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Montag, 2. April 2018

Haferflocken Cookies mit Bananen und Cranberries von "Cakes, Cookies and more"


© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Heute ist eine Bloggerin in meiner Backstube zu Gast, der ich schon sehr lange folge. Tamara's Blog "Cake, Cookies and more" habe ich schon ganz zu Beginn meiner Bloggerzeit entdeckt, und ich stöbere bis heute regelmässig rein und begutachte die vielen feinen Rezepte. Doch Tamara verführt nicht nur mit Süssem und Herzhaftem (schaut euch vor allem Tamara's Brote an!!), sondern berichtet auch aus ihrem Familienalltag, von Ausflügen und Reisen. Jetzt, da wir selbst zur Familie geworden sind, sind diese Beiträge natürlich doppelt spannend für uns. Ihr heute mitgebrachtes Rezept spielt mir beim Alltag mit Baby auch gleich in die Karten, weil es ohne viele Zutaten ganz schnell gemacht und dazu noch ganz schön gesund ist. Ich würde sagen: der optimale Snack beim Stillen! Vielen herzlichen Dank liebe Tamara dass du bei mir zu Gast bist und uns mit einem feinen Cookie-Rezept verwöhnst!

"Liebe Barbara
Ich wünsche euch alles Liebe und Gute zur Geburt eures Sohnes. Geniesst jede Minute, die ihr zusammen habt, denn ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass die Zeit mit Kids ganz schnell vorbei geht und sie schnell gross werden...

Als Gastbeitrag habe ich für dich feine Haferflocken Cookies mit Bananen und Cranberries mitgebracht. Die feinen, gesunden Cookies kommen, dank den reifen Bananen, ohne Zusatz von Haushaltszucker aus und sind trotzdem schön süss. Die Haferflocken sorgen für einen schönen Crunch und die Cranberries für einen leicht säurerlichen Ausgleich. Ich mag die Cookies besonders gerne, wenn die Zeit etwas stressig ist und ich keine Zeit für ein richtiges Frühstück habe, oder einen schnellen gesunden Snack für zwischendurch brauche.

En Guete!"


© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Zutaten für ca. 24 Cookies
  • 150g Haferflocken
  • 4 EL Cashewmus
  • 2 sehr reife Bananen
  • 4 EL Cranberries


Zubereiten und Backen 
  1. Die Bananen zusammen mit dem Cashewmus zerdrücken und gut miteinander verrühren. Haferflocken dazu geben und alles gut miteinander vermischen. Die Cranberries ebenfalls unter die Masse rühren.
  2. Mit einem Esslöffel je 12 flache Cookies auf zwei mit Backpapier belegte Bleche formen, etwas glatt streichen.
  3. Backen: beide Backbleche gleichzeitig ca. 20 Minuten bei 160°C (Umluft). Tipp: die Cookies im Auge behalten, damit sie nicht zu dunkel werden.
  4. Cookies herausnehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und möglichst frisch geniessen.

 

© www.cakes-cookiesandmore.blogspot.ch/

Donnerstag, 16. November 2017

Nutella Cookies




Mit Cookies lassen sich Gross und Klein immer wieder verführen. Kaum eine/r lehnt so ein kleines Stück vom süssen Glück ab, sei es zum Kaffee oder einfach so zwischendurch. Für meine heutige Cookie-Kreation wollte ich mal wieder eine klassische amerikanische Konsistenz erzielen: beim Biss leicht knusprig, aber beim Essen herrlich "chewy". Wenn du noch immer nicht recht weisst, was dieses "chewy" bedeutet, dann musst du diese Cookies wohl oder übel selber backen 😊 . Das solltest du aber eigentlich sowieso, denn ohne grossen Aufwand sind sie schnell gemacht und einfach lecker. Auch Kids helfen hier gerne mit, denn nach der Ruhezeit dürfen die Cookies von Hand geformt werden. Und mit einer grossen Portion Nutella im Teig lohnt sich das Backen allemal. Mhm, handtellergross und so fein, da hätte ich eigentlich wissen müssen, dass ich gleich die doppelte Menge backen sollte...


