: die Cookies im Auge behalten, damit sie nicht zu dunkel werden.
  4. Cookies herausnehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und möglichst frisch geniessen.

 

© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Mittwoch, 7. Februar 2018

Banana Brownies




Heute geht es mal wieder schokoladig zu und her in meiner Backstube, denn ich habe dir eine neue Idee für Brownies. Diesmal gesellt sich saftiges Bananenfleisch zur bittersüssen Schokoladenmasse - eine tolle Geschmackskombination und Gelegenheit, schon etwas zu braun gewordene Bananen aus der Obstschale zu verwerten 😋 .

Für einmal habe ich Brownies ganz ohne Nüsse gebacken. Wenn du dir aber noch einen Knack wünschst, dann spricht nichts dagegen, grob gehackte Baum- oder Pekannüsse in die Masse zu rühren. Vielleicht reduzierst du den Anteil Milchschokolade auf ca. 75g und gibst dafür noch 75g Nüsse dazu - das sollte ganz gut klappen. Mhm, und wenn sich dann der Geruch von frisch gebackenen Brownies im Zuhause ausbreitet, dann gibt es bald kein Halten mehr. Viel Genuss wünsche ich dir 💝 !


Zutaten für ein eckiges Backblech von ca. 28 x 18cm
(oder eine andere Form mit ähnlichem Inhalt, z. B. Quadrat 22x22cm, oder runde Backform von 24-26cm Durchmesser)
  • 100g Butter + etwas mehr für die Form
  • 100g Zartbitterschokolade / dunkle Schokolade
  • 100g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 2 Bananen, mit der Gabel zerdrückt (ca. 150-170g Fruchtfleisch)
  • 100g Mehl + etwas mehr für die Form
  • 1 TL Backpulver
  • 20g Kakaopulver
  • 100g Milchschokolade, grob gehackt
  • nach Wunsch zum Bestäuben:
    - etwas Puderzucker oder Schokoladenpulver


Zubereiten und Backen
  1. Backblech mit Butter ausreiben und Mehl bestäuben, oder vollständig mit Backpapier auslegen.
  2. Butter und Zartbitterschokolade in einer Pfanne bei niedriger Hitze unter Rühren
    schmelzen, zur Seite stellen (Mischung soll nicht heiss, sondern max.
    handwarm werden).
  3. Zucker, Eier und Salz in einer Schüssel 2-3 Minuten luftig schlagen.
  4. Geschmolzene Butter und Zartbitterschokolade dazugeben und kurz unterrühren.
  5. Zerdrückte Bananen ebenfalls dazugeben und alles miteinander vermischen.
  6. Mehl, Backpulver, Kakaopulver und grob gehackte Milchschokolade in einer separaten Schüssel mischen, dann zur Teigmasse geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  7. Teigmasse ins Backblech geben und kurz glatt streichen.
  8. Backen: ca. 30-35 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Stäbchenprobe! Tipp: Brownies werden im Zweifelsfall eher etwas zu kurz als zu lange gebacken, da sie schokoladig-feucht und auf keinen Fall trocken werden sollen. Bei der Stäbchenprobe sollte also zwar kein roher Teig mehr am Stäbchen kleben, geschmolzene Schokolade hingegen ist ok (das kommt von den Milchschokoladenstückchen).
  9. Brownies rausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Später aus der Form lösen, gleichmässige Quadrate schneiden und evt. vor dem Servieren mit etwas Puderzucker oder Schokoladenpulver bestäuben. 



