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Donnerstag, 26. April 2018

Pesto Cracker




Zum Apéro vor einem feinen Essen mit Gästen oder vor dem Fernseher wird in unserem Haushalt gerne mal gesnackt. Pommes Chips haben wir zwar eher selten zu Hause, aber Salzbrezel stehen hoch im Kurs. Salziges Gebäck kann man aber auch gut selber machen, und vor allem lassen sich mit einem einfachen Zutatenwechsel immer wieder neue Geschmacksvarianten kreieren. Ganz am Ende dieses Posts schreibe ich dir deshalb ein paar Ideen hin, was du an den Pesto Crackern alles abändern könntest. Wandelbare Rezept sind einfach die besten!

Mit diesem Rezept - obwohl er überhaupt kein Pesto mag - konnte ich auch meinen Mann schnell um den Finger wickeln. Beim Stichwort "Vollkorn" ist er nämlich sofort mit im Boot, weil es sich einfach mit etwas besserem Gewissen snackt. Auch die fein würzige Note hat ihn vollends überzeugt, denn er liebt Rosmarin. Daher musste ich dieses Mal besonders aufpassen, dass ich noch genügend Cracker für schöne Fotos übrig hatte, weil er ständig wieder welche wegfutterte. Nach der Fotosession war dann auch klar, wer die letzten abgegriffen hat 😄 .


Zutaten
  • 200g Vollkornmehl (z. B. Dinkel)
  • 0.5 TL Salz
  • Pfeffer (10 Umdrehungen mit der Pfeffermühle)
  • 1 TL getrockneter Rosmarin, fein zerstossen oder gehackt
  • 50g kalte Butter, in Stücken
  • 50g grünes Pesto
  • 50ml Wasser
  • zum Toppen:
    - 3-4 Prisen Salz (evt. grobkörniges wählen)
    - wenig Öl, am besten Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • zum Servieren:
    - Dippsauce nach Wunsch


Zubereiten und Backen
  1. In einer Schüssel Mehl, Salz, Pfeffer und Rosmarin mischen.
  2. Kalte Butter dazugeben und alles mit den Händen zu einer krümeligen Masse verreiben.
  3. Pesto und Wasser dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig zusammenfügen. In Frischhaltefolie verpacken und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. Teig herausnehmen und auf wenig Mehl 2mm dünn ausrollen. Beliebige Formen ausstechen oder - wenn's schnell gehen muss - mit dem Teigrad in Rechtecke schneiden. Cracker mit wenig Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und wenn möglich nochmals 10 Minuten kühl stellen.
  5. Cracker mit wenig (!) Öl bestreichen und (grobkörnigem) Salz bestreuen.
  6. Backen: ca. 20 Minuten bei 180°C (Umluft), Ofenmitte, bis die Cracker leicht gebräunt und fest sind.
  7. Cracker herausnehmen, auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen. Anschliessend bis zum Gebrauch in einer Keksdose aufbewahren; am besten schmecken die Cracker ab dem zweiten Tag, sie können problemlos 1-2 Wochen (trocken!) aufbewahrt werden. Tipp: Zum Servieren eine Dippsauce dazu reichen, die geschmacklich zur gewählten Würzung passt. Mein Mann isst die Cracker allerdings am liebsten pur, ohne Dipp.


Tipps zum Variieren
Stichwort Mehl: wähle ein Mehl, das dir schmeckt. Vor allem Weizen- und Dinkelvollkornmehl sind sehr geeignet, aber auch Vollkorn-Mehrkornmehle
(= Mehlmischungen) funktionieren gut. Sollen die Cracker nicht so dunkel und körnig werden, kannst du natürlich auch Halbweiss- oder Weissmehle nutzen. Evt. verringert sich dadurch die Wassermenge etwas, also gib' die 50ml Wasser am besten nicht auf ein Mal dazu, sondern Schritt für Schritt.
Beim Würzen kannst du aus dem Vollen schöpfen: getrocknete Kräuter wie Oregano oder Thymian schmecken super, du kannst sie auch mit Rosmarin mischen. Zum oder anstelle von Pfeffer kannst du beispielsweise mit Paprika arbeiten. Auch hier gilt: rein kommt, was dir schmeckt.
Das Pesto darf selbstgemacht oder gekauft sein. Ich habe die Cracker schon mit Fertig-Pesto mit und ohne Käse gemacht, schmeckt beides sehr gut. Zur Abwechslung wählst du rotes Pesto, das Ergebnis ist auch total fein.
Wenn du noch ein paar allerletzte Kalorien sparen möchtest, kannst du die Cracker vor dem Backen auch mit wenig Wasser anstelle von Öl bestreichen und dann leicht salzen. Schön sehen die Cracker übrigens auch aus, wenn du die Oberfläche mit einer Gabel einstichst. Anstelle von (grobkörnigen) Salz kannst du die Cracker nach dem Bestreichen auch mit Sesam, Kümmel oder Kräutern bestreuen. Du magst es gerne käsig? Dann versuch' es mal mit Reibkäse als Topping.