Zutaten für 22 grosse Cookies
  • 110g weiche Butter
  • 190g Zucker
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 0.5 TL Salz
  • 130g Nutella (oder andere Nuss-Nougat-Creme)
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 0.5 TL Stärke (z. B. Maizena)
  • 0.5 TL Backpulver
  • 0.5 TL Natron (sorgt für den "chewy" Biss, alternativ durch Backpulver ersetzen)


Zubereiten und Backen
  1. Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel cremig rühren.
  2. Nutella dazugeben und gründlich darunterrühren.
  3. Ei ebenfalls dazugeben und alles verrühren.
  4. Mehl, Stärke, Backpulver und Natron vermischen, zur Masse geben und alles zu einem losen Teig vermischen. Dann den Teig direkt in der Schüssel mind. 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  5. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und jeweils ca. 1 EL der Masse mit den Händen zu Kugeln formen, mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Tipps: meine Kugeln waren je ca. 30g schwer. Sie laufen anschliessend schön auseinander, also backe lieber ein Blech mehr als dass du zum Schluss einen einzigen, dafür blechgrossen Cookie bekommst 😄 .
  6. Backen: 11-12 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte, bis die Cookies schön gebräunt sind. Tipp: die Cookies sind zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich weich. Mit einer Bratschaufel kannst du den Rand aber behutsam anheben um sicher zu gehen, dass der Boden noch nicht zu dunkel wurde.
  7. Cookies herausholen, ganz vorsichtig mit dem Backpapier auf ein Gitter ziehen und vollständig auskühlen lassen.


Lust auf eine Extraportion Schokolade? Oder was ganz anderes?
Auch für dieses Cookie-Rezept hätte ich dir noch ein paar Variationsmöglichkeiten. Wenn du's schokoladig magst, dann mische noch etwa 100-150g grob gehackte Zartbitterschokolade oder backfeste Schoggiwürfeli unter den Teig. Auch grob gehackte Nüsse passen zur Nuss-Nougat-Creme; wie wäre es mit grob gehackten Haselnüssen? Anstelle von Nuss-Nougat-Creme würde ich dieses Rezept auch mit Erdnussbutter oder Ovomaltine-Crunchy-Cream wagen (was im Kühlschrank fest wird, sollte eigentlich gut funktionieren). Kreiere deinen ganz eigenen Cookie-Liebling!



 

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Amaranth Kürbis Cookies




Endlich mal wieder ein ganz neues Cookie Rezept aus meiner Backstube! Ich mag ja meine amerikanisch angehauchten Basisrezepte sehr, aber zwischendurch muss es einfach ein neues Aroma, eine neue Konstistenz oder gleich beides sein. Vor kurzem habe ich mich in der Migros App für ein Testpaket von Alnatura "beworben" und bekam prompt ein Päckli mit drei kostenlosen Produkten zugeschickt. Mit Dinkellocken und Belugalinsen habe ich gekocht, und den gepufften Amaranth haben wir schon gekannt - mein Mann fügt ihn häufig seinem morgendlichen Müesli hinzu. Das Pseudogetreide ist glutenfrei, eiweissreich und besonders gut bekömmlich. Und in Verbindung mit etwas Vollkornmehl lassen sich damit richtig feine Cookies backen, die das Gewissen nicht ganz so schwer belasten 😉 . Braucht es noch mehr Argumente?

Diese "Soft-Cookies" sind saftig-zart und innen weich. Ich würde ihre Konsistenz irgendwo in der Mitte zwischen Cookie und Muffin ansiedeln, was meinen Mann und mich sehr begeistert hat. Deshalb werde ich sicher weiter an dieser Art Cookies tüfteln und ausprobieren, was sich sonst noch alles verbacken lässt. Bis dahin wünsche ich dir mit diesen kleinen Leckerbissen ganz viel Genuss und ganz ehrlich: der Teig ist so ultraeinfach und -schnell gemacht, da gibt es wahrlich keine Ausreden mehr. Wie du aus dem Cookie-Rezept deine ganz eigene Variation backen kannst, erfährst du zudem ganz am Ende dieses Posts.


