Mittwoch, 1. Februar 2017

Haferflocken Kürbisbrötchen (ohne Kerne)




Wir müssen uns sputen: noch etwa einen Monat gibt es leuchtende Kürbisse im Laden zu kaufen, dann neigt sich die Saison so langsam aber sicher dem Ende zu. Ich hatte die vergangenen Monate so einen Kürbis-Verschleiss wie noch nie zuvor und habe vor allem Muskat-, Hokkaido- und Butternutkürbis in allen Varianten genossen: von der Suppe über gebackenen und/oder gefüllten Kürbis bis - na klar - zu diesen Brötchen. Die machen sich besonders gut beim Sonntags-Brunch, oder an welchem Tag es dich auch immer nach leckeren, gesunden und frisch gebackenen Brötchen gelüstet.

Da mein Mann nicht so gerne Kürbiskerne mag, auch wenn sie für Männer ja besonders gesund wären..., habe ich die Brötchen extra ohne Kerne gebacken. Wenn du aber die aromatischen Kerne gerne magst, kannst du sie natürlich mitbacken (siehe Tipp ganz am Ende dieses Posts). Speziell an diesem Brötchenrezept sind die Haferflocken, die fein gecuttert einen besonders guten Geschmack und zusammen mit dem Kürbisfleisch eine schön zart-feuchte Krume ergeben. Und seit ich den ultimativen Auffrisch-Trick gefunden habe (klick mal zum Randen-Brötchen-Rezept und schau' dir dort meinen Aufback-Tipp an), spielt es überhaupt keine Rolle mehr wann ich frische Brötchen backe: auf den Tisch kommen sie immer knusprig und leicht warm.


Zutaten für 8-10 Brötchen
  • 100g Vollkorn-Haferflocken
  • 250g helles Dinkelmehl oder Weissmehl
  • 1 TL Salz
  • 1/4 Würfel frische Hefe (ca. 10g)
  • 1.5dl handwarmes Wasser
  • 1 EL Joghurt Nature
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 100g Kürbis (z. B. Hokkaido oder Butternut), an der Bircherraffel gerieben. Tipp: wenn du Muskatkürbis verwendest, solltest du die geriebene Masse etwas ausdrücken, da diese Kürbissorte deutlich mehr Wasser enthält.
  • zum Bestreuen:
    - 1-2 EL Vollkorn-Haferflocken


Zubereiten und Backen
  1. Als erstes die Haferflocken im Cutter / Food Processor fein cuttern / mahlen. Dann mit dem Dinkel- oder Weissmehl und dem Salz in einer Schüssel mischen.
  2. Hefe in das handwarme (nicht wärmer, weil sonst die Hefe zerstört wird) Wasser bröckeln und auflösen, dann mit allen restlichen Zutaten zur Mehlmischung geben und alles zu einem Teig verkneten. Tipp: dieser Teig bleibt durch das Kürbisfleisch etwas klebrig, sollte aber dennoch formbar sein. Wenn du das Gefühl hast, dass der Teig deutlich zu feucht ist und sich nicht formen lässt, kannst du noch 1-2 EL mehr Mehl dazugeben.
  3. Teig ca. 90 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, aufziehen (wie das geht liest und siehst du bei meinem Randenbrötchen-Rezept) und dann nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  4. Ofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und ein backofenfestes Töpfchen mit Wasser reinstellen. Tipp: wenn dein Ofen eine "Feuchtigkeit im Ofen halten"-Funktion hat, ist jetzt die Gelegenheit, diese zu aktivieren.
  5. Tischoberfläche evt. mit wenig Mehl bestäuben, den Teig darauf legen und in 8-10 gleich grosse Portionen teilen, nach Wunsch rund oder eckig formen. Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Wasser bestreichen und Haferflocken bestreuen, dann mit einem guten Messer ca. 1cm tief einschneiden.
  6. Jetzt die Brötchen ohne weiteres Gehenlassen in den Ofen schieben und den Ofen sofort auf 200°C zurückstellen.
  7. Backen: ca. 20 Minuten, Ofenmitte. Die Brötchen bräunen nicht wirklich. Du erkennst aber den optimalen Garpunkt wenn es leicht hohl klingt, wenn du auf den Brötchenboden klopfst.
  8. Brötchen rausnehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


Du magst gerne KürbisKERNbrötchen backen?
Dann kannst du problemlos 50g gehackte Kürbiskerne mit den übrigen Zutaten in den Teig kneten, und die fertig geformten und mit Wasser bestrichenen Brötchen mit Kürbiskernen anstelle von Haferflocken bestreuen. Ich empfehle dir aber die Mehlmischung etwas anzupassen: anstelle der oben genannten Haferflocken und Mehl nimmst du 150g (Dinkel-)Vollkornmehl und 150g helles Dinkel- oder Weissmehl.





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