Freitag, 26. Mai 2017

Nutella Banana Glace




Uiuiui, jetzt werden Nutellaholics wohl ganz glänzende Äuglein bekommen. Ja, auch für Liebhaber des süssen Brotaufstrichs habe ich eine Glace-Idee, die mir selbst übrigens auch sehr geschmeckt hat. Und wir haben äusserst selten Nutella im Vorratsschrank - ich mag Konfitüre, Honig oder Latwerge lieber auf dem Frühstücksbrot. Das Eis ist zwar nicht gerade kalorienarm, aber trotzdem fein und bewusst genossen unbedingt eine Sünde wert. Du kannst mit dem Anteil Banane etwas spielen, viel mehr als 50g würde ich auf diese Rezeptmenge aber nicht verwenden weil das kräftige Aroma sonst alles überdeckt. Ein paar Schokosprenkel, die herrlich knacken beim Abbeissen, passen zu diesem Glace besonders gut. Viel aufwändiger ist das Rezept trotzdem nicht. Daher mein Rat: ausprobieren!!


Zutaten für ca. 2dl Glace-Masse
  • 100g Nutella
    (oder anderer Nuss-Nougat- oder Schoko-Brotaufstrich, z. B. diesen aus dem Reformhaus)
  • 50g griechisches Joghurt Nature, ungesüsst
    (alternativ normales Nature-Joghurt normalfett)
  • ca. 1/3 Banane, ca. 40g Fruchtfleisch
  • 50ml Milch
  • wenn nötig: Erythrit oder Zucker nach Belieben. Ich habe die Glace nicht mehr gesüsst, ich fand sie so schon wunderbar 😊 (Tipps zum Süssen findest du hier)
  • für die Deko wenn gewünscht:
    - 50g Zartbitterschokolade
    - 1 TL Kokosfett/-öl


Zubereiten
  1. Nutella, Joghurt, Banane und Milch in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab pürieren, oder direkt im Standmixer / Blender pürieren.
  2. Abschmecken und nach Wunsch mit Erythrit oder Zucker nachsüssen.
  3. Glace-Masse in Eis-am-Stiel-Formen abfüllen und gefrieren.
  4. Für die Deko Zartbitterschokolade mit Kokosfett langsam und unter ständigem Rühren schmelzen und - wenn sie zu heiss geworden ist - auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
  5. Nutella Banana Glace vorsichtig aus den Formen lösen und die Schokoglasur darübersprenkeln. Wenn du die Glace nicht sofort essen möchtest kannst du sie 2-3 Minuten später in einen guten Gefrierbeutel legen und wieder in den Tiefkühler packen. Es können sich zwar ein paar Eiskristalle bilden, der Glacegenuss wird dadurch aber nicht geschmälert. 





Donnerstag, 25. Mai 2017

Tutti Frutti Glace




Weiter geht's mit einer vollen Ladung Früchte auf Eis - tutti frutti ist angesagt! Dieses Eis schmeckt so richtig fein exotisch, und das beste ist, dass du es ganz einfach deinem Gusto entsprechend anpassen kannst. Wie wäre es zum Beispiel mit Mango anstelle der Ananas, oder mit Limettensaft anstelle von Orangensaft? Die Cremigkeit des Glaces liefert die Banane, deshalb würde ich diesen Bestandteil als gesetzt betrachten. Aber Achtung: die Banane ist mit ihrem Aroma sehr dominant. Wenn du den Anteil erhöhst, wird schnell alles nur noch nach Banane schmecken. Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil - je nachdem wie sehr du Bananen liebst 😊. Ein grosser Vorteil der Banane: sie bringt natürliche Süsse mit. Vielleicht kannst du die Süsse in diesem Rezept sogar ganz weglassen. Deshalb erneut meine Empfehlung: gut abschmecken. Auf geht's!


Zutaten für ca. 5dl Glace-Masse
  • 200g reifes, gewürfeltes Ananas-Fruchtfleisch
  • 1/2 Banane, ca. 50g Fruchtfleisch
  • 1.5-2 Orangen, nur ausgepresster Saft (ca. 1.5dl)
  • 1.5 EL Erythrit oder 0.5-1 EL Zucker (Tipps zum Süssen findest du hier)
  • 0.5 TL Vanillepaste (z. B. von Migros), kann auch weggelassen werden


Zubereiten
  1. Alle Zutaten in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab pürieren, oder direkt im Standmixer / Blender pürieren.
  2. Abschmecken und Süsse / Säure überprüfen.
  3. Masse in Eis-am-Stiel-Formen abfüllen und gefrieren.