Zutaten für 10 grosse Cookies (gebacken ca. 8cm Durchmesser)
  • 50g Amaranth gepufft (gibt es sowohl im Coop wie auch in der Migros, ich habe Alnatura aus der Migros verwendet)
  • 90g Vollkornmehl; natürlich funktioniert auch helles Mehl 😊
  • 10g Maisstärke (z. B. Maizena)
  • 1.5 TL Backpulver
  • 1 TL Zimtpulver
    Anstelle von Zimtpulver kannst du auch dein Lieblings-Kürbisgewürz nehmen, oder Zimt- und Ingwerpulver im Verhältnis 3:1 mischen und eine
    Prise Muskatnuss dazugeben. Wenn du Zimt überhaupt nicht ausstehen
    kannst, dann lässt du ihn einfach weg, könntest dafür ca. 20g mehr Zucker
    hinzugeben für ein intensiveres Aroma.
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Vanillepulver oder ausgekratztes Mark von 1 Vanilleschote
  • 100g Zucker
  • 50g flüssige Butter
  • 1 Ei
  • 100g Kürbisfleisch (z. B. Butternut oder Hokkaido), an der Bircherraffel gerieben
  • zur Deko:
    - wenig Zartbitterschokolade oder dunkle Schokoglasur



Zubereiten und Backen
  1. Alle Zutaten von Amaranth bis und mit Zucker in einer Schüssel gut vermischen.
  2. Butter, Ei und Kürbisfleisch dazugeben und alles gründlich mixen.
  3. Teigmischung für 30-60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Tipp: dieser Cookieteig wird trotz Kühlung nicht fest, also nicht erschrecken!
  4. Von der Teigmischung jeweils einen gehäuften Esslöffel entnehmen und mit einem Teelöffel als runde "Häufchen" auf ein mit Backpapier belegtes Blech schaben. Dabei genügend Abstand einberechnen, da die Cookies beim Backen sonst ineinanderlaufen würden.
  5. Backen: ca. 16-18 Minuten bei 160°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Die Cookies sind durch, wenn sich ihr Rand leicht bräunt und du sie mit einer Bratschaufel problemlos anheben kannst um ihren Boden zu überprüfen, der natürlich nicht zu dunkel werden soll.
  6. Cookies herausnehmen, vorsichtig auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen.
  7. Zur Deko die Zartbitterschokolade oder Schokoglasur schmelzen und über die Cookies sprenkeln.



"Bake your own cookie" - varrieren und abwechseln
Dieses Rezept kannst du sehr gut verändern. So kannst du z. B. anstelle von gepufftem Amaranth auch gepufftes Quinoa verwenden. Anstelle von Kürbisfleisch könnte ich mir auch geriebene Karotten, Zucchetti oder Äpfel vorstellen, Zucchetti und Äpfel aber leicht ausgedrückt, da sie mehr Feuchtigkeit enthalten. Wenn du es besonders schokoladig magst, dann würde sicher auch 50-100g gehackte Schokolade in die Teigmasse passen - dunkle wie auch weisse. Und / oder anstelle der dunklen Schokoglasur dekorierst du die fixfertigen und ausgekühlten Cookies entweder mit Puderzucker- oder weisser Schokoglasur. Übrigens kannst du die grossen Cookies natürlich auch kleiner backen. Die Backzeit wird sich dadurch um ein paar Minuten verkürzen, daher empfehle ich dir die Cookies nach 10 Minuten Backzeit gut durchs Ofenfenster zu beobachten.





Montag, 24. April 2017

knusprige Karamellhafer Cookies




Meine letzte Ladung Cookies ist schon eine ganze Weile her, also war es vergangenes Wochenende wieder einmal Zeit für zwei Bleche süsses Glück. Bei dieser Gelegenheit habe ich dann auch noch unseren allerletzten Schoggi-Osterhasen "veredelt", denn Schokostückchen passen einfach in jedes Cookie-Rezept. Aber trotzdem schon soviel im Voraus: selbstverständlich kannst du die Schokolade auch weglassen, wenn du es lieber pur magst oder an Ostern die totale Schoggi-Überdosis hattest 😊 .