Sonntag, 25. Februar 2018

Schwiegermutterzungen von "Foodwerk"


© www.foodwerk.ch

Den Auftakt für alle Gast-Beiträge in meiner Backstube während meiner Babypause macht heute ein wahres Power-Pärchen, und ich freue mich sehr, dass sie sofort begeistert waren mitzumachen. Caro und Tobi führen gemeinsam den Blog Foodwerk.ch und könnten kompetenter nicht sein. Denn: sie sind beide ausgebildete Köche und bieten mit ihrem Motto "das Leben isst bunt" eine breite Palette von süssen und herzhaften Köstlichkeiten. Von selbstgemachten Dim Sum über feines Federkohl Pesto bis zu süssen Igel Keksen ist alles zu finden und noch viel mehr. Ihre Tochter Liv tritt zudem schon mächtig in die Fussstapfen ihrer Eltern und zeigt gelingsichere Rezepte und kreative DIY in der Rubrik Einfach Liv. Als Gastbeitrag bringen Caro und Tobi heute eine ganz besondere Köstlichkeit mit, die mich erst zum Schmunzeln und dann direkt zum Nachbacken gebracht hat. Schön, seid ihr beiden hier, und herzlichen Dank für euren Gastbeitrag für meine Backstube!


"Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurem kleinen Wunder, liebe Barbara! Mögen Glück und Freude euch stets begleiten, wir wünschen euch Gesundheit für alle Zeiten. Ihr schenkt der Welt ein neues Leben – kann es etwas Schöneres geben? Gutes Kennenlernen und viel gemeinsame Zeit, das möchten wir euch auf euren nun gemeinsamen Weg mitgeben.

Damit Barbara etwas mehr Zeit hat haben wir heute ein Rezept für ihre Backstube mitgebracht. Ein Rezept, das sich optimal dem Familienalltag anpasst. Es gibt Schwiegermutterzungen. Ein, so wie wir finden, sehr familienfreundliches Rezept, sei es in der Zubereitung oder im Verzehr.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und lässt sich durch die jeweils kurzen Arbeitsschritte perfekt in den Familienalltag integrieren. Auch lässt es sich geschmacklich individuell anpassen, so dass es für alle etwas Passendes dabei hat. Da die auszurollende Form nicht exakt sein muss, hilft auch unsere Tochter sehr gerne bei der Zubereitung. In diesem Falle zählt nämlich: individuell ist schön.

So, nun hoffen wir, dass dir unser Gastbeitrag gefällt und grüssen dich ganz herzlich aus dem Foodwerk."


Zutaten für ca. 16 Stück
© www.foodwerk.ch
  • 300g Weissmehl
  • 5g Salz
  • 170g Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 4g frische Hefe
  • zum Bestreichen
    - wenig Olivenöl
    - Gewürze wie Rosmarin, Curry, Kurkuma, Knoblauch etc.



Zubereiten und Backen
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  1. Weissmehl bis und mit Hefe vermischen und zu einem glatten Teig kneten. In einem abgedeckten Behälter an einem warmen Ort ca. zwei Stunden gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
  2. Teig in 16 gleich grosse Teile (je ca. 30g) teilen und für weitere 10 Minuten ruhen lassen.
  3. Mit Hilfe eines Nudelholzes Teile in lange und möglichst dünne Stücke rollen. Tipp: du kannst auch noch mit etwas Ziehen nachhelfen.
  4. Stücke auf zwei bis drei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und mit wenig Olivenöl bestreichen. Nun kannst du den Belag deiner Wahl wählen und darüberstreuen, wie z. B. gehackter Rosmarin, Thymian, Meersalz, Curry, Käse etc.
  5. Backen: ca. 10-13 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte, bis die Schwiegermutterzungen knusprig sind. Dann herausnehmen und noch warm oder ausgekühlt servieren.