Sonntag, 5. März 2017

Bananen Mandel Streuselkuchen




Wenn man gerne bäckt geht einem in der Regel die Inspiration nicht so schnell aus. Nebst vielen eigenen Ideen sehe ich auch im Internet, in Backbüchern und in Auslagen bei der Konditorei um die Ecke so viel Gluschtiges, dass ich mich immer wieder mit neuen Visionen an den Mixer stelle. Doch manchmal verbinde ich meine spontane Backlust auch mit optimaler Vorratsverwertung, und das war genau der Antrieb für das heutige Rezept. Da lang nämlich noch eine letzte Banane in unserem Obstkorb, die schon etwas mehr als ein paar braune Altersflecken abbekommen hat und als kleiner Snack zwischendurch vielleicht nicht mehr ganz erste Wahl war. Aber zum Backen? Da sind Bananen erst so richtig schön reif gut genug, denn dann bringen sie viel Süsse und Saftigkeit mit. Kombiniert mit malzigem braunem Zucker und feinen Mandeln entstand ein neuer Blechkuchen, der einfach und gelingsicher ist und trotz seiner vielleicht etwas unscheinbaren Farbe viele Fans gewinnen wird - da bin ich mir echt sicher. Denn die Streuseldecke mit Nüssen bringt so herrlichen Knack pro Kuchengabel, und das Kucheninnere ist so wunder saftig und fluffig, dass ein Stück kaum genügen wird!

Wenn auch bei dir zwischendurch mal braune Bananen liegen und du gerade keine Lust auf Smoothies und Frappés hast, dann probier' doch mal dieses Rezept. So kannst du das Nützliche mit dem Angenehmen aufs Leckerste verbinden und hast zudem ein reines Gewissen, weil du dem Food Waste weiterhin erfolgreich die Stirn bietest 😊 .



Zutaten für ein rundes Backblech von 18cm Durchmesser
(für ein Backblech von 24cm Durchmesser Zutaten verdoppeln)
  • 60g weiche Butter
  • 60g brauner Zucker (alternativ weisser Zucker)
  • 0.5 Vanilleschote, nur ausgekratztes Mark
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 kleine, reife Banane, zerdrücktes Fruchtfleisch (ca. 100g)
  • 1 EL Milch
  • 100g Mehl
  • 30g gemahlene Mandeln
  • 0.5 TL Backpulver
  • für die Streusel (kann auch weggelassen werden)
    - 20g kalte Butter
    - 30g Mehl
    - 20g brauner Zucker
    - 30g ganze Mandeln, gehackt
    - 0.5 TL Zimtpulver
  • für die Glasur (kann auch weggelassen werden)
    - 25g Puderzucker
    - 1-2 TL Kirsch oder Wasser



Zubereiten und Backen
  1. Backblech mit Butter ausreiben und Mehl bestäuben, oder den Boden mit Backpapier auslegen und nur den Rand einfetten und -mehlen.
  2. Streusel zubereiten: alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen gut verkneten. Zur Seite stellen.
  3. Kuchenteig zubereiten: Butter, Zucker, Vanillemark und Salz in einer Schüssel einige Minuten cremig rühren. Ei dazugeben und weiterrühren, bis die Masse heller ist. Zerdrückte Banane und Milch ebenfalls untermischen. Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen, dann zur Teigmasse geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Teig ins vorbereitete Backblech geben und glatt streichen. Dann die Streuselmasse über den ganzen Teig krümeln.
  4. Backen: ca. 25 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Stäbchenprobe!
  5. Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.
  6. Währenddessen Glasur zubereiten: Puderzucker und Flüssigkeit anrühren und über den noch warmen Kuchen sprenkeln. Tipp: alternativ kannst du die Glasur auch weglassen und den Kuchen kurz vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.