Jedenfalls gibt es auf meinem Blog ja schon so einige "chewy" Cookie Rezepte, deshalb habe ich mir für diese Kleinen richtiges Knacken und Knuspern gewünscht. Und da mich die Haferflocken im Vorratsschrank so schön angelacht haben - noch ganz unknusprig - habe ich sie in ein knackiges Karamellkleid gehüllt. So sind die Cookies wirklich herrlich knusprig geworden, und sie schmecken nicht zu süss, sind fein ausgewogen. Die Karamellhafer Cookies sind übrigens ohne Probleme mehrere Tage haltbar - wenn denn der Vorrat solange reicht - und deshalb der perfekte Inhalt für deine Keksdose.


Zutaten für ca. 30 Cookies
  • 150g Zucker (Portion 1)
  • 1 Prise Salz (Portion 1)
  • 150g Haferflocken fein
  • 150g weiche Butter
  • 100g Zucker (Portion 2)
  • 1 Prise Salz (Portion 2)
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 170g Mehl
  • 0.5 TL Backpulver
  • 0.5 TL Zimtpulver
  • 100g dunkle Schokolade / Zartbitterschokolade, gehackt


Zubereiten und Backen
  1. Als erstes den Karamellhafer zubereiten: Zucker (Portion 1) und Salz (Portion 1) in eine fettfreie weite Chromstahlpfanne geben und bei mittlerer bis hoher Stufe haselnussbraun karamellisieren. Achtung: geschmolzener Zucker wird wahnsinnig heiss, also komm' ja nicht in Versuchung etwas von der Masse zu probieren, hier heisst es Hände weg. Behalte die Pfanne ausserdem ständig im Auge damit das Karamell nicht zu dunkel wird und verbrannt, sonst wird es nämlich bitter.
    Dann die Haferflocken in einem Rutsch dazugeben, gründlich mit dem Karamell vermischen, sofort auf ein Backpapier verteilen und vollständig auskühlen lassen. Sobald die Masse ausgekühlt ist: alles in einen Frischhaltebeutel geben und mit dem Wallholz zerkrümeln.
  2. Nun die weiche Butter, den Zucker (Portion 2), die Prise Salz (Portion 2) und den Vanillezucker in einer Schüssel 1-2 Minuten verrühren.
  3. Das Ei dazugeben und weiterrühren, bis die Masse heller ist.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und gehackte Schokolade mischen und zusammen mit dem zerkrümelten Karamellhafer zur Butter-Ei-Masse geben. Alles zu einem klebrigen Teig vermengen.
  5. Aus dem Teig etwa baumnussgrosse Kugeln formen (meine waren je ca. 26g schwer), mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit dem Handballen etwas flacher drücken (ca. Mittelfinger dick).
  6. Backen: ca. 12-13 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  7. Cookies aus dem Ofen nehmen, vorsichtig mit einer Bratschaufel auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen.




Sonntag, 8. Januar 2017

Funky Monkey Cookies




Schon liegt die erste Woche im neuen Jahr hinter uns und plötzlich hat uns der Winter fest im Griff. Am Wochenende mag ich tanzende Schneeflocken besonders; erst - dick eingepackt - ein Spaziergang über frisch verschneite Wege und zu Hause dann eine wärmende Tasse heisse Schokolade mit frisch gebackenen Cookies. Das perfekte Sonntags-Programm! Für meine heutige Portion Cookies habe ich ein Produkt von Coop verwendet, das ich am ersten Schweizer Food Blog Day im November 2016 kennengelernt habe. Die Funky Monkey Trockenfrüchte-Nuss-Mischung enthält Baumnüsse, geröstete Mandeln, Bananenchips und getrocknete Sauerkirschen. Ein wunderbarer Mix in der perfekten Grösse für eine Ladung Cookie-Teig. Natürlich kannst du aber auch genau die Zutaten nutzen, die du am liebsten magst oder die du noch vorrätig hast. Vielleicht lagern noch ein paar angefangene Nuss- und Trockenfrüchtebeutel von der Weihnachtsbäckerei in deinen Küchenschränken? Oder ein nicht zu Ende gegessenes Pack Studentenfutter von der letzten Herbstwanderung? Mit diesem Rezept verwertest du alle Zutaten zu herrlichen Cookies. Gib dem Food Waste also keine Chance - back' mehr Kekse 😊 !