© www.foodwerk.ch

Dienstag, 17. Oktober 2017

Schnelle Apéro-Schiffchen




Apéro-Gebäck ist einfach was Feines: der perfekte Auftakt für einen gelungenen Abend mit Gästen, oder ein kulinarischer Wartezeit-Verkürzer auf das sorgfältig geplante Menü. Zwar besteht durchaus die Gefahr, dass man sich bei einem feinen Apéro schon zu fest den Bauch vollschlägt 😄, aber dafür dürfen dann die Portionen der einzelnen folgenden Gerichte gerne etwas kleiner ausfallen. Manchmal trifft man sich auch nur so zum gemütlichen Beisammensein, und bei vorgerückter Stunde meldet sich klammheimlich ein kleines Hüngerlein. Dann ist es ebenfalls Zeit für Apéro!

Heute habe ich eine neue Idee für dich und deine Gäste, die schnell gemacht ist und dir ganz viel Spielraum für eigene Variationen gibt. Ich habe mir mal drei verschiedene Varianten an Apéro-Schiffchen ausgedacht, aber vielleicht sieht dein Wunschbelag total anders aus. Eigentliches Novum ist der schnelle Pizzateig ohne Hefe, den ich als Grundlage verwendet habe. Das Rezept ist spontan an einem Sonntag Abend entstanden, als (vor allem) mich und (aus Solidarität auch) meinen Mann der "Gluscht" auf etwas Warmes, Salziges packte. Und zwar möglichst sofort 😂. Der Teig ist im Nu zusammengeknetet, geht schön auf und wird innen fein brotig und aussen knusprig. Super praktisch! Natürlich könntest du dieses Rezept auch mal für eine Last-Minute-Pizza verwenden.

Für die Apéro-Schiffchen kommt der schnelle Pizzateig jedenfalls gerade recht, und passende Zutaten finden sich eigentlich immer irgendwo im Vorrat: geriebener Käse im Tiefkühlfach, Crème Fraîche im Kühlschrank, Pesto oder Tomatenpüree im Keller, die halbe Peperoni im Gemüsefach... Nutze was du magst, und wenn du rechtzeitig planst kannst du eine ganze Palette auftischen. So macht Apéro besonders viel Spass!


Zutaten für 8 Apéro-Bötchen
  • Schneller Pizzateig ohne Hefe
    - 200g Mehl
    - 1.5 dl Milch
    - 1 EL Olivenöl
    - 0.5 TL Salz
    - 1.5 TL Backpulver
  • pro Pizza-Schiffchen
    - 1 TL Tomatenpüree (oder Tomaten- / Pizzasauce)
    - 2 TL fein gehackter Mozzarella oder Pizza-Käsemix (diesen habe ich immer im Tiefkühler)
    - weiteres nach Wunsch (z. B. Peperoni-, Schinken-, Salamiwürfel etc.)
  • pro Pesto-Schiffchen
    - 1 TL grünes Pesto
    - 2 TL Parmesan oder anderer Reibkäse nach individuellem Geschmack
    - weiteres nach Wunsch (z. B. klein geschnittene Pilze, Zucchetti etc.)
  • pro Flammkuchen-Schiffchen
    - 1 TL Crème Fraîche
    - 1 TL Speckwürfelchen
    - 1 TL fein gehackte (Frühlings-) Zwiebel
    - weiteres nach Wunsch (z. B. klein gehackte frische Feigen, Kräuter, Rucola etc.)
  • zum Bestreichen
    - wenig Olivenöl
    - wenn gewünscht getrocknete Kräuter (z. B. Oregano)


Zubereiten und Backen
  1. Erst den schnellen Pizzateig zubereiten: alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten. Ist der Teig zu klebrig: wenig Mehl hinzufügen. Ist der Teig zu trocken und hält nicht zusammen: wenig Wasser hinzufügen. Teig anschliessend sofort weiterverwenden; der schnelle Pizzateig braucht weder Kühl- noch Ruhezeit!
  2. Teig auf wenig Mehl ca. 2mm dünn ausrollen und 8 Rondellen von ca. 11cm Durchmessern ausstechen. Rondellen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  3. Rondellen nach eigenem Wunsch bestreichen: erst die Sauce (Tomatenpüree, Pesto oder Crème Fraîche) auf der ganzen Rondelle verstreichen, dann die
    Eine ganze Ladung Pizza-Schiffchen 😊
    übrigen Zutaten mehrheitlich mittig darauf verteilen. Rondellen in der Mitte zusammenfalten und etwas andrücken, evt. Teigränder an der überlappenden Stelle mit etwas Wasser "ankleben". Dann die Oberfläche der entstandenen Schiffchen mit wenig Olivenöl bestreichen und, wenn gewünscht, mit getrockeneten Kräutern bestreuen.
  4. Backen: ca. 10 Minuten bei 220°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte, bis die Schiffchen schön gebräunt sind.
  5. Bötchen herausnehmen und sofort servieren.