Andere Kombinationen
Selbstverständlich kannst du die Mandeln in diesem Rezept auch durch andere Nüsse ersetzen. Sehr nussig wird das Ergebnis wenn du Haselnüsse (sowohl für den Kuchen wie auch für die Streusel) verwendest. Wenn du einen Cutter hast - den brauchst du für die gemahlenen Nüsse im Teig - kannst du aber noch weitere Nüsse verwenden: probiere mal Pekannüsse oder Baumnüsse in Kombination mit Banane. Das Ergebnis wird besonders aromatisch und schmeckt total lecker.






Dienstag, 17. Januar 2017

Banana Loaf - Bananenbrot




Mit meinem heutigen Post schwelge ich in wunderbaren Erinnerungen aus dem letzten Jahr und stelle dir ein Rezept aus fernen Ländern vor. Mein Mann und ich reisen ja leidenschaftlich gerne, das hast du vielleicht schon das eine oder andere Mal auf meinem Blog gelesen. Immer wenn sich die Gelegenheit ergibt verschlägt es uns in die Ferne um neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Unsere bislang längste Reise haben wir im Oktober 2016 unter die Flügel genommen und zum allerersten Mal Australien besucht. In vier Wochen haben wir zwischen Cairns und Sydney unwahrscheinlich viel Schönes gesehen und erlebt, und natürlich auch kulinarisch so einiges ausprobiert und liebgewonnen. Nebst Meat Pies (Fleischpasteten-Fingerfood), Toasties (gefüllter-Toast-Fingerfood) und Lamingtons (Kokosbiskuit-mit-Schokohülle-Fingerfood) - Besteck wird ja eh überbewertet 😊 - bekommt man auch an jeder Ecke Banana Loafs. Die in Scheiben geschnittene Köstlichkeit sieht aus wie ein gewöhnlicher Rührkuchen in Kastenform, ist süss, aber etwas fester in der Konsistenz. Banana Loaf lässt sich als "Bananenkuchen" oder "Bananenbrot" übersetzen, in Tat und Wahrheit ist es von der Festigkeit aber etwas dazwischen. Sogar im Flugzeug wurde uns Bananenbrot zum Frühstück serviert, und schon lange habe ich über den Wolken nicht mehr sowas Gutes gegessen. Denn: das Bananenbrot wurde warm und mit Vanillesauce angerichtet. Herrlich!

Natürlich war zu Hause nachbacken angesagt, und das schnell zusammengewürfelte Rezept kommt dem Original, das wir in der Ferne gegessen haben, gespenstisch nahe. Die ersten Stücke haben wir noch warm vom Backen und mit einem grossen Klecks Schlagrahm / -sahne verzehrt. Und zum Vanillesauce kochen bin ich gar nicht erst gekommen, da waren die ganzen Stücke schon in unseren Bäuchen verschwunden... Was soll ich sagen - probier's aus und überzeuge dich selbst vom tollen Geschmack!


Zutaten für eine Kastenform von ca. 25cm
  • 150g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100g flüssige Butter
  • 3 mittlere oder 2 grosse sehr reife Bananen
  • 300g Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1/4 TL Vanillepulver oder ausgekratztes Mark von 1 Vanilleschote
  • 1 TL Zimt

Zubereiten und Backen
  1. Kastenform mit etwas Butter ausreiben und Mehl bestäuben, oder ganz mit Backpapier auslegen.
  2. Zucker, Eier und Salz in einer Schüssel einige Minuten schaumig schlagen.
  3. Bananen mit einer Gabel fein zerdrücken, zusammen mit der flüssigen Butter zur Zuckermasse geben und gut unterrühren.
  4. Alle übrigen Zutaten in einer separaten Schüssel verrühren, dann ebenfalls dazugeben und alles zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
  5. Teig in die Kastenform geben und sofort backen.
  6. Backen: ca. 55-60 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Stäbchenprobe!
  7. Bananenbrot herausnehmen, 5-10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 