Zutaten für 24-26 Stück
  • 100g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Mark von 1/2 Vanilleschote oder 1/4 TL Vanillepulver
  • 1 Ei
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 120g Trockenfrüchte-Nuss-Mischung (z. B. Karma Funky Monkey von Coop)
  • 80g Zartbitterschokolade


Zubereiten und Backen
  1. Als erstes die Trockenfrüchte-Nuss-Mischung und die Zartbitterschokolade grob hacken und mit dem Mehl und dem Backpulver in einer Schüssel mischen.
  2. In einer anderen Schüssel die weiche Butter mit Zucker, Salz und Vanillemark oder -pulver einige Minuten cremig rühren.
  3. Ei dazugeben und weiterrühren, bis die Masse etwas heller wird.
  4. Mehlmischung ebenfalls dazugeben, gut untermischen und alles zu einem Teig zusammenfügen.
  5. Jetzt den Teig 30 Minuten zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen - du kannst ihn aber auch bis zu 12 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
  6. Mithilfe von einem Tee- oder Esslöffel etwa baumnussgrosse Stücke abstechen, zu Kugeln formen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, dann etwas flach drücken. Tipp als Anhaltspunkt: meine Cookies haben ungebacken 22-24g gewogen, aus dem Teig sind exakt 26 Stück entstanden. Du kannst die Cookies natürlich auch grösser formen, die Backzeit verlängert sich dann um 1-2 Minuten.
  7. Backen: 12 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  8. Blech rausholen, kurz warten bis sich die Cookies verfestigen und dann alle mit einer Bratschaufel oder ähnlichem auf ein Gitter zum Auskühlen transportieren.


Was hast du alles noch vorrätig?
Anstelle dem Karma Funky Monkey Mix (wiegt 120g) kannst du alle möglichen Nüsse - auch gebrannte - nutzen. Was Trockenfrüchte anbelangt: nicht nur getrocknete Beeren und Ähnliches wie Sultaninen, Rosinen oder Kirschen kannst du verwenden, auch klein geschnittene getrocknete Äpfel, Pflaumen oder Feigen und vieles mehr. Kandierte Früchte bringen mehr Süsse, naturbelassene weniger. Anstelle von 80g Zartbitterschokolade kannst du auch Milch- oder weisse Schokolade in den Cookieteig kneten, oder du lässt die Schokolade ganz weg und nimmst mehr Nüsse und/oder Trockenfrüchte.



Samstag, 26. September 2015

Pflaumen Baumnuss Cookies




Seit meinem letzten Rezeptepost ist bereits etwas Zeit vergangen. Viel Arbeit und etwas Ferien :) haben so viel Zeit und Energie in Anspruch genommen, dass ich einfach nicht zum Backen kam. Jetzt wo der Spätsommer dem Herbst Platz gemacht hat und all die feinen Gewürze wieder aktuell werden, bin ich aber mit vielen Ideen zurück in meiner Backstube. Los gehts mit einfachen und herrlich wandelbaren Pflaumen Baumnuss Cookies. Vor dem überzeugenden Backresultat habe ich mein Glück erst mit frischen Früchten probiert, was am ersten Tag sehr gut geschmeckt hat, aber ab dem zweiten Tag wurden die Cookies viel zu weich. Mit getrockneten Pflaumen sieht das ganz anders aus, und die grob gehackten Baumnüsse sorgen für den knackigen Kontrast. Zimt schlussendlich passt zu Pflaumen wie Deckel auf Pfanne, und wer kein Zimt-Junkie ist wie ich, ersetzt das Gewürz einfach durch Vanillepulver oder -zucker.