Apéro-Gebäck auf Vorrat
Die Apéro-Schiffchen lassen sich mit jedem Belag problemlos einfrieren. Lege sie dazu erst auf ein Blech oder Brett, schütze sie gut mit gefrierfester Folie und friere sie durch. Nach einigen Stunden kannst du sie dann zusammen in einen Gefrierbeutel packen und einige Wochen aufbewahren. Wenn du spontan Apéro-Gebäck brauchst legst du die gefrorenen Schiffchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech und bäckst sie wie oben beschrieben, die Backzeit verlängert sich um 4-5 Minuten.



Donnerstag, 24. August 2017

Zucchetti Käse Zopf




Sie hält immer noch an, die Zucchetti-Flut, und daher kann man meiner Meinung nach einfach nie genug Rezepte mit Zucchetti haben. Nachdem es schon viele süsse Ideen gibt mit dem feinen Kürbisgewächs, habe ich dir heute eine herzhafte Variante. Auf die Idee kam ich, weil es mich kürzlich nach Russenzopf "gluschtete" - du kennst den fein-feuchten Hefezopf mit Haselnussfüllung bestimmt - aber irgendwie passt der einfach nicht so in den Sommer. Daher dachte ich mir, was süss geht, funktioniert herzhaft bestimmt auch. Und mhm, das Ergebnis war wirklich lecker, vor allem wenn der Zopf noch heiss oder warm ist 💗.

Ich finde der Zucchetti-Käse-Zopf macht sich auch optisch toll, etwa bei einer Grillparty, bei einem ausgiebigen Apéro oder als Beilage zum Salatteller. Du kannst mit eigenen Gewürz- und Kräuterideen eine ganz eigene Note reinzaubern, und wenn du anstelle des milden Gouda einen rezenten Käse wählst, bekommt er noch mehr Rasse. Natürlich kannst du aber auch einen anderen "milden" Käse, wie etwa Mozzarella verwenden. Du entscheidest, was dir am besten schmeckt, und vielleicht beginnst du sogar mit anderem Gemüse zu experimentieren. Die Kürbissaison steht ja schon vor der Tür...



Zutaten für eine Kastenform von 25cm Länge
  • für den Hefeteig
    - 300g Dinkelmehl mit Schrot (z. B. Halbweissmehl mit 25% Schrot,
       alternativ 150g helles Dinkel- oder Weissmehl und 150g Vollkorn-Dinkel-
       oder Weizenmehl).
    - 1 TL Salz
    - 1/4 Würfel frische Hefe
    - 1 TL Honig
    - 1.5dl handwarmes Wasser
    - 1 EL Joghurt Nature
    - 90g Zucchetti, gewaschen, an der Röstiraffel gerieben und leicht ausgedrückt
  • für die Knoblauchbutter, zum Bestreichen (kann auch weggelassen werden)
    - 40g sehr weiche Butter
    - 1 bis max. 2 Knoblauchzehen, je nach Geschmack, gepresst
    - Salz und Pfeffer
  • für die Füllung
    - 100g Zucchetti, gewaschen, an der Röstiraffel gerieben und leicht ausgedrückt
    - 100g Gouda, an der Röstiraffel gerieben (nach Wunsch anderer Käse)
    - frische oder getrocknete Kräuter nach Wunsch, z. B. Thymian