Aroma boosten😋
Wie du oben gelesen hast, haben wir die ersten Schnitten vom leckeren Bananenbrot noch warm vom Backen verzehrt. Wenn Bananenbrot warm ist, kommen die Gewürze und das Aroma der Bananen nämlich noch viel besser zur Geltung - herrlich! Irgendwann ist die Backwärme weg; Bananenbrot-Scheiben können aber gerne nach Belieben ca. 20-30 Sekunden in der Mikrowelle oder 2-3 Minuten im Backofen wieder erwärmt werden. So wird die Krume - also der innere Kuchenteil - wieder schön weich und schmeckt wie frisch gebacken.





Sonntag, 8. Januar 2017

Funky Monkey Cookies




Schon liegt die erste Woche im neuen Jahr hinter uns und plötzlich hat uns der Winter fest im Griff. Am Wochenende mag ich tanzende Schneeflocken besonders; erst - dick eingepackt - ein Spaziergang über frisch verschneite Wege und zu Hause dann eine wärmende Tasse heisse Schokolade mit frisch gebackenen Cookies. Das perfekte Sonntags-Programm! Für meine heutige Portion Cookies habe ich ein Produkt von Coop verwendet, das ich am ersten Schweizer Food Blog Day im November 2016 kennengelernt habe. Die Funky Monkey Trockenfrüchte-Nuss-Mischung enthält Baumnüsse, geröstete Mandeln, Bananenchips und getrocknete Sauerkirschen. Ein wunderbarer Mix in der perfekten Grösse für eine Ladung Cookie-Teig. Natürlich kannst du aber auch genau die Zutaten nutzen, die du am liebsten magst oder die du noch vorrätig hast. Vielleicht lagern noch ein paar angefangene Nuss- und Trockenfrüchtebeutel von der Weihnachtsbäckerei in deinen Küchenschränken? Oder ein nicht zu Ende gegessenes Pack Studentenfutter von der letzten Herbstwanderung? Mit diesem Rezept verwertest du alle Zutaten zu herrlichen Cookies. Gib dem Food Waste also keine Chance - back' mehr Kekse 😊 !


Zutaten für 24-26 Stück
  • 100g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Mark von 1/2 Vanilleschote oder 1/4 TL Vanillepulver
  • 1 Ei
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 120g Trockenfrüchte-Nuss-Mischung (z. B. Karma Funky Monkey von Coop)
  • 80g Zartbitterschokolade


Zubereiten und Backen
  1. Als erstes die Trockenfrüchte-Nuss-Mischung und die Zartbitterschokolade grob hacken und mit dem Mehl und dem Backpulver in einer Schüssel mischen.
  2. In einer anderen Schüssel die weiche Butter mit Zucker, Salz und Vanillemark oder -pulver einige Minuten cremig rühren.
  3. Ei dazugeben und weiterrühren, bis die Masse etwas heller wird.
  4. Mehlmischung ebenfalls dazugeben, gut untermischen und alles zu einem Teig zusammenfügen.
  5. Jetzt den Teig 30 Minuten zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen - du kannst ihn aber auch bis zu 12 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
  6. Mithilfe von einem Tee- oder Esslöffel etwa baumnussgrosse Stücke abstechen, zu Kugeln formen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, dann etwas flach drücken. Tipp als Anhaltspunkt: meine Cookies haben ungebacken 22-24g gewogen, aus dem Teig sind exakt 26 Stück entstanden. Du kannst die Cookies natürlich auch grösser formen, die Backzeit verlängert sich dann um 1-2 Minuten.
  7. Backen: 12 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  8. Blech rausholen, kurz warten bis sich die Cookies verfestigen und dann alle mit einer Bratschaufel oder ähnlichem auf ein Gitter zum Auskühlen transportieren.