Zutaten für ca. 36 Cookies
  • 100g weiche Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 60g weisser Zucker
  • 0.5 TL Salz
  • 1 Ei
  • 1 TL Zimt
  • 240g Mehl
  • 0.5 TL Natron
  • 1 TL Maisstärke (z. B. Maizena)
  • 100g Baumnüsse, grob gehackt
  • 100g getrocknete Pflaumen, entsteint, grob gehackt


Zubereiten und Backen
  1. Weiche Butter mit braunem, weissem Zucker und Salz cremig rühren.
  2. Ei dazugeben und weiterrühren, bis die Masse heller ist.
  3. Zimt, Mehl, Natron, Maizena und gehackte Baumnüsse in einer separaten Schüssel mischen, dann zusammen mit den grob gehackten Pflaumen zur Teigmasse geben und alles verrühren.
  4. Cookie-Teig etwa 30 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank stellen.
  5. Gut gehäufte Teelöffel von der Cookie-Teigmasse abstechen, zu Kugeln formen und mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, dann etwa fingerdick flach drücken.
  6. Backen: ca. 11 Minuten bei 170°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte.
  7. Cookies herausnehmen, 3-5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und dann auf ein Gitter zum vollständigen Auskühlen legen.


Tipps und Variieren
Diese Cookies bleiben in einer geeigneten Keksdose verpackt problemlos mehrere Tage frisch. Wenn sie dir optisch so zu langweilig sind, kannst du sie zum Beispiel mit geschmolzener Schokoladenglasur besprenkeln, sobald sie vollständig abgekühlt sind. Anstelle der Baumnüsse kannst du natürlich auch andere Nüsse verwenden: Haselnüsse, Mandeln, Pekannüsse... Alle sind geeignet, du musst sie einfach nur grob hacken. Wenn du die Cookies etwas "vollkorniger" machen möchtest, kannst du maximal einen Drittel des Mehls durch feine Haferflocken ersetzen. Keine getrocknete Pflaumen im Haus? Dann kannst du je nach Belieben auch getrocknete Cranberries, Sultaninen oder Aprikosen verwenden.




Dienstag, 14. April 2015

Zitronen Shortbread




"Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach' Limonade daraus" - oder Shortbread :) . Shortbread ist ein Mürbeteiggebäck und stammt ursprünglich aus Schottland. Dort wird es besonders gerne zur Tea Time serviert; es ist nämlich kein saftiger Keks, sondern knusprig-mürbe, darf sogar eingetunkt werden. Und ja, auch dieses Zitronen Shortbread ist ein perfekter zum-Tee-Keks. Das Rezept stammt nicht aus meiner eigenen Feder: ich bin in der Februar-Ausgabe 2015 des Magazins Annemarie Wildeisen's Kochen darauf aufmerksam geworden und fand die Kombination mit Zitrone total ansprechend. Und jetzt, wo die Sonne so herrlich vom Himmel scheint, passen Zitronengebäcke wie die Faust aufs Auge. Ausserdem ist das Rezept so herrlich einfach, gelingt ganz ohne Küchenmaschine oder Mixer, und die Kekse werden einfach in Rechtecke geschnitten. Viel schneller kann man kaum die Backbleche füllen! Wer gerne etwas variiert, der kann die Zitronen auch durch Orangen ersetzen - das stelle ich mir sehr süsslich-fruchtig vor und werde ich bei Gelegenheit ebenfalls noch nachholen. Einmal gebacken und in Dosen verpackt bleiben Shortbread mehrere Wochen frisch. Mehr Argumente zum Nachbacken brauchst du nicht mehr, oder? It's tea time!