Zubereiten und Backen
  1. Als erstes den Hefeteig zubereiten. Dazu Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Honig und Hefe im handwarmen Wasser auflösen und dann zusammen mit dem Joghurt und der geriebenen Zucchetti zum Mehl geben. Alles zu einem gut formbaren, aber leicht klebrigen Teig verkneten, dann zugedeckt ca. 1 Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen. Tipp: erscheint dir der Teig zu klebrig, gibst du einfach löffelweise etwas Mehl dazu und knetest solange weiter, bis der Teig formbar wird.
  2. In der Zwischenzeit die Knoblauchbutter herstellen. Dazu alle Zutaten gründlich vermischen und abschmecken nicht vergessen, damit sie deinem Gusto auch entspricht. Tipp: Knoblauchbutter kann man auch fixfertig im Laden kaufen. Anstelle von Knoblauchbutter könntest du auch Kräuterbutter verwenden wenn du das lieber hast. Und wenn du beides nicht magst, kannst du auch aufs Bestreichen verzichten, gibst aber bei der Teigzubereitung 0.5 TL mehr Salz dazu, sonst wird das Ergebnis etwas fade. Ausser dein Käse ist wirklich rezent; dann braucht es kein zusätzliches Salz.
  3. Kastenform mit Butter ausreiben und Mehl bestäuben, oder vollständig mit Backpapier auslegen.
  4. Teig aus der Schüssel nehmen und auf etwas Mehl zu einem Rechteck ausrollen. Mein Rechteck war ca. 40x30cm gross.
  5. Die Knoblauch- oder Kräuterbutter - wenn nicht weich genug - schmelzen und die ganze Teigfläche damit bestreichen. Dann erst die Zucchettiraspel, anschliessend ca. 80g vom geriebenen Käse und zum Schluss nach Wunsch die Kräuter über den Teig verteilen, dabei an der einen langen Kante einen Rand von etwa 2cm frei lassen.
  6. Nun den ganzen Teig längs zur frei gelassenen Kante satt aufrollen, die Enden evt. einfalten. Die entstandene Teigrolle wird jetzt der Länge nach halbiert, aber am einen Ende nicht ganz durchgeschnitten, so dass beide Stränge noch zusammenhalten. Nun die beiden entstandenen Teighälften übereinanderflechten und alles sorgfältig in die Kastenform transportieren. Tipp: das Flechten mit offenen Teigsträngen ist immer etwas knifflig, auch weil etwas Füllung rauspurzeln kann, aber hier brauchst du nicht lange herumzudoktern. Auch wenn beim Transportieren etwas schief geht: einfach gut zusammenschieben, und das Ergebnis kommt dann schon gut 😉. 
  7. Übrigen geriebenen Käse über den Zopf streuen und alles nochmals 20 Minuten ruhen lassen. 
  8. Backen: ca. 35 Minuten bei 220°C (Ober- und Unterhitze), untere Ofenhälfte, bis die Oberfläche schön gebräunt ist.
  9. Zopf herausnehmen und 10 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und noch heiss/warm oder später ausgekühlt geniessen.



 

Sonntag, 30. Juli 2017

Ricotta Spinat Hefewirbel




Wenn es um süsses Backen geht gibt es ganz viele Powerpärchen, mit denen man kaum etwas verkehrt machen kann: Apfel und Zimt, Heidelbeere und Vanille, Orange und Zartbitterschokolade... Doch auch in der herzhaften Küche gibt es ganz viele Zutaten, die herrlich harmonieren. Und so eine tolle Geschmackskombi ist für mich Spinat und Ricotta. Daraus lässt sich zum Beispiel eine tolle Sauce zu Spaghetti zaubern, und Tortellini oder Ravioli mit solch feiner Füllung schmecken auch immer grossartig. Zeit also, diese feine und saftige Kombination in ein Gebäck zu verwandeln. Und weil Hefewirbel einfach zauberhaft aussehen, stelle ich dir heute eine neue Idee zum Apéro, für den Grillabend, als Beilage für den Salat oder für den "wenn immer dir danach ist"-Moment vor.

Der Hefeteig ist im Grunde ein gewöhnlicher Pizzateig. Wenn es also mal schnell gehen muss, könntest du auch einen fixfertigen Pizzateig aus dem Kühlregal verwenden (wahrscheinlich sollten ca. 300g reichen). Anstelle des Tiefkühlspinats kannst du in der Saison auch frischen Spinat verwenden. Achte einfach darauf, dass er gut zusammenfällt, und je nach Beschaffenheit kannst du vor dem Mischen mit Ricotta kurz mit dem Stabmixer durchgehen. So lässt sich die Masse auch sicher gut streichen. Wenn du dir noch etwas mehr Knack wünschst, könntest du ein paar Pinienkerne auf die Füllung geben; für Fleischtiger wird's mit Speckwürfeln besonders deftig. Mhm, und wenn der Hefewirbel dann frisch gebacken zum Ofen rauskommt und du ihn anschneidest - aussen knusprig und innen fluffig-brotig - dann ist ganz klar Essenszeit. Ich musste mich ganz schön beherrschen, dass ich nicht ins erste geschnittene Stück reinbeisse bevor die Fotos im Kasten waren 😀 .