Was hast du alles noch vorrätig?
Anstelle dem Karma Funky Monkey Mix (wiegt 120g) kannst du alle möglichen Nüsse - auch gebrannte - nutzen. Was Trockenfrüchte anbelangt: nicht nur getrocknete Beeren und Ähnliches wie Sultaninen, Rosinen oder Kirschen kannst du verwenden, auch klein geschnittene getrocknete Äpfel, Pflaumen oder Feigen und vieles mehr. Kandierte Früchte bringen mehr Süsse, naturbelassene weniger. Anstelle von 80g Zartbitterschokolade kannst du auch Milch- oder weisse Schokolade in den Cookieteig kneten, oder du lässt die Schokolade ganz weg und nimmst mehr Nüsse und/oder Trockenfrüchte.



Sonntag, 20. März 2016

Chia Banana Muffins




Wer regelmässig Foodblogs verfolgt kann unschwer gewisse Trends feststellen - auch was das Backen anbelangt. So gibt es beispielsweise von der Art des Gebäcks her Modeerscheinungen: Muffins waren mal der letzte Schrei, bevor sie von Cupcakes, Cake-Pops und schliesslich von Mini-Gugeln abgelöst wurden. Aber alles alte Zöpfe: im Moment sind es vor allem Kreuzungen von Gebäcken, die im Trend liegen, wie z. B. Cronuts (Verbindung von Croissants und Doughnut/ Donuts) oder Duffins (Verbindung von Doughnut/Donuts und Muffins).

Doch auch Lebensmittel selber können einen Hype auslösen, und Chia-Samen gehören hier auf jeden Fall dazu. Hast du dir diese Wundersamen schon mal genauer angeschaut? Ich habe sie lange ignoriert - nach Goji-Beeren und Kokoszucker nur ein weiterer Food-Trend, der so schnell verschwindet wie er gekommen ist, dachte ich. Aber irgendwie hält sich dieser Hype schon ziemlich lange, und deshalb habe ich, neugierig geworden, mal nachgeforscht, was denn alles drin steckt in diesem Chia-Samen. Und tatsächlich ist das eine ganze Menge: hochwertiges Eiweiss und überdurchschnittlich grosse Mengen an Magnesium,  Kalzium, Vitamin E, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen. Und deshalb sind die kleinen dunklen Samen nun auch in meinen Vorratsschrank eingezogen, und heute kamen sie erstmals in einem Backrezept zum Einsatz. Ein wirklicher Chia-Geschmack (wenn es denn einen gibt!?) kommt nicht durch, die Muffins sind einfach zu herrlich bananig. Aber da die Samen aufquellen, wird der Muffin schön geschmeidig und saftig. Und mit dem Wissen, dass hier richtiger Powerfood drin steckt, nascht es sich mit allerbestem Gewissen. Win-Win würde ich sagen, oder :) ?

Also: du suchst ein schnelles und gesundes Backrezept, mit dem sich zudem noch ein paar sehr reife Bananen verwerten lassen? Dann bist du gerade fündig geworden - guten Appetit!



Zutaten für 12 Muffins
  • 125ml Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder ausgekratztes Mark von 1 Vanilleschote)
  • 150g Mehl
  • 1 EL Chia-Samen
  • 100g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 3 kleinere oder 2 grössere reife Bananen, mit der Gabel zerdrückt


Zubereiten und Backen
  1. Das Muffinsblech mit Butter ausreiben und Mehl bestäuben, oder mit Papierbackförmchen auslegen.
  2. Pflanzenöl, Eier und Vanilleextrakt / Vanillemark in einer Schüssel 5 Minuten cremig schlagen.
  3. In einer separaten Schüssel Mehl, Chia-Samen, Zucker, Backpulver und Natron mischen und dann zusammen mit den zerdrückten Bananen zur Ei-Öl-Mischung geben, alles gut vermischen.
  4. Teig in die Vertiefungen des Muffinsblech verteilen, etwa 3/4 voll.
  5. Backen: ca. 20 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Stäbchentest!
  6. Muffins herausnehmen und ein paar Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herauslösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