Zutaten für ca. 40 Shortbread
  • 400g Mehl
  • 0.5 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Bio-Zitronen, nur abgeriebene Schale
  • 125g Zucker
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 250g kalte Butter
  • 1 Eiweiss, leicht verklopft
  • Zitronenzucker zum Dekorieren:
    - 1 Bio-Zitrone, nur abgeriebene Schale
    - 125g Zucker


Zubereiten und Backen
  1. Alle Zutaten von Mehl bis und mit Vanillezucker in einer Schüssel mischen.
  2. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben und alles mit den Fingern zu einer bröseligen Masse verreiben.
  3. Dann das Eiweiss dazugeben, mit einer Gabel zügig unterrühren und anschliessend alles zu einem Teig zusammenfügen. Teig in Klarsichtfolie wickeln und für 1-2 Stunden kühl stellen.
  4. Um den Zitronenzucker herzustellen abgeriebene Zitronenschale mit Zucker in einem tiefen Teller mischen.
  5. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf wenig Mehl zu einem 1cm dicken Rechteck auswallen. Dann kleine Rechtecke von ungefähr 5cm Länge und 3cm Breite zuschneiden. Tipp: klassisch werden Shortbread auf der Oberfläche mit einer Gabel mehrmals eingestochen. Ich habe zugunsten des Zitronenzucker darauf verzichtet. Und selbstverständlich dürfen Shortbread auch ausgestochen werden - rund, herzförmig etc.
  6. Rechtecke im Zitronenzucker wenden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  7. Backen: ca. 15-18 Minuten bei 180°C, Ofenmitte. Die Shortbread dürfen knusprig sein, sollten aber nicht allzu braun werden.
  8. Shortbread herausnehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.





Mittwoch, 18. März 2015

M & M's Cookies




Mit dem Frühling kehren die bunten Farben zurück - auch in meine Backstube. Also habe ich mich einem Cookie Projekt gewidmet, das schon lange auf meiner Versuchliste stand. Die Idee ist nicht neu; man findet sie über das ganze Internet verstreut in verschiedenen Ausführungen und Sprachen. Genau so wie auch mit anderen Süssigkeiten und Schokoriegel gebacken wird. Vor einigen Monaten habe ich mich mal an einem amerikanischen Milky Way Cookie Rezept versucht. Das Ergebnis war aber nur etwas für hartgesottene Naschkatzen - viel zu süss, es waren kaum mehr als zwei Bissen möglich. Zuckerschock! Aber diese Cookies, die sind gelungen. Und wie! Als ich sie aus dem Ofen nahm staunte mein lieber Göttergatte nicht schlecht und konnte es kaum abwarten, bis sie endlich abgekühlt waren. Damit die Cookies nicht ganz so deftig werden, habe ich sie mit den etwas leichteren Crispy M&M's gebacken. Und diese Kombination von chewy Cookie und knusprigen M&M's ist superlecker. Also - lass Farbe in deine Welt!


Zutaten für ca. 18-20 grosse Cookies
  • 125g weiche Butter
  • 100g weisser Zucker
  • 75g brauner Zucker / Vollrohrzucker
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Beutel Crispy M & M's (blauer Beutel, um die 200g Inhalt)


 Zubereiten und Backen
  1. Weiche Butter mit weissem und braunem Zucker und Vanillepulver einige Minuten cremig rühren.
  2. Ei dazugeben und solange weiterrühren, bis die Masse heller ist.
  3. Mehl und Backpulver mischen und dann zur Masse geben, gut darunterrühren und alles zu einer Teigmasse vermischen. Teig für 20-30 Minuten (oder länger) in den Kühlschrank stellen.
  4. Etwa baumnussgrosse Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und leicht flach drücken. Tipp: ich habe meine Kugeln extra gewogen, sie waren pro Stück 30g schwer. Natürlich kannst du sie auch etwas kleiner machen und dann 1-2 M & M's weniger draufstecken. Wichtig: die Cookies werden während dem Backen zerfliessen. Lasse deshalb genügend Abstand zwischen den Cookies.
  5. Auf jeden Cookie zwölft M & M's stecken (ja, ich habe sie abgezählt :) ). Das sieht im ersten Moment nach etwas viel aus, verteilt sich aber beim Backen optimal auf dem Cookie.
  6. Backen: ca. 12-14 Minuten bei 170°C, Ofenmitte.
  7. Cookies herausnehmen und einige Minuten auf dem Blech ruhen lassen; unmittelbar nach dem Backen sind sie wie alle Cookies noch etwas weich. Danach mit einer Bratschaufel auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen. Tipp: vollständig ausgekühlt in einer Cookie-Dose aufbewahrt halten sich die M & M's Cookies problemlos einige Tage lang frisch.



