Mittwoch, 11. Oktober 2017

Amaranth Kürbis Cookies




Endlich mal wieder ein ganz neues Cookie Rezept aus meiner Backstube! Ich mag ja meine amerikanisch angehauchten Basisrezepte sehr, aber zwischendurch muss es einfach ein neues Aroma, eine neue Konstistenz oder gleich beides sein. Vor kurzem habe ich mich in der Migros App für ein Testpaket von Alnatura "beworben" und bekam prompt ein Päckli mit drei kostenlosen Produkten zugeschickt. Mit Dinkellocken und Belugalinsen habe ich gekocht, und den gepufften Amaranth haben wir schon gekannt - mein Mann fügt ihn häufig seinem morgendlichen Müesli hinzu. Das Pseudogetreide ist glutenfrei, eiweissreich und besonders gut bekömmlich. Und in Verbindung mit etwas Vollkornmehl lassen sich damit richtig feine Cookies backen, die das Gewissen nicht ganz so schwer belasten 😉 . Braucht es noch mehr Argumente?

Diese "Soft-Cookies" sind saftig-zart und innen weich. Ich würde ihre Konsistenz irgendwo in der Mitte zwischen Cookie und Muffin ansiedeln, was meinen Mann und mich sehr begeistert hat. Deshalb werde ich sicher weiter an dieser Art Cookies tüfteln und ausprobieren, was sich sonst noch alles verbacken lässt. Bis dahin wünsche ich dir mit diesen kleinen Leckerbissen ganz viel Genuss und ganz ehrlich: der Teig ist so ultraeinfach und -schnell gemacht, da gibt es wahrlich keine Ausreden mehr. Wie du aus dem Cookie-Rezept deine ganz eigene Variation backen kannst, erfährst du zudem ganz am Ende dieses Posts.


Zutaten für 10 grosse Cookies (gebacken ca. 8cm Durchmesser)
  • 50g Amaranth gepufft (gibt es sowohl im Coop wie auch in der Migros, ich habe Alnatura aus der Migros verwendet)
  • 90g Vollkornmehl; natürlich funktioniert auch helles Mehl 😊
  • 10g Maisstärke (z. B. Maizena)
  • 1.5 TL Backpulver
  • 1 TL Zimtpulver
    Anstelle von Zimtpulver kannst du auch dein Lieblings-Kürbisgewürz nehmen, oder Zimt- und Ingwerpulver im Verhältnis 3:1 mischen und eine
    Prise Muskatnuss dazugeben. Wenn du Zimt überhaupt nicht ausstehen
    kannst, dann lässt du ihn einfach weg, könntest dafür ca. 20g mehr Zucker
    hinzugeben für ein intensiveres Aroma.
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Vanillepulver oder ausgekratztes Mark von 1 Vanilleschote
  • 100g Zucker
  • 50g flüssige Butter
  • 1 Ei
  • 100g Kürbisfleisch (z. B. Butternut oder Hokkaido), an der Bircherraffel gerieben
  • zur Deko:
    - wenig Zartbitterschokolade oder dunkle Schokoglasur



Zubereiten und Backen
  1. Alle Zutaten von Amaranth bis und mit Zucker in einer Schüssel gut vermischen.
  2. Butter, Ei und Kürbisfleisch dazugeben und alles gründlich mixen.
  3. Teigmischung für 30-60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Tipp: dieser Cookieteig wird trotz Kühlung nicht fest, also nicht erschrecken!
  4. Von der Teigmischung jeweils einen gehäuften Esslöffel entnehmen und mit einem Teelöffel als runde "Häufchen" auf ein mit Backpapier belegtes Blech schaben. Dabei genügend Abstand einberechnen, da die Cookies beim Backen sonst ineinanderlaufen würden.
  5. Backen: ca. 16-18 Minuten bei 160°C (Ober- und Unterhitze), Ofenmitte. Die Cookies sind durch, wenn sich ihr Rand leicht bräunt und du sie mit einer Bratschaufel problemlos anheben kannst um ihren Boden zu überprüfen, der natürlich nicht zu dunkel werden soll.
  6. Cookies herausnehmen, vorsichtig auf ein Gitter transportieren und vollständig auskühlen lassen.
  7. Zur Deko die Zartbitterschokolade oder Schokoglasur schmelzen und über die Cookies sprenkeln.



"Bake your own cookie" - varrieren und abwechseln
Dieses Rezept kannst du sehr gut verändern. So kannst du z. B. anstelle von gepufftem Amaranth auch gepufftes Quinoa verwenden. Anstelle von Kürbisfleisch könnte ich mir auch geriebene Karotten, Zucchetti oder Äpfel vorstellen, Zucchetti und Äpfel aber leicht ausgedrückt, da sie mehr Feuchtigkeit enthalten. Wenn du es besonders schokoladig magst, dann würde sicher auch 50-100g gehackte Schokolade in die Teigmasse passen - dunkle wie auch weisse. Und / oder anstelle der dunklen Schokoglasur dekorierst du die fixfertigen und ausgekühlten Cookies entweder mit Puderzucker- oder weisser Schokoglasur. Übrigens kannst du die grossen Cookies natürlich auch kleiner backen. Die Backzeit wird sich dadurch um ein paar Minuten verkürzen, daher empfehle ich dir die Cookies nach 10 Minuten Backzeit gut durchs Ofenfenster zu beobachten.





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