Tipps und make-it-your-own-way :)
Ein ganzes Muffinsblech ist für unseren 2-Personen-Haushalt oft zuviel. Von dieser Ladung habe ich zwar noch meinen Eltern mitgebracht (dieses Mal haben das Rezept also 4 Personen testgegessen und für gut befunden :) ), trotzdem habe ich ein paar der kleinen Glücklichmacher eingefroren. Denn wenn der kleine Süsshunger kommt, kann man einzelne Muffins herausnehmen, 20-30 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen lassen und die Lust darf genüsslich gestillt werden. Du hast noch Sultaninen, Rosinen oder getrocknete Cranberrys zu verwerten? Die lassen sich toll mit diesem Rezept kombinieren, 80g-100g können der Teigmasse wunderbar mit den zerdrückten Bananen untergejubelt werden. Und wer es schokoladig mag, darf auch gehackte Zartbitterschokolade dazugeben.





Mittwoch, 20. Mai 2015

Banana Split Cupcakes




Was zu gut Deutsch ein "Eisbecher" ist, ist bei uns in der Schweiz ein "Coupe". Nebst dem Coupe Dänemark und dem Coupe Romanoff ist der Bananensplit wohl einer der bekanntesten auf der Dessertkarte. Ursprünglich kommt die üppige Eis-Nachspeise aus den USA und nennt sich "Banana Split" - wegen der längs halbierten Banane, die zwingend dazu gehört. Ich kenne Bananensplit mit Schokoladen- und Vanilleeis, viel Schlagrahm/Schlagsahne und Schokoladensauce. Und genau diese Kombination lässt sich wunderbar in einem Cupcake umsetzen. Auf die Idee kam ich vor unseren Ferien, als ich noch ein paar reife Bananen aufbrauchen musste. Leider reichte meine Kreativität zum Schluss nicht mehr für eine richtig tolle Fotosession, und die Cupcakes waren zu lecker, als dass sie bis zum nächsten Tag hätten warten können :) . Trotz mangelhaftem Bildmaterial möchte ich dir dieses Rezept aber nicht vorenthalten und wünsche dir schon jetzt guten Appetit mit der Neuauflage dieses Glacé-Klassikers!



Zutaten für 12 Cupcakes
  • 3 kleine oder 2 grosse reife Bananen (inkl. Schale gewogen ca. 400g),
    nach Wunsch etwas mehr für die Deko
  • 1 Ei
  • 75g weiche Butter
  • 50g dunkle Schokolade, geschmolzen
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • für das Frosting:
    - 2.5dl Vollrahm / Sahne
    - 1 Beutelchen Rahmhalter / Sahnesteif
    - Schokoladensauce (ein einfaches, schnelles Rezept findest du hier)



Zubereiten und Backen
  1. Muffinsblech mit Butter ausreiben oder mit Papierbackförmchen auslegen.
  2. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und in eine Schüssel geben.
  3. Ei, weiche Butter und geschmolzene Schokolade dazugeben und einige Minuten gut verrühren.
  4. Zucker, Salz, Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen, dann zur Bananenmasse geben und alles zu einem gleichmässigen Teig verrühren.
  5. Teig gleichmässig in die Vertiefungen des Muffinsblech füllen.
  6. Backen: 18-20 Minuten bei 180°C, Ofenmitte. Stäbchenprobe!
  7. Cupcakes herausnehmen und einige Minuten abkühlen lassen, anschliessend aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.
  8. Für das Frosting den Rahm / die Sahne mit dem Rahmhalter / dem Sahnesteif steif schlagen. In einen Dressierbeutel mit gewünschter Tülle füllen und hübsch auf die vollständig ausgekühlten Cupcakes spritzen. Anschliessend etwas Schokoladensauce darüberträufeln und nach Wunsch mit einem zusätzlichen Bananenscheibchen dekorieren.