 


Montag, 19. Januar 2015

knusprige Hafer-Schoko-Cookies




Zu Weihnachten haben wir von meinem Bruder und seiner Familie eine selbstgemachte Backmischung für Cookies geschenkt bekommen. Ein neues Backrezept zum Testen, und ein weiterer Grund zu Backen; gibt es denn ein besseres Geschenk für Food-Blogger?? Eben, und deshalb nutzte ich kürzlich die Gelegenheit das von unseren süssen Nichten hübsch dekorierte Glas zu leeren. Kaum mit dem Zusammenmischen begonnen konnte ich die Cookies auch schon wieder aus dem Ofen nehmen, und der betörende Duft von Schokolade breitete sich in unserer ganzen Wohnung aus. Die Cookies schmecken nicht zu süss und sind wunderbar schokoladig. Beim Reinbeissen knuspern sie herrlich, und nach dem ersten greift man gerne direkt zum zweiten und dritten Stück. Wer heute unter einem Montags-Koller leidet, dem sei dieses Rezept ganz fest ans Herz gelegt. Und wenn du die Backmischung selbst abfüllen und verschenken möchtest, findest du ganz unten ein paar Tipps dazu und eine kostenlose Backanleitung zum Downloaden.



Zutaten für 24-26 Cookies
  • 75g dunkle Schokolade, grob gehackt
  • 75g Milchschokolade, grob gehackt
  • 75g weisser Zucker
  • 75g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Beutelchen Vanillezucker
  • 225g Mehl
  • 100g Haferflocken
  • 150g flüssig geschmolzene Butter
  • 1 Ei


Zubereiten und Backen
  1. Alle Zutaten von Schokolade bis und mit Haferflocken in einer Schüssel mischen.
  2. Flüssig geschmolzene Butter und Ei hinzufügen und alles zu einer
    bröseligen Masse verrühren.
  3. Mit den Händen etwa baumnussgrosse Kugeln formen, mit etwas Abstand
    auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und flach drücken.
  4. Backen: etwa 14-16 Minuten bei 180°C, Ofenmitte.
  5. Cookies herausnehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


Backmischung selbst abfüllen und Backanleitung downloaden
Alle "trockenen" Zutaten - d.h. alles ausser Butter und Ei - können als Backmischung in ein Glas geschichtet werden. Ob Konfitüre-, Einmachglas oder ein anderes Gefäss ist egal. Passend ist, was dir gefällt; das Gefäss sollte sich aber gut verschliessen lassen. Von der Grösse her solltest du auf eine Grösse von 0.8-1 Liter Volumen achten. Beim Schichten arbeitest du dich am besten von den feinsten zu den gröbsten Zutaten vor, d. h. du beginnst mit dem Mehl und schliesst mit der Schokolade ab. Die Backanleitung kannst du entweder klein falten und z. B. in Backpapier eingepackt mit ins Glas legen, oder du befestigst es aussen am Glas. Wenn du froh um eine Vorlage bist, dann klick hier: Word-Dokument für die Backanleitung downloaden. Ich habe eine passende Backanleitung schon für dich vorbereitet, und weil es sich um ein Word-Dokument handelt, kannst du es dann selbst noch anpassen und Farbe, Schriftart und dergleichen ändern. Die Vorschau des Dokuments stimmt übrigens nicht mit dem Originaldokument überein. Lade die Vorlage deshalb runter und speichere sie auf deinem Computer, damit du sie korrekt im Word Programm anschauen und bearbeiten kannst. Sollte der Download nicht klappen darfst du mir eine e-Mail auf barbarasbackstube@gmx.ch schreiben und ich schicke sie dir zu. Viel Spass!