Zutaten für eine Springform von ca. 18cm Durchmesser
Für eine Springform von 24cm Durchmesser Zutaten verdoppeln, zweite Backzeit verlängert sich evt. um 5-10 Minuten.
  • Hefeteig
    - 250g Mehl (ich habe Urdinkelmehl mit 20% Schrotanteil gewählt)
    - 0.5 TL Salz
    - 1/2 Beutelchen Trockenhefe
    - ca. 1.5dl handwarmes Wasser
    - 1 EL Olivenöl
  • Füllung
    - 1 EL Olivenöl
    - 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
    - 0.5-1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
    - 250g Tiefkühl-Spinat gehackt, aufgetaut, ausgedrückt
    - 120g Ricotta
    - 1 TL Salz
    - etwas Pfeffer und wenig Muskatnuss-Pulver
    - 30-50g Parmesan oder anderer Reibkäse nach Wunsch


Zubereiten und Backen
  1. Hefeteig zubereiten: Mehl, Salz und Trockenhefe in einer Schüssel mischen und eine Mulde formen. Handwarmes Wasser und Olivenöl dazugeben und einige Minuten zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Tipp: sollte der Teig zu klebrig sein, kannst du esslöffelweise mehr Mehl darunterkneten. Ist er zu trocken, gibst du esslöffelweise Wasser dazu. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 1 Stunde auf das Doppelte aufgehen lassen.
  2. Füllung zubereiten: In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Gehackte Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Temperatur dünsten, dann den Spinat dazugeben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Pfanne von der Platte ziehen und Ricotta unter den Spinat mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, abschmecken.
  3. Springform mit Butter ausreiben und Mehl bestäuben, oder ganz mit Backpapier auslegen.
  4. Hefewirbel formen: Hefeteig auf wenig Mehl zu einem Rechteck ausrollen, ca. 5mm dünn. Die Füllung auf dem ganzen Rechteck gleichmässig verstreichen und dann den Parmesan / Reibkäse darüber streuen. Nun das Rechteck der Länge nach in ca. 4-5cm breite Streifen schneiden, und diese Streifen dann halbieren oder dritteln, so dass viele kurze 4-5cm breite Streifen entstehen. Jetzt einen ersten Streifen vorsichtig zur Schnecke aufrollen und in die Mitte der vorbereiteten Springform setzen. Dann nacheinander vorsichtig die anderen Streifen hochnehmen und rund um die kleine mittlere Schnecke anlegen, bis die ganze Form gefüllt ist. Tipp: diese Arbeit ist etwas knifflig, denn der mit Füllung bestrichene Teig wird weich und zieht sich beim Aufheben in die Länge. Aber nicht verzweifeln: forme mutig weiter und fülle deine Springform. Auch wenn das Ergebnis ungebacken nicht so schön aussieht, wird das Ergebnis toll und superlecker. Hefewirbel nach dem fertig-Formen nochmals etwa 20-30 Minuten gehen lassen.
  5. Backen: 25 Minuten bei 200°C (Ober- und Unterhitze), dann den Hefewirbel mit Alufolie abdecken, den Ofen auf 180°C zurückstellen und 20 Minuten fertig backen, bis er goldbraun ist.
  6. Hefewirbel aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten in der Springform abkühlen lassen, dann die Springform vorsichtig lösen und den Hefewirbel noch warm/heiss servieren oder abkühlen lassen.




Donnerstag, 22. Juni 2017

luftige Apéro Bällchen




Wenn sich mal wieder liebe Gäste angemeldet haben und du nach neuen Fingerfood-Ideen suchst, dann habe ich heute etwas ganz Spannendes für dich. Diese Apéro Bällchen sind einem spontanen Backversuch entsprungen, und ich habe gar nicht damit gerechnet, dass ich so begeistert sein werde. Aber tatsächlich sind diese kleinen Dinger so luftig und fein, dass ich gleich eine zweite Portion gebacken und eingefroren habe. Man weiss ja nie, wenn kurzfristig Besuch vor der Türe steht.

Das Rezept eignet sich aber auch frisch zubereitet total als Last-Minute-Idee. Denn die Bällchen sind superschnell gemacht, und irgendwelche geeigneten Zutaten hat man in der Regel immer zu Hause. Geriebener Käse zum Beispiel liegt bei uns immer im Tiefkühler - frisch haben wir in unserem 2-Personen-Haushalt einfach einen zu geringen Gebrauch, zumal wir keine grossen Käse-Tiger sind. Man muss den geriebenen Käse nicht mal auftauen lassen: einfach direkt gefroren ins Rezept kneten. Den Anteil Trutenbrust-Aufschnitt kannst du nach Bedarf auch durch andere Zutaten austauschen. So geht z. B. auch fein gehackter Hinter-, Vorder- oder Rohschinken, Lyoner oder Speck, oder - wenn's vegetarisch sein soll - eignen sich fein gehackte getrocknete Tomaten und/oder Oliven usw. Im Grunde sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt: probiere das Rezept mit verschiedenen Käsesorten aus, füge feine Kräuter hinzu, knete geröstete Zwiebeln in die Teigmasse... egal ob zum Abendessen drinnen oder zum Grillfest unter freien Himmel, hier greift bestimmt jeder gerne zu!

