Samstag, 19. April 2014

Erbsen-Schinken-Gipfeli




Schinken-Gipfeli gehören zu den Klassikern unter den Apéro Häppchen. Sie passen praktisch immer, sind schön luftig und glänzen mit milder oder pikanter Füllung, je nach Würzung. Etwas aufgepeppt eignen sie sich aber auch zur Vorspeise, zum Beispiel als besonderes Salat Topping oder zur feinen Suppe. Wenn es um gefüllte Kleinigkeiten geht, backe ich sehr gerne Täschchen (z. B. Kürbis-Mozzarella-Täschli). Sie sind besonders einfach zu falten und laufen weniger aus beim Backen. Trotzdem habe ich mich für einmal an die traditionelle Gipfeli-Form gehalten und mich prompt über die offenen Enden geärgert :) . Das Beruhigende daran? Auch wenn die Gipfeli roh auf dem Blech liegend noch nicht besonders schön ausschauen, so werden sie goldbraun gebacken wunderbar. Und als Willkommens-Snack, zum Beispiel für eure Gäste zum anstehenden Osterfest, sind die Erbsen-Schinken-Gipfeli perfekt geeignet. Sie lassen sich super vorbereiten und schmecken praktisch allen.



Zutaten für 8 grosse Erbsen-Schinken-Gipfeli
  • 1 rund ausgewallter Blätterteig (ca. 32cm Durchmesser)
  • 50g tiefgekühlte Erbsen
  • 80g Schinken, klein gewürfelt
  • 60g Creme Fraîche (alternativ: Frischkäse, nature oder mit Kräutern)
  • 1 TL Senf
  • 1 Ei, in Eiweiss und Eigelb getrennt
  • Salz, Pfeffer, andere Gewürze nach Belieben


Zubereiten und Backen
  1. Den Blätterteig ausrollen und sternförmig in 8 etwa gleichmässige Dreiecke schneiden. Tipp: Blätterteig immer möglichst kalt verarbeiten. Sobald er warm wird, beginnt er klebrig zu werden.
  2. Erbsen, Schinkenwürfelchen, Creme Fraîche und Senf in einer Schüssel verrühren, würzen.
  3. Auf den breitesten Teil der Teig-Dreiecke je etwa 1,5-2 KL Füllung geben, dabei aber rundherum mindestens 1cm Rand frei lassen.
  4. Ränder mit Eiweiss bestreichen und Blätter zu Gipfeli aufrollen. Dabei darauf achten, dass die Gipfeli möglichst dicht sind. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  5. Eigelb verquirlen und Gipfeli damit bestreichen.
  6. Backen: ca. 15-18 Minuten bei 200°C, Ofenmitte. Die Gipfeli sollen goldbraun sein. Tipp: wenn beim Backen etwas Flüssigkeit von der Füllung ausläuft, ist das nicht weiter schlimm. Allerdings brennt die Flüssigkeit auf dem Backpapier an. Sobald die Gipfeli aus dem Ofen kommen, sollte man sie deshalb vorsichtig mit einer Bratschaufel auf ein Gitter transportieren, wo sie etwas abkühlen können. Am liebsten mag ich persönlich die Erbsen-Schinken-Gipfeli lauwarm serviert, selbstverständlich sind sie aber auch kalt fein.


Tipps
Die Gipfeli haben so hergestellt eine schöne Grösse und bedürfen etwa 3-4 Bissen. Ich benötigte für eine ganz kleine Tischgesellschaft dieses Mal nur vier Stück, habe aber im Vorfeld trotzdem die normale Menge hergestellt. Die Gipfeli lassen sich nämlich hervorragend tiefkühlen und aufbewahren. Dazu friert man die fertigen aber noch nicht mit Eigelb bestrichenen Gipfeli erst mit Folie abgedeckt auf einer Platte liegend einzeln ein. Wenn sie schön fest sind, kann man sie zusammen in einen Gefrierbeutel geben und bis zur nächsten Gelegenheit aufbewahren. Die Gipfeli müssen vor dem Backen nicht aufgetaut werden. Man gibt sie direkt gefroren aufs Blech und streicht sie dann mit Eigelb ein (zur Not tut es auch ein ganzes Ei, verquirlt, evt. mit einem Schuss Milch oder Rahm gemischt, Gipfeli doppelt einstreichen). Die Backzeit verlängert sich um etwa 5 Minuten, also gut im Auge behalten! Wer die Gipfeli kleiner mag, schneidet einfach kleinere Dreiecke aus dem Blätterteig und gibt etwas weniger Füllung auf die einzelnen Blätter. Die Backzeit kann sich entsprechend etwas verkürzen.







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