Tipps
Die Cupcake-Küchlein ohne Frosting und Sauce können problemlos eingefroren und erst später zu Cupcakes fertiggestellt werden. Bei Raumtemperatur tauen sie etwa innert 30 Minuten vollständig auf. Ausserdem schmecken sie auch ohne Rahm/Sahne und Schokoladensauce herrlich und können deshalb als Bananen-Schoko-Muffins serviert werden. Um sie etwas aufzuhübschen empfehle ich dir etwas dunkle Kuchenglasur über die Muffins zu sprenkeln - ist unkompliziert und sieht toll aus :) .





Donnerstag, 1. Mai 2014

Banana Walnut Cookies with Chocolate Chunks




Früchte liegen in unserem Haushalt selten zu lange in der Obstschale. Wir mögen beide einen gesunden Pausensnack und kaufen deshalb immer etwa die gleiche Mengen Früchte ein - mit saisonalen Vorlieben. Trotzdem ist es mir letztens passiert, dass noch ein paar Bananen dalagen und so langsam immer weniger gelb wurden. So schön süss und ziemlich weich, dachte ich mir, müssten sie sich eigentlich perfekt für ein Cookie Rezept eignen. Gedacht, gebacken, und heute gibt es das Resultat dieser spontanen Backkreation, basierend auf einem Cookie Rezept von Cynthia Barcomi. Die Banana Walnut Cookies sind weiche, geschmeidige Cookies, alles andere als trocken und halten sich in einer Keksdose mehrere Tage frisch. Durch die Haferflocken und den Anteil Vollkornmehl sind sie weit mehr als ein süsses Etwas - man muss also fast kein schlechtes Gewissen haben beim Naschen 😉 .


Zutaten für etwa 36 Cookies
  • 185g weiche Butter
  • 100g weisser Zucker
  • 80g brauner Zucker / Vollrohrzucker
  • 1/2 Beutelchen Vanillezucker
  • 1 EL Milch
  • 1 Ei
  • 1-2 reife Bananen (je mehr Bananen in die Masse gemischt werden, desto weicher/feuchter werden die Cookies)
  • 140g Weissmehl
  • 80g Vollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 200g dunkle Schokolade, grob gehackt
  • 80g Baumnüsse, grob gehackt
  • 100g feine Haferflocken

Zubereiten und Backen
  1. Weiche Butter mit Zucker, braunem Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig schlagen.
  2. Milch und Ei dazugeben, weiterrühren bis die Masse heller ist.
  3. Reife Bananen mit einer Gabel zerdrücken, dazugeben und kurz untermischen.
  4. Weissmehl, Vollkornmehl, Salz und Natron mischen, zur Teigmasse geben und mit einem Teigspatel unterziehen.
  5. Haferflocken, dunkle Schokolade und Baumnüsse mischen, ebenfalls zur Teigmasse geben und unterrühren. Tipp: wenn nötig den Teig kurz im Kühlschrank fest werden lassen, allerdings ist es normal wenn der Teig recht feucht bleibt.
  6. Formen: sehr gut gehäufte Teelöffel von der Cookiemasse abstechen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  7. Backen: ca. 12 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  8. Cookies einige Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Dann mit einer Bratschaufel o.ä. auf ein Gitter transportieren und ganz auskühlen.

Aufbewahren
Die Cookies halten sich in einer gut schliessenden Keksdose mehrere Tage frisch und werden auch nicht hart. Wenn die Ladung zu gross ist, kann ein Teil problemlos eingefroren werden, allerdings sind sie frisch am leckersten.