Für die nächsten drei Wochen verabschiede ich mich in eine kurze Sommerpause. Wir lesen uns ab Mitte Juli wieder, und bis dahin hoffe ich, dass du in meinen über 200 abgespeicherten Rezepten fündig wirst wenn du nach einer feinen Backidee suchst. Ich wünsche dir von Herzen wunderschöne Sommerwochen 💗 !


Zutaten für ca. 20 Stück
  • 200g Mehl
  • 0.5 TL Backpulver
  • 0.5 TL Salz
  • 160g Magerquark
  • 2 EL Milch
  • 1 EL Olivenöl
  • 100g geriebener Käse (z. B. Pizza-Mix von Coop, sehr mildes Aroma 😊)
  • 80g Trutenbrust-Aufschnitt, fein gehackt


Zubereiten und Backen
  1. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen.
  2. Magerquark, Milch und Olivenöl dazugeben und gut miteinander verkneten.
  3. Geriebenen Käse und fein gehackte Trutenbrust dazugeben ebenfalls darunterkneten und salopp zu einem glatten Teig zusammenfügen.
  4. Aus dem Teig 20 Bällchen formen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Anhaltspunkt zur Grösse: meine Bällchen waren je ca. 28-30g schwer.
  5. Backen: ca. 20 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte, bis die Bällchen goldbraun sind.
  6. Bällchen herausnehmen und noch heiss/warm servieren und geniessen.

Tipps zum Einfrieren und Servieren
Wie du oben vielleicht gelesen hast, habe ich nach dem ersten Blech mit 20 Apéro Bällchen gleich noch eine zweite Ladung auf Vorrat fabriziert. Die Bällchen habe ich fixfertig gebacken, sie vollständig auskühlen lassen und dann in einen Gefrierbeutel gesteckt und eingefroren. Aufbacken geht dann folgendermassen: gewünschte Anzahl Bällchen herausnehmen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10 Minuten antauen lassen. Dann in den auf 180°C vorgeheizten Ofen schieben und 8-10 Minuten aufbacken - fertig. Frisch waren sie vielleicht EIN BISSCHEN luftiger, aber auch aufgebacken haben sie mich völlig überzeugt. Ungebacken habe ich sie bisher noch nie eingefroren. Grundsätzlich geht das bei Apéro Gebäck ja sehr gut, aber da hier ein relativ grosser Anteil Magerquark drinsteckt, habe ich mich für das nachträgliche Einfrieren entschieden. Wenn du jedoch das Experiment wagen möchtest: go for it (und gib' mir gerne Bescheid wenn du magst).

Die Apéro Bällchen schmecken uns pur am besten, mein Mann (vor allem) und ich (tendenziell auch) sind keine grossen Saucen- und Dipp-Fans. Wenn das bei dir genau andersherum ist, dann könntest du auch etwas zum "Tünklen" dazu servieren. Je nach Zutaten vielleicht einen Crème Fraîche-Dipp, eine feine Tomatensalsa, oder eine Sweet & Sour Sauce? Dein Geschmack entscheidet. Und übrigens: superlecker sind die ofenheissen oder -warmen Bällchen auch zum Salatteller. Ach ja, und damit es beim Apéro Gebäck bleibt und dein Hauptgang nicht wegen schon zu vollem Magen verschmäht wird: pro Gast reichen meines Erachtens maximal 3-4 Stück. Dies ist allerdings nur ein Anhaltspunkt und abhängig vom Hunger und Appetit deiner Gäste 😄.




Donnerstag, 12. Januar 2017

Pouletbällchen aus dem Ofen




Nach zwei Wochen im neuen Jahr stelle ich dir heute die entscheidende Gewissensfrage: wie steht es um deine guten Vorsätze? Machst du wirklich mehr Sport? Bleibst du eisern Nichtraucher? Purzeln schon die ersten Kilos? Ich selbst habe mir dieses Jahr keine solchen Ziele gesetzt. Gesunde Ernährung ist mir natürlich dennoch wichtig, aber eben nicht nur zum Jahreswechsel sondern im ganz normalen Alltag. Im letzten Jahr habe ich mehrere Kilos - erstaunlicherweise tatsächlich mit Leichtigkeit - abgespeckt, indem ich meine Kohlenhydrat-Zufuhr überdenkt habe. Ja, das ist auch mit einem Backhobby zu vereinbaren, ja, seither halte ich mein neues Gewicht, und ja, ich war und bin noch immer total unsportlich und stehe dazu 😊.

Heute stelle ich dir ein Rezept vor, das während meiner Low-Carb-Phase entstanden ist und ich auch heute noch regelmässig backe. Zum Beispiel als perfekter Fingerfood wenn Gäste da sind; es muss ja nicht immer Blätterteiggebäck sein. Die Bällchen lassen sich mit Sauce und Beilage auch einfach zu einem vollständigen Menü verwandeln. Und ihre Zubereitung ist so einfach, dass so gut wie nichts schief gehen kann - wenn man denn lesen und den Ofen bedienen kann 😄 . Matchentscheidend ist aber folgendes: die Bällchen sind superlecker!


Zutaten für ca. 17 Pouletbällchen
  • 300g Poulet-Hackfleisch (gibt's in grösseren Coop- und Migros-Filialen)
  • 1 EL Tomatenpüree
  • 30g Reibkäse, frisch gerieben oder fixfertig (ich habe immer diesen auf Vorrat und verwende ihn direkt aus dem Tiefkühler)
  • 1/2 Zwiebel, fein gehackt (nach Belieben mehr oder weniger)
  • 2 TL getrocknete Kräuter, z. B. Oregano, Basilikum, Lieblings-Kräutermix oder ähnliches
  • 1 gestrichener TL Salz
  • Pfeffer nach Belieben, auch Paprika passt hervorragend


Zubereiten und Backen
  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Tipp: mit rohem Pouletfleisch soll man hygienisch umgehen. Weil das Kneten von Hand am besten durchmischt, ich aber nicht mit blossen Händen arbeiten möchte, verwende ich jeweils dünne Einweg-Gummihandschuhe. Auch das anschliessende Formen geht damit total flott. Alternativ kannst du aber auch alles mit einer Gabel gründlich mischen und mit Hilfe von 2 Esslöffen Nocken anstelle von Bällchen formen.
  2. Aus der Hackfleischmasse Bällchen von etwa 20g formen und mit etwas Abstand (mind. ein Finger breit) auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Tipp: du kannst die Bällchen auch etwas kleiner, ca. 15g schwer formen, sie haben dann 2-3 Minuten weniger lang im Ofen.
  3. Backen: 25 Minuten bei 180°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Hinweis: je nach Reibkäse den du wählst können die Bällchen beim Backen etwas "Auslaufen" und ein kleines Käseringlein bekommen, was den Genuss aber überhaupt nicht schmälert.
  4. Bällchen herausnehmen und mit Dipp-Sauce nach Wunsch servieren. Tipp: ich mag am liebsten eine einfache Tomatensauce dazu, aber auch ein Kräuterquark, eine Curry- oder Sweet&Sour-Sauce passt sehr gut.


Vorbereitung ist alles
Wenn ich Pouletbällchen zubereite mache ich meistens mindestens die doppelte Portion. Die Bällchen können nämlich eingefroren werden: einfach nebeneinander auf eine gefrierfeste Platte legen, zudecken und einfrieren. Sobald sie gefroren sind, kannst du sie alle zusammen in einen Gefrierbeutel geben, aus dem du bei Bedarf so viele Bällchen entnimmst, wie du gerade magst. Zum Zubereiten legst du sie direkt gefroren auf ein mit Backpapier belegtes Blech, schiebst es in den kalten Ofen (Mitte) und stellst dann 180°C ein. Die gesamte Backzeit beträgt ca. 28-30 Minuten.
Wenn du alle Pouletbällchen gebacken hast (frisch oder gefroren) und etwas übrig bleibt, kannst du sie sowohl in der Pfanne als auch in der Mikrowelle prima auf-
wärmen. Am besten mischst du sie dafür mit deiner Lieblingssauce, damit sie nicht 
trocken werden. Serviert mit Reis, Nudeln oder anderer Beilage eine leckere Mahlzeit!


Keine Lust auf Poulet?
Natürlich kannst du auch anderes Hackfleisch für die Bällchen nutzen: Rind, Schwein oder gemischt - alles funktioniert. Für weitere Geschmacksvariationen kannst du unterschiedliche Kräuter nutzen, noch eine Knoblauchzehe dazupressen, oder das Tomatenpüree durch Senf ersetzen. Wenn du die Bällchen mit Senf zubereitest empfehle ich dir aber keine Tomatensauce dazu zu servieren, sondern z. B. Honey Mustard (Honig-Senf) zum Dippen oder eine cremige Bratensauce für ein vollständiges, allerdings dann nicht ganz so leichtes Menü.